Andalusien Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Fest der Pferde








Qualifikation

Atlantik-Ritt mit Besuch der Feria del Caballo in Jerez (8 Tage)

Ein einmaliges Erlebnis eine Reittour über weisse Sandstrände, durch sandige Pinienwälder und über offene Weiden mit der Teilnahme an der grössten Feria des Pferdes abzuschliessen. Inmitten von Hunderten von feiernden Spaniern zu Pferde in der typischen Tracht an dem Corso auf dem Feriagelände teilzunehmen. Sie haben die Möglichkeit nicht nur bei Tanz und Gesang, mit Sherry und Tapas mittendrin zu sein, sondern können auch noch die schönsten Pferde Spaniens in vielen Vorführungen bewundern.
Jerez - einschlägig Passionierten als Synonym für Pferde und Sherry bekannt - ist Spaniens Metropole der Pferdezucht und Mekka pferdebegeisterter Pilger aus aller Welt, die sich alljährlich zur Feria del Caballo hier einfinden.

Tourenverlauf:
1. Tag:
Ankunft in Malaga. Transfer nach La Paz, gemeinsames Abendessen mit Besprechnung derTour.
Übernachtung auf der Rancho La Paz.
2. Tag: Nach dem Frühstück Fahrt nach Zahara de los Atunes an den Atlantik. Hier starten Sie zum ersten
Strandritt in Richtung Barbate. Der breite, feste Sandstrand erlaubt es den Reitern, sich in beiden
Gangarten an die Pferde zu gewoehnen. Bei Barbate erwartet Sie ein typisches Mittagessen in einer kleinen
Venta. Nach einer Siesta Ritt über Sandwege und durch Pinienwaelder oberhalb der Steilkueste vom Cap
Trafalgar. Die Pferde bleiben in Caños de Meca, die Reiter fahren zurueck nach Zahara in ein Hotel direkt
am Strand.
3. Tag:Über Sandwege führt der Ritt wieder zurück zum Strand, auf den sich die Pferde genauso wie Sie freuen. Erst am Ende dieses Vormittags kommen Sie wieder in belebtere Küstengebiete - willkommener Halt an einer Strandbar. Gegen Mittag biegen Sie bei Conil landeinwärts ab. Zwischen den Pinienwäldern der Küste und dem Landesinneren, bevor Sie die riesigen Weiden erreichen, liegt ein schmaler Streifen fruchtbaren Landes mit Zuckerrüben-, Baumwoll- und Bohnenanbau. Unterwegs erwartet Sie wieder das Picknick aus dem Begleitfahrzeug mit kühlen Getränken. Weiterritt über die ersten Weiden Andalusiens. Die Pferde bleiben in dem kleinen Bauerndorf Los Naveros, die Reiter fahren zur Übernachtung nach Zahara.
4. Tag: Von Los Naveros reiten Sie nach Paterna, teils auf alten Viehtriebwegen, den 'Vereas', die noch ganz Spanien durchziehen, teils über die Weiden der Kampfstiere und deren Kühen. Sie halten Mittagsrast in einer kleinen Venta unterhalb von Medina Sidonia, wo Sie mit spanischen Spezialitäten verwöhnt werden. Grossgrundbesitz bedeutet in Andalusien, dass Sie kilometerweit bis zum nächsten Weidezaun reiten. Geniessen Sie den weiten Blick über die offene Landschaft. In gebührendem Abstand umreiten Sie die Stier- und wilden Kuhherden. Die Pferde bleiben in Paterna. Die Reiter fahren nach Alcala de los Gazules. Alcala ist noch immer eines der Dörfer, das in den vergangenen Jahrzehnten sein Gesicht nur wenig verändert hat. Das Leben spielt sich nach dem immer spät eingenommenen Abendessen auf der Plaza mitten in Dorf ab. Umsäumt von einem halben Dutzend Kneipen, in sicherer Entfernung von der Kirche, kommt jeder Einwohner des Ortes zumindest einmal am Tage über diesen Platz. Weitab vom durchfliessenden Tourismus, wie z.B. in Arcos oder Ronda, ist Alcala vielleicht eines der wenigen, typischen südandalusischen Dörfer geblieben. Übrigens gibt es im Ort auch noch einen Sattler: ein abendlicher Bummel dorthin lohnt!
5. Tag: Heute haben Sie die Möglichkeit Jerez und die berühmte Feria mit allen Veranstaltungen, die dazgehören,
zu erkunden. Auf dem Feriagelände selbst erleben Sie Hunderte von Pferden und Reitern in den
typischen Trajes, eine Unzahl der schönsten Kutschen und Gespanne aus dem ganzen Lande flaniert von
Caseta zu Caseta, um hier und dort einen Sherry oder eine Tapa mit Bekannten zu nehmen. Überall wird
gesungen, getanzt und gegessen. Sie haben die Möglichkeit das staatliche Hengstdepot von Jerez
anzusehen, wo viele Vorführungen der Doma Vaquera, Alta Escuela und auch in allen Anspannung
gezeigt werden. Direkt neben dem Feriagelände ist eine grosse Ausstellung von rein Spanischen
Pferden (PRE) der bekanntesten Züchter des ganzen Landes. Geniessen Sie einen Tag unter feiernden
Spaniern in der Welt der Pferde, probieren Sie die spanischen Spezialitaeten zusammen mit den Sherry,
dessen Heimat im Umland von Jerez liegt.
Aber natürlich bieten wir auch die Möglichkeit mit den Pferden im grossen Corso auf dem
Feriagelände zu reiten (bei einer Mindestteilnehmerzahl von 5 Reitern): Deshalb verladen wir die Pferde am Coral und fahren sie direkt an das Feriagelände. Nach dem Frühstück werden sie aber noch auf Hochglanz gebracht, das Sattelzeug
poliert und die Trajes angezogen, um stilvoll auf das Feriagelände einzureiten. Sie flaniern mit Hunderten von Reitern und Gespannen über das festlich geschmückte Gelände. Machen Sie es hierwie die Einheimischen und halten hier und dort vor einer Bodega, um einen Sherry zu trinken oder eineTapa zu probieren. Vielleicht werden Sie sogar eingeladen. Gegen Abend werden die Pferde verladen undSie fahren zur Übernachtung nach Alcala zurück.
6. Tag:Paterna ist eines der typischen andalusischen Dörfer, eingebettet in eine hügelige Landschaft, lebt es von der Viehzucht und Landwirtschaft. Doch die eigentliche Passion liegt in der Zucht und Jagd mit den Galgos. Fast jedes Wochenende werden die spanischen Windhunde, die man überall in der Gegend findet, zusammen mit den Vaqueropferden, auf die weiten Felder genommen, um sie für die Hasenjagd zu trainieren. Sie umreiten das Dorf und kommen, vorbei an vielen kleinen Fincas in den Santuario de Nuestra Señora de los Santos. In dieser kleinen Wallfahrskirche werden die Schutzheiligen von Alcala mit grossen Festen, an denen das ganze Dorf, teils zu Fuss und teils zu Pferde, teilnimmt geehrt. Der Bezug, den die Andalusier zu ihren Schutzheiligen haben, wird in den hunderten von kleinen Dankestafeln wiedergespiegelt, die die Kirche schmücken. Nach der Mittagsrast umreiten Sie Alcala de los Gazules um die Pferde in Patrite zu lassen. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.
7. Tag: Heute reiten Sie durch den Parque Alconorcales, eines der grössten Naturschutzgebiete Andalusiens. Als unter Naturschutz gestellter Privatbesitz alten andalusischen Adels ist uns der Zugang mit einer Sondergenehmigung möglich. Zwischen Korkeichen, Felslandschaften, saftigen Tälern und verlassenen Ruinen schlängelt sich der Pfad durch eine unberührte Landschaft. Sicherlich werden Sie die Gelegenheit zu Wildbeobachtungen haben. Neben Dam- und Rotwild leben hier auch viele seltene Greifvogelarten und nicht selten kreisen die riesigen Geier, die hier in den Felsen ihre Nester haben. Nach einem Picknick reiten Sie durch die Finca La Jota dem Grossgrundbesitz der Duquesa bis an den Stausee, wo Sie sich von Ihren Pferden verabschieden, die hier ihre Heimreise antreten. Die Reiter fahren zurück nach La Paz, wo sie die letzte Nacht verbringen.
8. Tag: Nach dem Frühstück Transfer nach Malaga und Antritt der Heimreise.

