Chilenischer Corralero

Der chilenische Corralero hat seine Ursprünge in spanischen Pferden, die durch spanische Eroberer im 16. Jh. nach Südamerika kamen. 1557 brachte der neue Gouvernor Garcia Hurtado de Mendoza 42 Pferde der berühmten Guzman und Valenzuela Kasten nach Chile und begründete mit ihnen die chilenische Pferdezucht.

Das pure chilenische Pferd gab es seit dem Anfang des 19. Jh., den chilenischen Corralero seit Ende des gleichen Jahrhunderts.

Wie vielerorts ist das Pferd auch in Chile ein Arbeitstier. Zunächst nutzten spanische Eroberer es im Krieg und der Landwirtschaft. Mit der Erlangung der Unabhängigkeit diente es den Chilenen in der Armee, auf den Plantagen und zu Transportzwecken. Wichtigster Partner ist das Pferd aber bei der Rinderarbeit, aus der das beliebte Rodeo hervorging, bei dem der chilenische Corralero seine Fähigkeiten demonstrieren kann.

Der chilenische Corralero mißt 1,40 bis 1,43m und hat einen für seine Einsatzgebiete gut proportionierten Körperbau. Diese ermöglichen dem 370 kg schweren Pferd die harte Arbeit auch im direkten Kontakt mit 500 kg schweren Bullen.