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Im Land der schönen Pferde





Qualifikation

Kappadokien: Von Feen, Felsen und Farben verzaubert (8 Tage)

Der Name "Kappadokien" soll aus dem Altpersischen kommen und "Land der schönen Pferde" bedeuten. Kappadokien lag an der berühmten Seidenstrasse. Die dort lebenden Menschen wurden oft von Aggressoren überfallen. Deshalb haben die Bewohner das weiche Tuffgestein der Umgebung ausgehöhlt, um sich darin zu verstecken. So entstanden ganze unterirdischen Städte. Aufgrund dieser Kulturgeschichte und den atemberaubenden Landschaftsformationen wurde die Region 1985 von der UNESCO als Weltkulturerbe unter Schutz gestellt. Kommen Sie mit unserem erfahrenen Partner auf Entdeckungsreise durch diese weltweit einmalige Landschaft!

Pensions-Trail:
Sie übernachten in Gasthäusern mit typischer lokaler Architektur (Stein- und Höhlenhauser im griechischen und Ottomanen-Stil). Es sind insgesamt 3 verschiedene Gasthäuser in den schönsten kappadokischen Dörfern. Frühstück und Abendessen finden in den Gasthäusern statt. Das Mittagessen in lokalen Restaurants sowie ein Lagerfeuer-Lunch.

1. Tag:
Ankunft am Flughafen Kayseri und ca. 50 Minuten Transfer zu Ihrer Unterkunft in Ortahisar.

2. Tag: Mit dem Minibus fahren Sie am Morgen zur Ranch, die inmitten des UNESCO Naturparks liegt. Sie lernen Ihr Pferd für die nächsten Tage kennen und starten zu einem ersten Ritt. Es geht durch die Umgebung der Ranch und entlang des Uzgeni-Canyons. Schnell bringen Sie die ersten Galoppaden zum Berg Avlak, mit weitem Blick über Kappadokien und über die Hochebene geht es in einem romantischen Canyon.
Dort steht das Picknick bereit mit türkischen Spezialitäten, Hummus, Käse, Schwarzbrot usw., während die Pferde um Sie herum grasen.
Am Nachmittag reiten Sie durch den Canyon zur Geisterstadt Karain und mit ein paar weiteren Galoppaden erreichen Sie Akköy. Ein paar Meter vom Hotel sind die Pferde untergebracht.

3. Tag: Auf 1600m Höhe reiten Sie über ein landwirtschaftlich geprägtes Hochplateau über kleine Feldwege. Einen schmalen Pfad geht es hinunter um den See Damsa, wo das Mittagessen von Dorfbewohnern auf dem Holzfeuer bereitet wird. Am Nachmittag umrunden Sie den See auf  kleinen Pfaden, vorbei an ungewöhnlichen Felsformationen und Obstgärten, eingerahmt von Tafelbergen. Bei schönen Wetter gibt es Gelegenheit, mit den Pferden baden zu gehen. Danach reiten Sie über weiche Feldwege. Durch eine kleine Schlucht erreichen Sie das Dorf Ayvali.

4. Tag: Vom Gasthaus aus reiten Sie in den südlichen Teil Kappadokiens. Fern von Strassen tragen die trittsicheren Pferde Sie über kleine Pfade vorbei an ungewöhnlichen Felsformationen und Obstgärten, eingerahmt von Tafelbergen. Nach einem Galopp erreichen Sie das unterirdische Dorf Golgoli. Danach erklimmen Sie ein weites Plateau und besuchen die alte griechische Siedlung Mustafapassa.  Dort oben gibt es genug Platz ungestört zu galoppieren. Durch eine kleine Schlucht erreichen Sie wieder das Dorf Ayvali.

5. Tag: Abwechslungsreich zeigt sich die Szenerie aus Weide- und Farmland, Canyons und den weiten, offenen Landschaften der Subasi-Ebene. Ein kurzer Halt in einem weiteren Höhlendorf, „Kirkule“, dann geht es weiter durch Weinberge und unter den Felsbögen des Gumuslu-Canyons. Eines der besten Lokale auf Ihrem Weg erwartet Sie zum Mittagessen. Am Nachmittag erklimmen Sie einen Panorama-Aussichtspunkt mit Sicht über das nördliche Kappadokien und der Festung von Uchisar. Das Gästehaus für die Übernachtung erwartet Sie zu einem kühlen Getränk auf der Terasse.

