Spanien Viehtrieb | Übersicht Reitangebote

 

TRA008

Cattle Drive








Qualifikation

Viehtrieb duch die Pyrenäen

Dieses Abenteuer ist einzigartig in Europa. Willkommen zu der Transhumanz! Wie die Überschrift besagt, handelt es sich bei dieser Route um ein wirkliches Abenteuer. Bereiten Sie sich auf einige intensive Tage in der Natur vor. Sie helfen den Viehhirten bei ihrem alljährlichen Viehtrieb, bei dem die Rinder zu den nördlichen Almen von Ampurien, dem fruchtbaren Hinterland der Costa Brava, getrieben werden. Sie begeben sich mit den Pferden, Hunden und Kühen in die Berge bis auf ca. 1.500 Meter Höhe, auf der das Vieh saftige, grüne Wiesen findet. Um die Herausforderungen, die bei dieser Route auftreten können, zu meistern, ist eine zuverlässige Teamarbeit erforderlich. Es handelt sich hierbei nicht um eine „normale“ Reitwoche. Sie haben die verantwortungsvolle Aufgabe, die Herde bis zu ihrer Sommerweide zu bringen. Hierfür müssen alle etwas Organisationstalent und Breitschaft zur Zusammenarbeit beweisen. Auf dem Weg warten einige Schwierigkeiten wie das Überqueren von Strassen (nur wenig befahren), Wälder mit dichtem Unterholz, Bäche (mit mehr oder weniger Wasser), Regentage oder Kälte (nicht vorhersehbar), Täler, tiefe Schluchten, hohe Berge und schmale Pfade. Die Tage starten in der Regel früh morgens in der Dämmerung. Die Hirten brechen mit der Herde bereits früher auf und Sie holen sie dann meist am Vormittag ein. Die Nachmittage sind ruhiger mit täglichen gemeinsamen Picknicks mitten in der Natur. Die Abende finden rund um das Lagerfeuer mit einem dampfenden Kaffee vom Feuer und begleitet von Gitarrenmusik statt.

