Spanien Reittour | Übersicht Reitangebote

 

dem008

Sierra de la Demanda











Qualifikation

Berge, Wälder, Seen & Kultur - Fortsetzung der beliebten Burgos Arlanza-Tal Tour (8 Tage)

Dieser Ritt beginnt dort, wo die Reittour Burgos Arlanza-Tal endet: in Quintanar de la Sierra am Fusse der Sierra de la Demanda. Das kleine Gebirge erhebt sich auf über 1500m. Sie reiten durch weite Gebirgswälder, vorbei an eiszeitlichen Gletscherseen und überqueren die Bergkette in Richtung Norden. Unglaublich grün und einsam ist diese wenig besiedelte Landschaft. Deshalb bieten die Übernachtungen in kleinen Dörfern zwar keinen Luxus, dafür aber originelle Atmosphäre und natürlich die nötigen sanitären Einrichtungen. Die Gegend ist sehr reich an wilden Tieren, so stehen die Chancen nicht schlecht Hirschen, Wölfen, Wildschweinen, Ottern, Adlern, Habichten und Falken zu begegnen.
Das Mittagessen nehmen Sie unterwegs meist als Picknick ein, Abendessen und Frühstück in der Unterkunft des jeweiligen Tages. Hier und da taucht ein Kloster auf und lädt zum Besuch ein. Die prähistorischen Grabsteine, die Sie unterwegs besichtigen, sind als Weltkulturerbe anerkannt. In weitem Bogen reiten Sie dann bis vor die Stadt Burgos. Die intakten königlichen Viehtriebwege sind ideale Reitstrecke und laden oft genug zum Galopp ein.
Unser spanischer Partner ist ein passionierter Reiter, der lieber seinen Gästen die schöne Landschaft Kastiliens zeigt als in seinem eigentlichen Beruf am Schreibtisch zu sitzen. Oft nimmt er auch spanische Freunde mit, was diesen Touren ein unfehlbar "typisch spanisches" Flair verleiht. Da dauert ein Picknick, Nationalbeschäftigung der Spanier, auch mal ein paar Stunden. Das wird dann mit flottem Reittempo wieder wett gemacht.

1. Tag: Transfer von Madrid nach Quintanar de la Sierra. Abendessen und Übernachtung im Hotel Casa Ramón oder im Posada de las Mayas. Vielleicht gesellt sich der ein oder andere Reiter der Reittour "Burgos-Arlanza-Tal" zu Ihnen, die die Woche zuvor stattfand.

2. Tag: Quintanar de la Sierra - Neila
Von Quintanar de la Sierra steigen Sie steil hinauf und schlängeln sich durch den dichten Pinienwald nach Neila. Seit die Bergwälder nicht mehr als Weidefläche für Kühe genutzt wird, gibt es kaum noch Viehtriebwege. Höchstens Ziegenpfade leiten Sie zum Pass hinauf, oft genug reiten Sie einfach querfeldein über die Matten. Je nachdem wie die Wetterverhältnisse sind, werden Sie eine Reihe spektakulärer Seen eiszeitlichen Ursprungs besuchen, z.B. die Schwarze Lagune (Quartär, 10.000 Jahre alt). Diese Seen sind die beste Ausstellung über das Gletschertum und darüber, wie das Quartäreis und die Erosion die Landschaft verändern. Mittagessen unterwegs. Überquerung des Passes, auf der anderen Seite geht es durch Mischwälder sanft hinab bis zum kleinen Ort Neila, der einst das wichtigste Wollzentrum des Gebiets dargestellt hat. Übernachtung in einem Hotel.

3. Tag: Neila - Monterrubio de la Demanda.
Durch riesige Buchen-, Eichen- und Kiefernwälder reiten Sie hinab nach Monterrubio de la Demanda, wo Sie sich dem Grünen Weg der Mineneisenbahn nähern. Beeindruckend ist nicht nur der Herbst und das Röhren der Hirsche, sondern auch Begegnungen mit Wölfen, Wildschweinen, Ottern, Adlern, Habichten und Falken. Diese Wälder sind sehr einsam und unberührt, noch nicht einmal Wanderer verirren sich hierher, rundum Natur und nur vereinzelt ein Gehöft, das oft genug verlassen ist. In Monterrubio de la Demanda können Sie schliesslich die Pfarrkirche besichtigen, eines der ältesten romanischen Werke von Burgos.

