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MOR008

Baronia Trail











Qualifikation

Einsame mediterrane Bergwelt und Traumstrände - sportliche Reittour mit grosser landschaftlicher Vielfalt (8 Tage)

Entdecken Sie Sardinien auf dem Rücken gut trainierter Pferde und geniessen Sie die Vielseitigkeit der Landschaft, die Einsamkeit der Bergwelt, den traumhaften Mittelmeerstrand, atemberaubende Ausblicke und dazu erfrischende Galoppaden. Auf der malerischen Insel im Mittelmeer haben Reiten und Pferdezucht eine lange Tradition. Die derzeit einzige Reittour auf Sardinien führt Sie von der äusserst einsamen Bergwelt bis zum traumhaften Mittelmeerstrand. Unterwegs geniessen Sie atemberaubende Ausblicke über die Berge und bis zum Meer, ebenso wie erfrischende Galoppaden. Diese Reittour führt Sie durch die rauen Berge der Alto Baronia im Norden Sardiniens durch mehrere Naturparks bis hinunter an den wunderschönen weissen Sandstrand. Ein ausgezeichnetes Netz aus Forstwegen und Hirtenpfaden ermöglicht das Reiten in allen Gangarten. In der felsigen Granitlandschaft leben mehr Wildschweine, Adler und Mufflons als Menschen, stundenlang begegnen Sie keiner Menschenseele, wahrhaftig ein Reiterparadies! Viele Bergdörfer sind längst ebenso verlassen wie die alten Siedlungen der Nuragher, nur ab und zu treffen Sie auf einen Hirten oder Förster. Einige der Ruinen der einst hoch entwickelten Nuragher (bis ca. 230 AD) werden Sie auf Ihrem Ritt sehen. Unterwegs übernachten Sie in abgelegenen typischen Agriturismo, wo Sie sich bei traditioneller sardischer Hausmacherkost für die nächste Etappe stärken.

Tourenverlauf:
1. Tag: Anreise nach Olbia und Transfer zum Reiterhof. Gemeinsames Abendessen, Übernachtung in gemütlichen Apartments im Gästehaus.

2. Tag: Nach dem Frühstück beginnt die Reittour! Vom Reiterhof geht es ein kurzes Stück hinunter in ein idyllisches Flusstal. Nach der Durchquerung des Flusses folgen Sie einem schmalen Trampelpfad hinauf in die Berge. Beim Aufstieg geniessen Sie die Aussicht auf den Canyon, durch den der Fluss weiterzieht. Nun geht es stetig bergauf bis zu einem herrlichen Aussichtspunkt, von wo Sie bis zur Insel Tavolara, dem Wahrzeichen Sardiniens blicken. Durch Bergwiesen und Sträucher reiten Sie nach dem Picknick hinab bis nach Sa Serra, einem winzigen abgelegenen Bauerndorf in den Bergen. Rinder, Schweine und Esel weiden auf riesigen Weiden, umgeben von uralten Steinmauern. Übernachtung in einem kleinen Agriturismo am Ort.

3. Tag: Ritt über schmale verschlungene Pfade durch den Naturpark von Lithos, vorbei an einem seit 70 Jahren verlassenen Bergdorf. Die teils schon recht verfallenen Steinhäuser bieten eine schöne Kulisse. Die Wege durch die Bergwiesen werden gesäumt von wildem Lavendel, Ginster und zahlreichen anderen Sträuchern und Wildblumen. Durch ein breites sandiges Flussbett gelangen Sie in einen Wald, wo Sie an einer Forststation Ihr Satteltaschenpicknick geniessen. Am Nachmittag reiten Sie über die Hochebene bis nach Mamone, wo Sie übernachten. Der Agriturismo liegt idyllisch inmitten von saftigen Wiesen. Von hier geniessen Sie enen fantastischen Blick auf das Kalksteinmassiv Monte Albo (1.127m). Zu Essen geniessen Sie hier landestypische Speisen, die alle in hauseigener Produktion hergestellt werden.

4. Tag: Durch den schönen mediterranen Tannenwald reiten Sie weiter über die Hochebene bis zur Nuraghe Loelle. Die breiten Forstwege bieten heute besonders viele Möglichkeiten für schöne Galoppaden. Die Landschaft hier oben ist völlig anders als zuvor: saftige grüne Wiesen und Korkeichenwälder, durchzogen von vielen kleinen Bächen, prägen nun das Bild. Grosse Schaf- und Rinderherden grasen zwischen den Bäumen und sogar freilaufende Pferde trifft man gelegentlich. Auf dem Rückritt nach Momone geniessen Sie die weite Aussicht über das Bergmassiv des Monte Albo.