1. Tag: Willkommen!
Ankunft und Transfer zum Landhaus, dem Ausgangspunkt für den Viehauftrieb! Vor dem Abendessen besprechen Sie bei einem Gläschen Landwein das Wochenprogramm. Ausserdem werden Ihnen die Eigenschaften der Anglo-Araber und Andalusier nähergebracht. Durch ein persönliches Gespräch wird versucht für jeden Reiter das ideale Pferd zu finden. Danach gibt es ein köstliches Abendessen.
Für die Nächte im Zeltlager (Mittwoch und Donnerstag) ist es notwendig einen Schlafsack und eine Matte mitzubringen. Das Gepäck sollte nur auf das Notwendigste reduziert werden.
2. Tag: Der Aufbruch
Nach dem Frühstück mit Hilfe bereiten Sie mit Hilfe des Guides die Pferde vor und über einen mit Thymian und Rosmarin gesäumten Weg verlassen Sie den Landhof. Abwechselnd im Trab und Galopp, geht es über Hügel und Ebenen, vorbei an Bauernhöfen und Kirchen, durch die einzigartige Landschaft des Empordà. Heute reiten Sie noch ohne die Herde und nutzen den Tag um sich mit den Pferden vertraut zu machen. Ihr heutiges Ziel ist ein reizendes Hotel. Beim Abendessen lernen Sie den Herdenbesitzer kennen, der Ihnen einige Erklärungen und Anweisungen für den Umgang mit dem Vieh geben wird.
3. Tag: Nach einem reichhaltigen Frühstück satteln Sie die Pferde. Die Hirten sind mit ihren Hunden und der Herde schon gegen 5.45 Uhr aufgebrochen. Sie beginnen den Tag in flottem Tempo bis nach Sant Lorenc de la Muga, wo Sie auf die Hirten und die Herde treffen. Sie befinden sich im Buschland mit kalkhaltigem und steinigem Boden. Unterwegs sehen Sie alte Hirtenhütten und Natursteinmauern. Ab der Eremitage von St. Quirze verändert sich die Landschaft zu einen mediterranen Wald. Sie erreichen Palau Surroca und die Burg von La Roca. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Terrades. Später erklimmen Sie die Sierra de Serralonga und zum Stausee von Boadella zu kommen. Entlang des Stausees erreichen wir das Dorf Sant Llorenc de la Muga, wo Sie zu Mittag essen. Nach ca. zwei Stunden Pause begleiten Sie die Herde auf dem Rest des heutigen Weges. Sie übernachten in der Nähe des Ortes Albanyà in Holzbungalows auf einem Campingplatz. Die Pferde und Kühe ruhen sich auf einer Weide ganz in der Nähe aus. Sie beziehen die Holzbungalows und bereiten sich auf ein geselliges Abendessen mit den Hirten und dem Gitarristen Frank vor. In den nächsten 48 Stunden werden Sie so gut wie keine Zivilisation mehr antreffen und auch keinen Handyempfang mehr haben. Spätestens jetzt hat Ihr Abenteuer begonnen!
4. Tag: Das Bassegoda Massiv
Nachdem Sie gefrühstückt und die Pferde vorbereitet haben, beginnen Sie Ihre heutige Etappe. Durch einen dichten Kiefern- und Eichenwald, holen Sie gegen Mittag die Herde ein, die schon sehr früh aufgebrochen ist. Sie tauchen ein in das Bassegoda-Massiv (895m), welches das ganze Tal dominiert. Um die Bergpässe des Bassegoda und des Principis auf 1.172m zur erreichen, erklimmen Sie mit den Pferden einige Hügel und steilere Passagen. Später auf einer Lichtung dieses Südkiefernwaldes treffen Sie auf die Herde. Nach der Mittagspause und Siesta helfen Sie den Hirten die Tiere zusammenzutreiben und sie auf den richtigen Weg zu bringen. Sie haben noch etwas Strecke vor sich bevor Sie Ihr Zeltlager erreichen. Abends gibt es dann ein zünftiges Essen vom Lagerfeuer mit traditioneller Gitarrenmusik.
5. Tag: Sie stehen zeitig auf und holen die Herde ab, die auf einer Weide in der Nähe übernachtet haben. Im Zickzack geht es langsam bergab entlang eines Flusses, den Sie auch durchqueren. Sie reiten bis nach Morató. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Entspannen und für ein erfrischendes Bad im Fluss.
6. Tag: Nach einem sehr frühen Cowboy-Frühstück satteln Sie die Pferde und brechen mit der Herde auf. Hirten, Reiter und Hunde treiben das Vieh über einen dicht bewaldeten Weg bergauf. Auf diesem Gelände ist Achtsamkeit angeraten um keine der Kühe oder Kälber zu verlieren. Zu Ihrer Linken liegt der „Hexengipfel“, hier versperren Ihnen Felsen den Weg und leiten Sie bis zu dem Falguera-Pass. Irgendwo auf dieser Strecke verläuft auch die Landesgrenze zu Frankreich, die Sie überqueren. Sie reiten bis nach Rocabruna, wo Sie im Hotel übernachten.
7. Tag: Heute brechen Sie ein wenig später auf. Sie reiten mit der Herde auf der Strasse entlang bis zum Dorf Font-Rubí, welches Sie durchreiten. Weiter geht es bis nach Campordon. Das Dorf erwartet Sie schon und freut sich auf Ihr Ankommen! Auf einem Hof in Moixa bleibt das Vieh zurück. Sie haben es geschafft! Picknick und Abschied von den Pferden. Dann können Sie die wohlverdiente Ruhe in Ihrem Hotel in Campordon geniessen.
8. Tag: Frühstück und Abreise.



 

 

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Viehtrieb
Termine: Mai/Juni
Unterkunft: Hotel, Bungalow, Zelt
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, EZ, MBZ, Zelt
Sprache: Englisch evtl. Deutsch
Nichtreiter: nein
Eigenes Pferd: -
Min./max. Teilnehmer: 6-16



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:  Andalusier, Andalusier-Kreuzungen und Araber.

Sattel & Zaum:  Wanderreitsättel & englische Sättel. Westernsättel auf Anfrage. Satteltaschen für persönliche Gegenstände und das Mittagspicknick werden gestellt.

Reiterfahrung:  Sattelfest in allen Gangarten und sicher auf fremden Pferden im Gelände. Reitzeit 5-6 Std. täglich. Distanz insgesamt 160km.

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