4. Tag: Monterrubio de la Demanda - Pineda de la Sierra
Die offen gelassenen Trassen der Grubeneisenbahn, die 1902 errichtet wurde (damals wurde auch die wichtige Fundstätte von Atapuerca entdeckt) und deren Betrieb schon vor langer Zeit eingestellt wurde, sind in den letzten Jahren zu sog. "vías verdes" verwandelt worden. Naturgemäss als Eisenbahnstrecke mit wenig Steigungen und Gefälle, wurde sie mit neuen wander- und fahrradfreundlichem Belag versehen, die Tunnels und Viadukte mit Geländern abgesichert. So ziehen sich jetzt 50 km Reitweg durch Täler, durchqueren Hügel mit Tunneln und führen die Reiter nach Barbadillo de Herreras. Sie steigen hinauf zum Tor des El Manqillo bevor der Ritt schliesslich in einer Pension in Pineda de la Sierra endet.

5. Tag: Pineda de la Sierra - Arlanzón
Sie verlassen Pineda, ein Ort mit hübschen Gehöften, und reiten entlang des Stausee von Arlanzón. Der Weg schlängelt sich am Ufer entlang, kein Mensch wird Ihnen hier begegnen und im Sommer gibt es bestimmt Gelegenheit für ein Bad. Das Gelände ist hier flacher, es treten vermehrt Felder auf. Der Ritt endet am frühen Nachmittag, nach dem Mittagessen können Sie die prähistorischen Fundstätten in der Sierra de Atapuerca besuchen, die im November 2000 von der UNESCO zum Erbe der Menschheit erklärt wurden. Dank dieser Funde kam es zu Aufschlüssen in der Geschichte des Menschen und es wurde festgestellt, dass vor 800.000 Jahren der Homo antecesor lebte.

6. Tag: Arlanzón - Kloster von San Pedro Cardeña bei Burgos
Die Eisenbahnstrecke des "Grünen Wegs" haben Sie hinter sich gelassen und brechen nun auf nach Burgos und zum Kloster von San Pedro de Cardeña, wo der spanische Nationalheld El Cid seine Frau und Tochter in der Verbannung hinterliess. Nach dem Mittagessen haben Sie die Möglichkeit Burgos kennenzulernen. Das Programm kann nach den Wünschen der Reiter gestaltet werden. Am Abend sind Sie dann zurück im Kloster und übernachten in den hotelmässig eingerichteten Zimmern der imposanten Anlage.

7. Tag: Monasterio de San Pedro Cardenña - Covarrubias
Sie lassen das Kloster hinter sich und folgen einem beeindruckenden Höhenweg, den ebenso El Cid in der Verbannung nutzte, um dann über Ödland in Richtung der Sierra de las Mamblas weiterzureiten. Nach deren Überquerung steuern Sie Covarrubias an, die Wiege von Fernán González, Gründer von Kastilien und des Stalls der Pferde. Es bleibt Zeit zur Besichtigung von Covarrubias vor einem stilvollen Abschiedsessen in einem berühmten Restaurant in Covarrubias. Übernachtung in einem schönen Hotel.

8. Tag: Transfer von Covarrubias nach Madrid. (Änderungen vorbehalten)



 

unterwegs

Klosterbesuch ante portas

über die Brücke wird es gehen

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: ganzjährig
Unterkunft: Hotel
Verpflegung: VP
Zimmer: gute Mittelklasse, DU/WC
Sprache: Spanisch, Begleitung etw.Englisch
Nichtreiter: ja
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/9

Diese Tour ist die Fortsetzung unserer bekannten und beliebten Burgos-Tour. Sie kann allein gebucht werden, wenn Sie den ersten Teil schon kennen, oder in Kombination mit der Burgos-Tour. Dann reiten Sie 2 Wochen auf den Spuren des El Cid durch eine phantastisch abwechslungsreiche Landschaft.



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Andalusier und spanische Mischungen, mit gutem Charakter, ausdauernd und trittsicher

Sattel& Zaum:   Spanische Sättel (Vaquero) und Kandarenzaum. Die Steigbügel, die sogenannten "Kohlekästen” sind ungewohnt, aber bequem mit grosser Fussauflage.

Reiterfahrung:   Sie sollten mindestens 3 Jahre regelmässig geritten sein und fremde Pferde ohne Einweisung in allen Gangarten beherrschen können.

Irrtum und Änderungen vorbehalten. © EQUITOUR - PEGASUS Internationale Reiterreisen nach oben