6. Tag: Am frühen Morgen haben Sie die Möglichkeit zu einer Heissluftballonfahrt (optional ca. 160 EUR zahlbar vor Ort): der Wind treibt Sie über Kappadokiens atemberaubende Landschaft, die bei Sonnenaufgang magisch erstrahlt.
Zu Pferd geht es dann weiter durch das berühmte 4km lange "Grüne Tal", durch Felstunnel, Felsbrücken und kleine Wälder. Sie reiten ins weltberühmte "Liebestal" mit seinen gigantischen phallusartigen Felstürmen. Danach erreichen Sie das "Rote Tal", das mit seinen roten, pinken und okerfarbenen Färbungen zu den schönsten Tälern Kappadokiens zählt. In einem Höhel-Café machen Sie Mittagsrast. Am Nachmittag reiten Sie über die weiten Felder Nordkappadokiens. Übernachtung wie am Vortag in Uchisar.

7. Tag: Auch der letzte Reittag zeigt wieder die typisch kappadokische Landschaft mit ständig wechselnder Umgebung aus Tafelbergen, Hochebenen Canyons und landwirtschaftlich genutztem Gebiet. Die weisse Farbe der Felsen gibt dem heute durchrittenen Tal seinen Namen. Links und rechts erheben sich kaminartige Felsen und wieder tauchen Sie in ein neues Tal ein.
Nach der Durchquerung des malerischen Dorfs Cavusin laufen Sie ein Stück neben den Pferden zum Plateau von Boz und der anschliessende Galopp über die Ebene zeigt Ihnen noch einmal das Rote Tal. Nach weiteren Galoppaden über sandige Wege und Wäldern aus Gestrüpp mit vielfarbigen Felsformationen und durch Gärten kehren Sie am Nachmittag zur Farm zurück.  Nach dem Tee auf der Terrasse wird ein Transfer zum Hammam in Ürgüp angeboten. Verwöhnen Sie Ihre Muskeln im Dampfbad und bei einer Massage (optional, gegen Aufpreis).

8. Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen.

Die Reihenfolge der Tage kann unterschiedlich sein, Änderungen jederzeit vorbehalten.

Zelt-Trail

Der Trail mit Übernachtung im Zelt hat einen sehr ähnlichen Tourenverlauf wie der Pensionstrail. Die Reitetappen sind im Durchschnitt etwa ähnlich (ca. 5-6 Std. täglich), aber nicht so anspruchsvoll. Der Trail beinhaltet ebenso den Besuch der schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Es finden 4 Übernachtungen in Tipi-Doppelzelten statt, ausgestattet mit Boden- und Schlafmatten. Es gibt ein Waschzelt mit Wasser aus Eimern und einem Gasofen, auf dem das Wasser erhitzt werden kann. Die Mahlzeiten auf die "türkische Art" eingenommen, auf einem Teppich sitzend, entweder im Gemeinschaftszelt oder draussen am Lagerfeuer. Jeweils 1 Übernachtung findet im Haus einer türkischen Familie statt sowie in einer alten Höhle und 2 Nächte (erste und letzte) in einem Gasthaus. Das Lunch findet unterwegs als Picknick statt.

Wer nicht zelten möchte, kann optional auf den Pensionstrail "upgraden".



Gemütliches Zeltcamp in aussergewöhnlicher Landschaft (Zelttrail-Variante).

Immer wieder fantastische Aussichten!

Beeindruckende Kulisse im "Liebestal".

Wilde Felsformationen wechseln ab mit weiten Steppen.

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: April bis Oktober
Unterkunft: landestypische Gasthäuser und Pension oder Zelt
Verpflegung:VP
Zimmer: DZ, EZ
Sprache: Englisch und Französisch
Nichtreiter: ja
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: Pensionstrail 2/8, Zelttrail: 4/10.
Für Tour mit Zeltübernachtungen mind. 4 Pers. Bei weniger Teilnehmern wird der Pensions-Trail durchgeführt (mit Aufpreis).



Ihre Expertin: Angelika Kaiser

Pferde:  Araber & Araber-Mischungen: zuverlässig, gehfreudig und ausdauernd

Sattel& Zaum:  Hackamore, englische Sättel und bequeme Wanderreitsättel. Satteltaschen werden gestellt.

Reiterfahrung:  Pensions-Trail: Nur für Fortgeschrittene mit Geländeerfahrung & Ausdauer (auch zu Fuss, da an einigen Strecken in schwierigem Gelände geführt werden muss). Sie sollten körperlich fit sein und müsen alleine ohne Aufstiegshilfe aufsitzen können. Reitzeit ca. 6 Std. pro Tag. Der Pensions-Trail ist recht sportlich.
Zelt-Trail: Ähnliche Reitzeiten mit 5-6 Std. pro Tag wie der Pensionstrail, aber auch für mittlere Reitkenntnisse geeignet.

Achtung: Striktes Reitergewicht max. 90kg! Vor Ort werden alle Teilnehmer gewogen.

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