Galizien Reittour | Übersicht Reitangebote

 

GAL009-N

Der Jakobsweg zu Pferd: Reiten auf dem Nördlichen Jakobsweg







Qualifikation

Unterwegs auf historischen Pilgerwegen (7 und 8 Tage)

Der Ursprung des Nördlichen Jakobswegs von der asturisch-galizischen Küste nach Santiago de Compostela stammt aus der Zeit nach der Entdeckung des Grabes von Santiago el Mayor (um das Jahr 820). Ribadeo, ein wichtiger touristischer Ort und Gemeindehauptstadt, gilt als Startpunkt des Nördlichen Weges in Galizien - hier beginnt auch die Reittour. Ribadeo gilt des weiteren als Verbindung zwischen den Heiligtümern von Oviedo und Santiago.

Die Strecke von Ribadeo nach Santiago de Compostela beträgt in etwa 170 Kilometer. Der Weg ist mit Kilometersteinen beschildert, die mit einer Jakobsmuschel aus Keramik geschmückt sind und die dem Pilger den Weg weisen. Jeden Tag legen Sie zu Pferd ca. 30-35km zurück und verbringen 6-7 Stunden im Sattel.
Die Termine beziehen sich jeweils auf die 7-tägige Strecke, die in Mondoñedo beginnt. Die 8-tägige Reittour beginnt jeweils einen Tag früher in Ribadeo.


Tourenverlauf ab Ribadeo:

Nach Verlassen Ribadeos wenden Sie sich Obe zu, um dann in Richtung des Berges von Santa Cruz weiterzureiten, wo Sie auf die schöne Wallfahrtskapelle von Santa Cruz stossen. Weiter reiten Sie über Vilela und Cedofeita bis Lourenzá, Cubelas, Vilamartín, Gondán und Curveiro. Sie kommen vorbei an der Kapelle von San Nicolás und kleinen malerisch in die Landschaft eingebetteten Dörfern. Nach Vilanova de Lourenzá führt Sie der alte Nördliche Jakobsweg in diesem Abschnitt auf dem mittelalterlichen Weg von "brea" weiter: Dieser Weg hat seinen Ursprung in Asturien.
Die Reittage verlaufen zumeist so, dass Sie am späten Vormittag eine kleine Pause einlegen, bevor Sie mittags in einem guten Restaurant einkehren (selten gibt es auch einmal ein Picknick in freier Natur). Nachmittags geht es dann weiter, evtl. gibt es auch nochmal eine Pause bevor Sie den Zielort erreichen. Heute wäre das Mondoñedo, das Sie über die mittelalterliche Brücke von Pasa Tempo erreichen.
Die Stadt Mondoñedo ist eine der galizischen Bischofssitze mit der größten kulturellen Tradition und eine der einzigartigsten historischen Dörfer Galiziens. In Mondoñedo gibt es viele historische Gebäude wie Kirchen, Krankenhäuser oder Paläste, die den Straßen und Plätzen der Stadt ihren Zauber verleihen.

In der Umgebung der Stadt befindet sich das Kloster von San Martiño de Vilalourente, auch Os Picos genannt (aus dem 18. Jahrhundert), an dem Sie auf dem mittelalterlichen Weg von Mondoñedo nach Villalba vorbeireiten. Ausserdem kommen Sie an den kleinen Dörfern San Caetano, Valiñadares und Mariz vorbei und durchqueren ein idyllisches Flusstal.

Danach geht es nach Pé da Ponte, As Corgas, Gontán und Pobecende weiter bis Sie das Dorf Abadín erreichen. Über eine mittelalterliche Brücke überqueren Sie danach den Fluss Arnela und erreichen Castromaior. Anschliessend überqueren Sie eine weitere prächtige mittelalterliche Brücke von Pontevella. Nach Durchquerung schöner Landstriche erreichen Sie schliesslich Villalba, wo Sie in einer netten Unterkunft nächtigen.

Am nächsten Tag führt Sie der Nördliche Weg bis Baamonde.
Der Weg geht dann weiter über Ponte Leijosa bis Santiago de Miraz, Pedramaior und Marco das Pías, das bereits in der Provinz von Lugo liegt. Diese Nacht verbringen Sie in einem einladenden Hotel in Sobrado.

Der Nördliche Weg vereinigt sich heute mit dem Französischen Weg in Arzúa. Von Arzúa führt Sie der Weg weiter über Wiesen und durch Eichen- und Eukalyptuswälder und umrundet kleine Dörfer wie Calzada, Salceda, Brea und Ría. In Salceda kommen Sie in einer idyllisch gelegenen Pousada unter.

In der Gemeinde von Santiago de Compostela kann man vom Monte de Gozo bereits zum ersten Mal die Türme der Kathedrale von Santiago erblicken.
Nach einer Nacht in einem 4-Sterne-Hotel mit Blick auf Santiago holen Sie sich am nächsten Morgen Ihren Pilgerpass, den Compostelana, in der Stadt ab. Um 12 Uhr besuchen Sie die grosse Messe in der Kathedrale bevor Sie zum nahe gelegenen Flughafen, Bahnhof oder Busbahnhof gebracht werden.



 



 



 



 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittouren
Termine: April - Oktober
Unterkunft: Landhotels, 4-Sterne-Hotel, Pousadas oder Pazos (Adelssitze)
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ
Sprache: Englisch, Spanisch
Nichtreiter: Ja
Eigenes Pferd: Nein
Min./max. Teilnehmer: 4/20

 



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Andalusier und spanische Mischungen mit gutem Charakter, ausdauernd und trittsicher.

Sattel& Zaum:   Spanische Sättel und Zaum (auf Wunsch gibt es auch englische, brasilianische oder Westernsättel).

Reiterfahrung:   Das Reittempo auf den Reittouren ist gemässigt. Sie sollten aber aufgrund des teils anspruchsvollen Geländes und gelegentlicher Galopps über genügend Reiterfahrung verfügen und in allen Gangarten sicher sein.

Irrtum und Änderungen vorbehalten. © EQUITOUR - PEGASUS Internationale Reiterreisen nach oben