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Reittour durch das Colca-Tal







Qualifikation

Ritt durch faszinierende Bergwelt & Besuch von Machu Picchu (7 od. 10 Tage)

Dieses aussergewöhnliche Reitabenteuer führt Sie in die atemberaubende Bergwelt Perus und mitten hinein in das Colca-Tal, dem zweittiefsten Canyon der Erde. Die Region ist stark geprägt von Überresten der Colluagua-Kultur, den einstigen Bewohnern dieser Gegend. Felsmalereien, alte Getreideaufbewahrungen und in die Berge geformete Terrassen prägen das Landschaftsbild. An den Berghängen kreisen die Könige der Anden, die Kondore. Es warten traumhafte Panoramen auf Sie! Die Unterbringung erfolgt in 3- oder 4-Sterne-Hotels bzw. teilweise im Zelt-Camp.

Tourenverlauf:
Arequipa - Chivay – Yanque – Coporaque – Madrigal – Pinchollo – Cabanaconde – Geyser – Arequipa

1. Tag: Ankunft am Flughafen Arequipa (2.335m ü.M.) und Transfer zum 3-Sterne-Hotel. Je nach Ankunftszeit Begrüssungs-Lunch bzw. Abendessen in einem lokalen Restaurant. Am Nachmittag findet eine Stadttour in die Altstadt statt.
2. Tag: Frühstück im Hotel und danach Transfer nach Colca (ca. 5 Std.). Auf dem Weg dorthin kommen Sie am "Salinas y Aguada Blanca" Reservat vorbei und werden bestimmt ein paar Andenkamele sehen (Lamas, Vicuñas und Alpacas) sowie den Belvedere Vulkan. Sie nähern sich langsam dem Colca-Tal, wo Sie sich auf ca. 3.300m ü.M. befinden. In dem Ort Chivay machen Sie Rast und essen zu Mittag. Danach fahren Sie weiter zu Ihrem 3-Sterne-Hotel im Dorf Yanque. Am Nachmittag brechen Sie zu einem ersten Ritt auf, der Sie zur Kapelle der Jungfrau von Chapi (die Schutzheilige der Stadt Arequipa) bringt und durch das Dorf Achoma (4,5-stündiger Ritt). Sie bekommen einen ersten Eindruck von den grandiosen Landschaften und beeindruckenden Bergen der Colca-Region. Rückkehr zum Hotel und etwas Zeit zur Erholung bevor Sie im Hotel gemeinsam zu Abend essen.
3. Tag: Heute wartet ein 6-stündiger Ausritt auf Sie. Nach dem Frühstück brechen Sie zu Pferd auf zum Dorf Coporaque und zur archäologischen Stätte Uyo Uyo. Vom Stall aus reiten Sie zunächst am "Plaza de Armas" von Yanque vorbei und dessen Kolonialkirche, die von den Spaniern im 17. Jahrhundert gebildet wurde. Der Weg folgt über eine alte Steinbrücke über den Fluss Colca. Hier können Sie auch die traditionelle Art der Kornlagerung betrachten: in Felsen gehauene Löcher, die so hoch über dem Boden sind, dass man nur mit Seilleitern erreichen kann. Über eine steinerne Treppe erreichen Sie schliesslich die Ruinenanlage Uyo Uyo, einst Hauptstadt der alten Collagua-Kultur, die neben den Inkas hier damals lebten. Hier wartet auch das Picknick-Lunch auf Sie. Nach einer erholsamen Pause reiten Sie weiter in Richtung Coporaque und kommen dabei am "Amphitheater" vorbei, den beeindruckenden Terrassen noch aus Zeiten vor den Inkas, die in die Berge geformt wurden. In Coporaque angelangt sehen Sie auch hier den für Südamerika typischen Plaza (Dorfplatz) mit einer Kirche und einem Brunnen. Bevor Sie wieder zurück reiten, kommen Sie noch am Collagua Friedhof vorbei, der schätzungsweise aus dem 13. Jahrhundert stammt. Am Nachmittag steht ein Besuch der natürlichen heissen Quellen von Chivay auf dem Programm. Übernachtung und Abendessen wie am Vortag.
4. Tag: Der Tag beginnt wie immer mit dem Frühstück im Hotel. Danach steht erneut ein 6-stündiger Ritt auf dem Programm, der entlang des Colca Flusses führt. Sie haben erneut einen tollen Blick auf die "Terrassen", die damals zum Anbau von Getreide geschaffen wurden. Sie durchreiten die Dörfer Ichupampa und Lari, wo Sie bei einer lokalen Familie zu Mittag essen. Danach reiten Sie weiter nach Madrigal und zum Fusse des Chimpa Berges. Rückkehr nach Lari im PKW (ca. 40 Min.). Übernachtung in Privatunterkunft (einfacher Komfort, geteiltes Bad).
5. Tag: Nach dem Frühstück Transfer nach Madrigal für Ihren heutigen Ritt (insgesamt 6 Std.). Zunächst erklimmen Sie den Chimpa Berg, von dessen Gipfel aus Sie einen schönen Blick auf den Colca-Canyon haben. Es geht weiter zum Dorf Pinchollo. Diese mal reiten Sie an der anderen Uferseite des Colca Flusses. Dafür wird der Fluss zunächst durchquert. Die Route führt dann weiter bergauf. An einem schönen Aussichtspunkt machen Sie Mittagspause. Gegen 15 Uhr erreichen Sie Pinchollo, wo Sie die Pferde zurück lassen und mit dem Fahrzeug zu zwei der schönsten und bekanntesten Aussichtspunkte des Tals fahren (Cruz del Condor und Cruz del Cura). Beide Plattformen befinden sich an der Klippe des Canyons, der der zweittiefste der Welt ist. Mit etwas Glück können Sie dort die Kondore kreisen sehen, die zu den grössten Vögeln der Welt zählen, und dabei den Sonnenuntergang geniessen. Danach fahren Sie zu Ihrem Hotel spektakulär direkt am Abgrund des Canyons gelegen, wo Sie zu Abend essen und in einem 3-Sterne-Hotel übernachten.
6. Tag: Frühstück und kurzer Transfer nach Pinchollo, wo die Pferde warten. Es geht los zum Geysir Pinchollo (6-Stunden-Ritt). Die atemberaubende Landschaft ist geprägt von Vulkanen mit schneebedeckten Gipfeln, Wasserfällen und hohen Bergen. Der Geysir Hatun Infiernillo ist 24 Stunden am Tag aktiv und mit seinen Fontänen sehr beeindruckend. Auf dem Rückweg über eine andere Strecke machen Sie noch einen Picknick-Halt, ehe Sie wieder in Pinchollo ankommen und nach Arequipa zu Ihrem Hotel gebracht werden (ca. 3 Std. Fahrt). Abschiedsdinner in Arequipa.
7. Tag: Frühstück und Transfer zum Flughafen.

