Andalusien Reittour | Übersicht Angebote

 

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Atlantik-Ritt









Qualifikation

Undendliche Stierweiden

Vom Strandritt am Atlantik über die Stierweiden zum Naturpark Alcornocales mit Besuch der Königlichen Reitschule in Jerez (8 Tage)

Eine traumhafte Tour für geländeerfahrene Reiter, die die Vielfalt der andalusischen Landschaft in einer Woche geniessen möchten und trotzdem noch etwas Zeit für Bummeltouren durch die Dörfer oder einen Abstecher an den Strand haben möchten. In 5 Reittagen erleben Sie die breiten Sandstrände des Atlantiks, die schattigen Pinienwälder mit den weichen Sandböden, blühende Sonnenblumen-, Baumwolle- oder Getreidefelder, unendliche Weiden der bekannten schwarzen Stiere und die unberührten schroffen Berglandschaften. Der reitfreie Tag entführt Sie in die Welt der Hohen Ausbildung der andalusischen Pferde, die Königliche Hofreitschule und gibt Gelegenheit zu Sherryproben und Shoppingtouren.

Tourenverlauf:
1. Tag:
Ankunft in Malaga. Transfer zur Rancho La Paz, gemeinsames Abendessen mit Besprechnung der Tour.
2. Tag: Nach dem Frühstück Fahrt nach Zahara de los Atunes an den Atlantik. Hier starten Sie zum ersten Strandritt in Richtung Barbate. Der breite, feste Sandstrand erlaubt es den Reitern, sich in beiden Gangarten (es wird nur Schritt und Galopp geritten) an die Pferde zu gewöhnen. Hinter Barbate erstreckt sich ein Pinienwald, wo ein Picknick im Schatten auf Sie wartet. Nach einer Siesta Ritt über Sandwege und durch Pinienwälder oberhalb der Steilküste vom Cap Trafalgar. Die Pferde bleiben in Caños de Meca, die Reiter fahren zurück nach Zahara in ein Hotel direkt am Strand.
3. Tag: Über Sandwege führt der Ritt wieder zurück zum Strand, auf den sich die Pferde genauso wie Sie freuen. Erst am Ende dieses Vormittags kommen Sie wieder in belebtere Küstengebiete - willkommener Halt an einer Strandbar. Gegen Mittag biegen Sie bei Conil landeinwärts ab. Zwischen den Pinienwäldern der Küste und dem Landesinneren, bevor Sie die riesigen Weiden erreichen, liegt ein schmaler Streifen fruchtbaren Landes mit Zuckerrüben-, Baumwoll- und Bohnenanbau. Unterwegs erwartet Sie wieder das Picknick aus dem Begleitfahrzeug mit kühlen Getränken. Weiterritt über die ersten Weiden Andalusiens. Die Pferde bleiben in dem kleinen Bauerndorf Los Naveros, die Reiter fahren zur Übernachtung nach Zahara.
4. Tag: Von Los Naveros reiten Sie nach Paterna, teils auf alten Viehtriebwegen, den 'Vereas', die noch ganz Spanien durchziehen, teils über die Weiden der Kampfstiere und deren Kühen. Sie halten Mittagsrast in einer kleinen Venta unterhalb von Medina Sidonia, wo Sie mit spanischen Spezialitäten verwöhnt werden. Grossgrundbesitz bedeutet in Andalusien, dass Sie kilometerweit bis zum nächsten Weidezaun reiten. Geniessen Sie den weiten Blick über die offene Landschaft. In gebührendem Abstand umreiten Sie die Stier- und wilden Kuhherden. Die Pferde bleiben in Paterna. Die Reiter fahren nach Alcala de los Gazules. Alcala ist noch immer eines der Dörfer, das in den vergangenen Jahrzehnten sein Gesicht nur wenig verändert hat. Das Leben spielt sich nach dem immer spät eingenommenen Abendessen auf der Plaza mitten in Dorf ab. Umsäumt von einem halben Dutzend Kneipen, in sicherer Entfernung von der Kirche, kommt jeder Einwohner des Ortes zumindest einmal am Tage über diesen Platz. Weitab vom durchfliessenden Tourismus, wie z.B. in Arcos oder Ronda, ist Alcala vielleicht eines der wenigen, typischen südandalusischen Dörfer geblieben. Übrigens gibt es im Ort auch noch einen Sattler: ein abendlicher Bummel dorthin lohnt!
5. Tag: Haben Sie bis jetzt die andalusischen Pferde bei ihrer Arbeit im Gelände kennengelernt, so haben Sie heute die Möglichkeit, sie in der Hohen Schule zu sehen. Nach dem Frühstück fahren Sie nach Jerez de la Frontera, weltweit bekannt für seine Bodegas - und Herz der Spanischen Pferde. Hier ist neben der grössten Feria des Pferdes, das Hengstdepot des Spanischen Militärs und natürlich die Königlich Spanische Hofreitschule (Real Escuela del Arte Ecuestre). Sie können einen Blick hinter die Kulissen werfen - die Arbeit mit den Nachwuchspferden, der Feinschliff der Showpferde, die Ausbildung der Bereiter, Anspannungen und natürlich einen Blick in die historischen Stallanlagen. Nach der Morgenarbeit der Hofreitschule, haben Sie Gelegenheit auf eigene Faust Jerez zu erkunden - eine Bodega ganz in der Nähe besuchen, ein Einkauf in einem typischen Reitsportgeschäft oder aber ein Bummel durch die Altstadt. Das Mittagessen ist nicht inklusive und wir empfehlen Ihnen eine der vielen kleinen Tapasbars. Am Nachmittag nach Absprache Rückfahrt nach Alcala zum Abendessen und Übernachtung.
6. Tag: Paterna ist eines der typischen andalusischen Dörfer, eingebettet in eine hügelige Landschaft, lebt es von der Viehzucht und Landwirtschaft. Doch die eigentliche Passion liegt in der Zucht und Jagd mit den Galgos. Fast jedes Wochenende werden die spanischen Windhunde, die man überall in der Gegend findet, zusammen mit den Vaqueropferden, auf die weiten Felder genommen, um sie für die Hasenjagd zu trainieren. Sie umreiten das Dorf und kommen, vorbei an vielen kleinen Fincas in den Santuario de Nuestra Señora de los Santos. In dieser kleinen Wallfahrskirche werden die Schutzheiligen von Alcala mit grossen Festen, an denen das ganze Dorf, teils zu Fuss und teils zu Pferde, teilnimmt geehrt. Der Bezug, den die Andalusier zu ihren Schutzheiligen haben, wird in den hunderten von kleinen Dankestafeln wiedergespiegelt, die die Kirche schmücken. Nach der Mittagsrast umreiten Sie Alcala de los Gazules um die Pferde in Patrite zu lassen. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.
7. Tag: Heute reiten Sie durch den Parque Alconorcales, eines der grössten Naturschutzgebiete Andalusiens. Als unter Naturschutz gestellter Privatbesitz alten andalusischen Adels ist uns der Zugang mit einer Sondergenehmigung möglich. Zwischen Korkeichen, Felslandschaften, saftigen Tälern und verlassenen Ruinen schlängelt sich der Pfad durch eine unberührte Landschaft. Sicherlich werden Sie die Gelegenheit zu Wildbeobachtungen haben. Neben Dam- und Rotwild leben hier auch viele seltene Greifvogelarten und nicht selten kreisen die riesigen Geier, die hier in den Felsen ihre Nester haben. Nach einem Picknick reiten Sie durch die Finca La Jota dem Grossgrundbesitz der Duquesa bis an den Stausee, wo Sie sich von Ihren Pferden verabschieden, die hier ihre Heimreise antreten. Die Reiter fahren zurück nach La Paz, wo sie die letzte Nacht verbringen.
8. Tag: Nach dem Frühstück Transfer nach Malaga und Antritt der Heimreise. (Änderungen vorbehalten)

