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Strasse der Vulkane








Qualifikation

Von Hacienda zu Hacienda in den ecuadorianischen Anden (9 Tage)

Sie wollen ein Land aus Vulkanen erleben, inmitten saftig grüner Landschaft, umgeben von schneebedeckten Gipfeln und den felsigen Höhen des Cotopaxi, Corazon, Ruminahui und anderen mehr, und gleichzeitig tropische Pflanzen und Bananenbäume sehen? Dann empfehlen wir Ihnen diesen Ritt. Schauen Sie selbst, welche natürlichen Herrlichkeiten auf unserem Planeten zu Hause sind.
Übernachtet wird komfortablen, gepflegten Haciendas, eingebettet in fruchtbares Farmland hoch gelegener Andenebenen. Freuen Sie sich auf kühle Nächte am wärmenden Lagerfeuer. Sie reiten sowohl in den Tälern zwischen den Vulkanen als auch hinunter zur Küste, wo die Vegetation enorm wechselt. Neben vielen Pflanzen sehen Sie vielleicht auch Kondore. In den weiten Ebenen grasen außerdem Rinder, die zu einer der verstreut liegenden Hacioendas gehören, aber auch zahlreiche wilde Tiere wie Hirsche, Füchse und Pumas.
Reiten Sie bis auf eine Höhe von 4.000m und lassen Sie sich von der abwechslungsreichen Flore und Fauna verzaubern. Dabei sind die Pferde Ihr einziges Transportmittel, lediglich das Gepäck wird teilweise von Begleitfahrzeugen gefahren. Sie begegnen unterwegs immer wieder den Chagras, den Cowboys Ecuadors, die Ihre Arbeit gerne unterbrechen um Sie zu begrüssen und um Neuigkeiten auszutauschen.