Bei der 10-Tages-Variante erkunden Sie im Anschluss an die Reittour die weltberühmten Sehenswürdigkeiten Perus: Machu Picchu und das Valle Sagrado.

7. Tag: Frühstück im Hotel und Transfer zum Flughafen von Arequipa für den Inlandsflug nach Cusco (inlusive). Ankunft in Cusco gegen 11:30 Uhr. Transfer zu Ihrem 3-Sterne-Hotel. Am Nachmittag unternehmen Sie einen geführten Stadtrundgang durch die Hauptstadt des Inkareichs und besuchen die eindrucksvollen Ruinen von Sacayhuaman, die sich in der Nähe der Stadt befinden. Übernachtung in Cusco.

8. Tag: Nach dem Frühstück geht es im Privatfahrzeug durch das Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inka. Sie erkunden das Inkadorf Chinchero und die Terrassenanlage Moray, die früher der Landwirtschaft diente, sowie die Maras Salzminen, die noch heute genutzt werden. Schliesslich erreichen Sie die Inkastadt Ollantaytambo, wo Sie die am Berg errichtete Festung besichtigen. Danach fahren Sie mit dem Zug nach Aguas Calientes, dem Ausgangspunkt zu Machu Picchu. Übernachtung in einem Gasthaus in Aguas Calientes.
Ein Guide kann optinal für die Besuche der Inkastätten gebucht werden (Preis bitte anfragen).

9. Tag: Nach dem sehr frühen Frühstück brechen Sie mit dem Bus gen Machu Picchu auf. Diese beeindruckende archäologische Stätte, die erst vor gut 100 Jahren wieder entdeckt wurde, zählt zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten des amerikanischen Kontinents, wenn nicht gar der Welt. Die aussergwöhnliche Lage inmitten der spektakulären Berggipfel und die Architektur der ca. 1450 erbauten Stadt hinterlässt bei den meisten Besuchern einen unvergesslichen Eindruck. Ihnen steht der Tag zu Verfügung dieses UNESCO Weltkulturerbe zu erkunden. Im Eintrittsticket ist normalerweise auch der Zutritt zum Machu Picchu Berg oder Huayna Berg eingeschlossen, die Sie erklimmen und von dort einen tollen Blick auf Machu Picchu geniessen können. Danach geht es mit dem Transfer zurück nach Aguas Calientes und mit dem Zug weiter nach Cusco. Übernachtung in Cusco im Hotel.
Ein Guide kann optional in Machu Picchu gebucht werden (Preise bitte anfragen).

10. Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Cusco und individuelle Abreise.



Rast in der Wüste Perus.



Einsam und fernab der Zivilisation erkunden Sie das Colca-Tal.



Vor einer Kirche in einem der kleinen Orte.



Schneebedeckte Gipfel am Horizont.

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: April - Dezember
Unterkunft: Camps, Hotels
Verpflegung: Vollpension
Zimmer: DZ / EZ
Sprache: Englisch, Spanisch, Französisch
Nichtreiter:
Eigenes Pferd: -
Min./max. Teilnehmer: 2/10



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Peruanische Pasos.

Sattel& Zaum:   Südamerikanisch/Peruanisch.

Reiterfahrung:   Mind. mittlere Reitkenntnisse. Sattelfest in allen Gangarten und gute Geländeerfahrung, auch in schwierigem Gelände.

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