Friese

Friesenpferde zählen zu den ältesten europäischen Hauspferderassen. Bereits im Mittelalter waren sie sehr bekannt, wie gefundene Kunstwerke beweisen. Friesen entstammen der Provinz Friesland im Norden Hollands. Die Entwicklung von schnelleren Transportmitteln und die Mechanisierung der Landwirtschaft ließen seine Bedeutung schrumpfen. Zu Beginn des I. Weltkrieges gab es gerade noch drei Friesenhengste. Die Rasse wurde dann mit Oldenburger Blut veredelt und heutzutage findet der Friese wieder viele Liebhaber, die sein Überleben nicht in Frage stellen lassen. Man findet ihn auf Fahrturnieren, vor dem traditionellen Frieseneinspänner und im Einsatz bei leichter Feldarbeit. Wegen seiner beeindruckenden Trabveranlagung tritt er immer häufiger in Shows, u.a. auch im Zirkus auf.

Eines der auffälligsten Merkmale ist die lange Mähne und der Schweif, die nie geschnitten werden und somit unter Umständen den Boden berühren. Der Fesselbehang ist ebenso üppig und lang. Der Friese ist grundsätzlich schwarz, wobei lediglich ein weißer Stern als Abzeichen auf dem hochgetragenen Kopf erlaubt ist. Der Körperbau ist kräftig und harmonisch, das Stockmaß beträgt zwischen 155 und 160 cm..