Tourenverlauf
1. Tag: Je nach Ankunftszeit besteht evtl. schon die Möglichkeit zu einem kurzen Ritt rund um die Hacienda.
2. Tag: Den ersten Reittag beginnen Sie zunächst mit einem Testritt in der Bahn, um sich mit dem Pferd und der Reitweise vertraut zu machen. Danach geht es auf einen Ausritt zu den benachbarten Hacienda-Anwesen und die Viudita Berge. Das Mittagslunch wird auf der Hacienda eingenommen mit Besuch des Milchviehstall und Käselagers. Das Hot Tub sorgt für Erholung. Übernachtung und Abendessen auf der Hacienda La Alegria. Reitzeit ca. 4 Stunden.
3. Tag: Sie reiten über Felder, Weiden und durch duftende Eukalyptuswälder mit schönem Ausblick auf die Vulkanstrasse. Die Strecke führt durch das grüne, fruchtbare Machachi-Tal und von weitem sehen Sie schon die Route, die Sie in den nächsten Tagen zurücklegen werden in der östlichen Bergkette. Sie erklimmen den Corazon-Vulkan auf bis zu 4.000 Meter und erreichen den Nebelwald. Dort können Sie eine grosse Artenvielfalt von Pflanzen bestaunen wie zahlreiche Orchideen. Auch viele verschiedene Vögel sind hier heimisch. Am Nachmittag erreichen Sie die Hacienda Bomboli auf ca. 3.000 Meter. Sie können am Kamin entspannen und den Sonnenuntergang bei einem Tee geniessen. Reitzeit ca. 4 Stunden.
4. Tag: Am Morgen erkunden Sie zu Fuss den Garten der Hacienda mit herrlichen Orchideen und Nebelwaldplanzen. Danach reiten Sie vorwiegend bergauf durch den Nebelwald. Sie bewegen sich teilweise auf einem alten Weg fort, der 1873 geschaffen wurde um Quito mit der Küste zu verbinden. Sie erreichen die Hacienda La Alegria zum Mittagessen. Geniessen Sie den restlichen Tag am Hot Tub oder am Kamin... Reitzeit ca. 6 Std.
5. Tag: Heute wartet ein langer Reittag auf Sie. Sie werden zunächst mit dem PKW 1 Std. südlich der Hacienda gebracht. Ab dort beginnt ein 4-tägiges Abenteuer in der südlichen Andenbergkette. Sie reiten auf alten Inkapfaden und kleinen Pfaden, die Sie bis nach Sigchos bringen. Sigchos gilt als letzte Heimat des Inka-Heerführers Ruminahui. Die Terrain wird ab dort immer mal wieder steil, mit engen Passagen und eindrucksvollen Landschaften. In der Ferne sehen Sie schon Ihr Ziel. Es scheint sehr nah zu sein, aber es müssen bis dorthin noch eine Berge überquert werden. Die Gegend ist geprägt von Wäldern, felsigen Gipfeln und brachen Landflächen, die durch Erosion entstanden. Sie erreichen die Hacienda San Jose, eine authentische Milchfarm mit Gastbetrieb. For dem Abendessen bleibt evtl. noch Zeit für das Jacuzzi oder die Sauna. Reitzeit ca. 8 Std.
6. Tag: Nach dem Frühstück reiten Sie in südliche Richtung zum Quilotoa Kratersee. Die Route führt entlang einiger imposanter Gipfel. Hier kann man auf einige Milchkühe treffen, die hier weiden, und auch einige Senner, die hier ihren Käse herstellen. Das Terrain wird nun trockener. Der Boden besteht aus Bimstein vom Quilotoa-Vulkan, der vor 1.280 Jahren ausbrach. Am Nachmittag erreichen Sie den Vulkan (auf ca. 3.800 Metern), wo sich auch Ihre Unterkunft befindet. Am Rande des Vulkankraters geniessen Sie einen atemberaubenden Ausblick auf den Kratersee. Übernachtung im Hostel am Kratersee. Reitzeit ca. 8 Std.
7. Tag: Am Morgen unternehmen Sie noch einen kurzen Spaziergang entlang des Kratersees und haben nochmals Möglichkeit ein paar Fotos zu machen. Dann reiten Sie den Vulkan hinab über schöne Pfade. Sie werden für den Abstieg einen halben Tag benötigen und durchqueren dabei einige kleine Dörfer. Aufgrund der trockenen Böden ist hier kaum Landwirtschaft möglich und es leben nur sehr wenige Leute hier. Im Dorf Insilivi, gegründet im Jahr 1857, befindet sich Ihre Unterkunft. Reitzeit ca. 4 Std.
8. Tag: Der letzte Reittag führt Sie in das Hochland der Anden. Es erwarten Sie schöne Aussichten von einem Tal zum anderen. Durch den Übergang von der trockenen Landschaftsform zur vielfältigen Vegetationszone des Páramo entstehen Landschaftsbilder von unterschiedlichen Formen und Farben. Am Nachmittag erreichen Sie wieder die Hacienda La Alegria. Reitzeit ca. 6 Std.
9. Tag: Frühstück und Abreise.


Cotopaxi

Grüne Berge und weite Täler

Komfortable Unterkünfte

Reitabenteuer auf trittsicheren Criollos

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Unterkunft: Hacienda, Cottage
Verpflegung:VP
Zimmer: DZ
Sprache: Spanisch, Englisch
Nichtreiter: nein
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4 - 12



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Criollo, Vollblüter, Araber-Mischungen

Sattel& Zaum:   verschiedene, Englisch, Western, McLellan, traditionell Ecuadorianisch.
Das Reittempo ist gemässigt, sehr unterschiedlich, von Galopp auf engen Pfaden bis zu sehr langsamen Tempo oder Führen der Pferde in steilen Regionen.

Reiterfahrung:  Für fortgeschrittene Reiter, da das Gelände anspruchsvoll ist. Reiter sollten sowieso über eine gute Fitness verfügen.

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