5. Tag: Sie verlassen die Hochebene und reiten stetig hinab ins Tal, wo Sie auf eine historische Klosteranlage treffen. Diese ist nur einmal im Jahr voller Leben, wenn die Bewohner aus den Bergen hierher pilgern. Die übrige Zeit liegt die Anlage still und verlassen am Fusse der Berge. Weiter geht es durch einen völlig einsamen Naturpark, dessen Name übersetzt "die vergessene Gegend" bedeutet. Zwischen den Bergen folgen Sie den Forstwegen, die sich an den steilen Hängen entlangziehen und geniessen eine schöne Aussicht in die tiefen Schluchten. Nach einem langen Vormittagsritt passieren Sie schliesslich den markanten Felsen des Tepilora, der fast senkrecht in die Höhe ragt. Umgeben ist der Tepilora von grünen Wiesen und Eichen. Unten am Fluss erwartet Sie schon Ihr Picknick. Der Nachmittagsritt ist kurz, aber es gilt einen weiteren sehr steilen Aufstieg zu meistern. Belohnt wird dieser mit einer herrlichen Aussicht auf den Tepilora und die weite Bergwelt. Durch blühende Wiesen geht es anschliessend über einen sanften Höhenweg bis zu einem abgelegenen Agriturismo.

6. Tag: Ein letzter kurzer Aufstieg durch eine eindrucksvolle typische Felsenlandschaft führt Sie bis zu einem lichten Tannenwald. Von nun an geht es bergab in Richtung Meer! Der sanfte Abstieg von der Hochebene führt Sie durch ein weiteres einsames Naturschutzgebiet. Sie reiten dabei über einen schmalen Hirtenpfad entlang einem steilen Bergkamm. Duftende Wildblumen und Sträucher säumen den Wegrand. Bald erblicken Sie die blaue Küste ebenso wie den See Lago di Posada. Das Picknick geniessen Sie heute entweder am See oder Sie reiten noch ein Stück weiter und machen Rast bei einem kleinen Dorf. Anschliessend geht es über den sandigen Damm am Fluss, wo Sie einen herrlichen Galopp geniessen. Zu Ihrer Rechten drohnt die historische Burg von Posada über dem Meer. Nach einem kurzen Ritt am Strand geht es durch die Wiesen zu einem Agriturismo nahe Posada.

7. Tag: Langer Strandritt am weissen Sandstrand von Budoni und Agrustos. Aus dem türkisblauen Wasser ragen an vielen Stellen rote Felsen empor, so dass sich ein entzückendes Farbenspiel bietet. Nahe dem Strand folgen Sie sandigen Wegen durch die Pinien und Büsche. Die Küstenlandschaft ändert sich regelmässig und immer wieder entstehen grosse Lagunen. Ihr Picknick erwartet Sie heute im Schatten der Pinien, direkt am Strand. Sie folgen dem türkis und blau schimmernden Meer bis nach Ottiolu. Bald erblicken Sie erneut die Felseninsel Tavolara, die wenige Kilometer entfernt senkrecht aus dem Wasser ragt. Zwischendurch geniessen Sie flotte Galoppaden direkt am Wasser. Ein herrlicher Abschluss für eine erlebnisreiche Woche zu Pferd! Von Ottiolu geht es per PKW und Hängerzurück zum Reiterhof (ca. 20 Minuten). Abschiedsessen und Übernachtung am Hof.

8. Tag: Abreise nach dem Frühstück.

Änderungen jederzeit vorbehalten!



 

 

 


In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: April bis Oktober
Unterkunft: Pensionen
Verpflegung: VP
Zimmer: 3-Bett-Z. und DZ, EZ sofern verfügbar
Sprache: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/8

Badeverlängerung: An den traumhaften Stränden zwischen Olbia und Orosei ist von Mai bis Oktober das Meer warm genug zum Baden und die Preise sind ausserhalb der Saison recht günstig.

Flugtipp: Günstige Direktverbindung gibt es u.a. ab Basel, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin.



Ihre Expertin: Jessica Kiefer

Pferde:  Ca. 15 Pferde verschiedener Rassen: vom Reitpony bis zum sardischen Anglo Araber, alle gut geritten, gepflegt und gut vorwärtsgehend.

Sattel& Zaum:  Englische Trekkingsättel, auf Wunsch western, englische Zäumung.

Reiterfahrung:  Sie müssen in allen Gangarten sattelfest sein und über mehrjährige Erfahrung im Gelände verfügen. Ein fremdes Pferd beherrschen Sie ohne Einweisung. Eine gute Kondition und das Reiten im leichten Sitz werden vorrausgesetzt. Das Gelände ist teilweise sehr anspruchsvoll (ca. 10.000 Höhenmeter werden zurückgelegt!) und es gibt immer wieder Trab- und Galopptrecken, aber auch ein paar Passagen, an denen die Pferde kurz geführt werden. Sie reiten tägl. ca. 6 Stunden, bis zu 40 km.

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