Allgemeines: Diese Tour ist für erfahrene Geländereiter, die neben der Reiterei auch noch etwas Zeit zum Bummeln durch die Dörfer oder einen Strandbesuch geniessen. An einem reitfreien Tag besuchen Sie die Morgenarbeit der Hofreitschule und haben Zeit noch Jerez zu erkunden.

Diese Tour kann mit der Ronda-Tour kombiniert werden. So haben Sie eine Reittour von 14 Tagen. Natürlich können Sie vor oder nach der Tour auch einzelne Tage oder ein Anschlussprogramm auf La Paz buchen.

Atlantik-Ritt mit Fest der Pferde (Mai)
Ein absolut einmaliges Erlebnis ist der Besuch der berühmten Feria del Caballo in Jerez zu Pferd! Jerez - einschlägig Passionierten als Synonym für Pferde und Sherry bekannt - ist Spaniens Metropole der Pferdezucht und Mekka pferdebegeisterter Pilger aus aller Welt, die sich alljährlich zur Feria del Caballo hier einfinden.
Der Tourenverlauf entspricht dem des Atlantikritt. Allerdings ist bei dieser Tour der 5. Tag kein reitfreier Tag, sondern zum Höhepunkt der Tour nehmen Sie zu Pferd am Corso der Feria teil. Nach dem Frühstück werden die Pferde auf Hochglanz gebracht, Sie ziehen die typische spanische Tracht an um stilvoll auf das Feriagelände einzureiten. Zusammen mit Hunderten Reitern und Gespannen flanieren Sie über das festlich geschmückte Gelände. Machen Sie es wie die Einheimischen und halten Sie hier und dort vor einer Bodega, um einen Sherry zu trinken oder eine Tapa zu probieren. Weitere Infos zu dieser Tour finden Sie hier .



Tourenverlauf

Strandritt

Keine Stiere diesmal, nur Kühe

Atlantikritt

kaum ein Dorf bis zum Horizont

Strandritt

alle warten auf den Strandgalopp

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: ganzjährig
Unterkunft: Hotel gute Mittelklasse
Verpflegung: VP
Zimmer: 1/2 Doppel-, Einzelzimmer, DU/WC
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: ja
Kinder: ja ab 12 Jahre; ab 16 ohne Begleitung
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/10

Kombinieren Sie Ihren Aufenthalt mit Andalusiens Festen: z.B. Feria del Caballo (Pferdefest) in Jerez im Mai, Semana Santa (Ostern) in Sevilla, Rocio-Wallfahrt an Pfingsten usw! Termine auf Anfrage bzw. Listen bei den Fremdenverkehrsämtern.



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Sie reiten andalusische Stuten und Wallache mit ausgeglichenem, ruhigem Charakter, ohne dass es, wenn Sie es wünschen, am Temperament mangelt.

Sattel& Zaum:   Hackamore. Spanische Sättel mit breiter Sitzfläche, zwischen englischem und Western-Sattel angesiedelt, sehr bequem.

Reiterfahrung:   Sehr einfache und bequeme Reitweise für Reiter und Pferd. Es wird nur Schritt und Galopp geritten. Sie sollten Geländeerfahrung haben und auch im Galopp Ihr Pferd jederzeit sicher unter Kontrolle halten können. Bei den Strandritten muss man sich etwas nach den Gezeiten richten. Manchmal ist der Sand zu tief für einen Galopp. Dann besteht aber die Möglichkeit auf Sandwegen entlang der Küste zu galoppieren. Reitzeit ca. 5-6 Stunden täglich. Reitergewicht: max. 95 kg

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