Hinweis: Die Teilnahme an der Feria selbst unterliegt scharfen Bestimmungen sowohl für Reiter, wie auch für die Pferde. Sie müssen in Spanischer Tracht einreiten. Von uns bekommen Sie dazu eine typische Hose und Bolerojacke gestellt. Sie brauchen dazu selbst noch ein weisse (Rüschen-) Bluse, ein rotes oder buntes Tuch, einen spanischen Hut (Sombrero) und hohe braune spanischen Stiefel. Ihre Reiseleiter sind Ihnen gerne bei der Auswahl behilflich. (Entsprechendes ofizielles Reglement liegt den Reiseleitern vor und kann eingesehen werden)
Die Pferde müssen auf dem Feriagelände mit spanischem Sattel und den "Schaufelbügeln", sowie mit spanischer Kandare geritten werden (was eine ruhige Hand voraussetzt). Auf dem Feriagelände wird nur im Schritt geritten und es ist stets Rücksicht auf alle anderen zu nehmen. Sie werden immer "feriaerfahrene" Reiseleiter dabei haben, um das Treiben auch geniessen zu können.


Traumhafter Atlantikstrand.

 

Strandritt unter andalusischer Sonne.

Prunkvolle Kutschen auf der Feria del Caballo...

...und Ross und Reiter in prachtvoller Tracht.

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: ganzjährig
Unterkunft: Hotel Mittelklasse
Verpflegung: VP
Zimmer: Doppel-, Einzelzimmer, DU/WC
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: ja
Kinder: ja ab 12 Jahre; ab 16 ohne Begleitung
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/8

Zu Pferde sind Sie natürlich kein «normaler» Tourist, sondern gehören zur andalusischen Pferdewelt!



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:  Sie reiten andalusische Stuten und Wallache mit ausgeglichenem, ruhigem Charakter, ohne dass es, wenn Sie es wünschen, am Temperament mangelt.

Sattel& Zaum:  Hackamore. Spanische Sättel mit breiter Sitzfläche, zwischen englischem und Western-Sattel angesiedelt, sehr bequem. Auf der Feria wird mit Kandare sowie den traditionellen Kastensteigbügeln geritten.

Reiterfahrung:  Sehr einfache und bequeme Reitweise für Reiter und Pferd. Es wird nur Schritt und Galopp geritten. Sie sollten Geländeerfahrung haben und auch im Galopp Ihr Pferd jederzeit sicher unter Kontrolle halten können.
Reitzeit ca. 5-6 Stunden täglich. Reitergewicht: max. 95 kg.

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