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Bieszczady Trail: Polens einsamer Osten









Qualifikation

Unberührte Wildnis und ursprüngliche Landschaft in Ostpolen

Die Bieszczady sind eine Mittelgebirgslandschaft in Südostpolen und den angrenzenden Gebieten in der Slowakei und der Ukraine. Dieses riesige Gebiet ist bisher touristisch kaum erschlossen und eine der schönsten Regionen in Polen - ein Paradies für diejenigen, die Ruhe, Einsamkeit und viel Natur suchen.
Die Berge in der Bieszczady Region sind bekannt für ihre reiche Flora & Fauna sowie für einige wilde Tiere wie Bären und Wölfe. Auch Füchse, Hasen oder Rehe sind hier heimisch und können Ihren Weg immer wieder kreuzen. Sie werden immer wieder durch typisch polnische Dörfer reiten, die einiges an Geschichte und Tradition zu bieten haben. Sie durchqueren Bergflüsse, reiten durch Wälder und entlang weniger Felder. Herrliche Aussichten bieten sich Ihnen auf den unbewaldeten. Höhen.

Tourenverlauf:

1. Tag: Ankunft in Krakau und Transfer zum Hotel in der Innenstadt. Sie haben Zeit um die Stadt zu besichtigen und das wunderschöne Krakau kennenzulernen. Am Abend treffen Sie Ihre Mitreiter im Hotelrestaurant und haben Zeit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen.

2. Tag: Sanok - Wola Piotrowa
Sie werden heute nach Sanok gefahren (ca. 4 Stunden Transferzeit). Sanok liegt nahe der Polnisch-Ukrainischen-Slovakischen Grenze. Dort treffen Sie auf Ihre Pferde und starten zu einem ersten Ritt in die Umgebung. Zunächst überqueren Sie grosse, weite Flächen und kommen durch Dörfer hindurch, die während der "Aktion Weichsel" (die Aktion Weichsel bezeichnet die 1947 durchgeführte Zwangsumsiedlung ethnischer Ukrainer, Bojken sowie Lemken aus dem Südosten von Polen in den Norden und Westen des Staatsterritoriums) - ein sehr geschichtsträchtiger Ort! Hier haben Sie auch die Gelegenheit, eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. Die Nacht verbringen Sie heute in Wola Piotrowa bei Einheimischen.

3. Tag: Wola Piotrowa - Roztoki Dolne
Eine wunderschöner Ritt erwartet Sie heute - endlose Galoppaden über unendlich scheinende Wiesen und wunderschöne Wälder. Sie überqueren offene Gebiete und reiten durch verlassene Dörfer. Auf dem Weg kommen Sie an einigen alten Gräbern vorbei, die mittlerweile von Pflanzen bedeckt sind. Sie machen im Dorf Turzansk Halt, das für seine gotische Holzkirche aus dem 19. Jahrhundert bekannt ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe der Karpatenregion in Polen und der Ukraine erklärt wurde.

4. Tag: Roztoki Dolne - Rybne
Heute ist wieder ein Tag für absolute Naturliebhaber. Sie reiten über weite Felder und endlose Wälder. Geniessen Sie die Ruhe und Einsamkeit und nutzen Sie die Strecken für längere Galoppaden. Immer wieder kommen Sie an kleineren, verlassenen Dörfern vorbei und erreichen das kleine Städtchen Zernica - dort finden Sie eine orthodoxe Kirche, die Sie besichtigen können.

5. Tag: Rybne - Terka
Wieder geht es ins offene Gelände - die Weite und Ruhe hier wird Sie begeistern! Sie folgen heute den sich schlängelnden Bergpfaden hinauf bis Sie einen herrlichen Blick auf den Solina-Stausee geniessen. Dieser hat eine Fläche von 2200 ha und ist der grösste Stausee Polens. Das Wasser ist bis zu 60 m tief und wird gespeist von den beiden Flüssen San und Solinka.
Sie kommen am kleinen Dörfchen Bukowiec vorbei und haben die Möglichkeit, eine weitere orthodoxe Kirche (in Gorzanka) zu besichtigen. Wenn das Wetter mitmacht, können Sie im Anschluss auf den Berg Korbania klettern und die wunderschöne Aussicht auf die Region geniessen.

6. Tag: Terka - Postolow
Sie reiten heute am Solina-Stausee entlang und können sich auf herrliche Aussichten freuen. Immer wieder durchqueren Sie den Fluss San - zur Begeisterung alle Reiter!

7. Tag: Postolow - Sanok
Heute reiten Sie langsam zurück in Richtung Sanok, wo Sie am Anfang der Woche Ihre Tour begonnen haben. Sie reiten den Weg entlang durch schöne Wälder bei den Bergen Slonne. Unterwegs haben Sie die Gelegenheit die Ruinen der Burg Sobien zu besichtigen. Die Burg Sobien war eine mittelalterliche Wehr- und Wohnanlage im San-Tal in der polnischen Woiwodschaft Karpatenvorland. Heute ist sie ein in die Natur eingebundene, vom Wald umgebene, Ruine, die zum Dorf Manasterzec gehört. Im Anschluss durchqueren Sie den Fluss San und erreichen den grössten ethnografischen Park in Polen: es gibt hier einige Museumsgebäude, die verschiedene ethnische Gruppen, die nahe des Polnisch-Urkainischen Grenzgebietes gelebt haben widerspiegeln. Sie sehen dort verschiedene Stufen des Lebens vom 17.-20. Jahrhunderts in Form von Bauernhöfen, orthodoxen Kirchen und Mühlen und können das Leben von damals gut erkennen.
Sie können auch einen anderen Pfad wählen, der zu den Ruinen der "Unbeschuhten Karmeliten" führt, eine Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche.

8. Tag: Sanok - Krakau
Nach dem Frühstück werden Sie zurück nach Krakau (ca. 4 Stunden Fahrt) zum Flughafen oder zum Hotel gefahren, falls Sie ein Anschlussprogramm gebucht haben und länger in Krakau verweilen möchten.

Änderungen des Programms jederzeit vorbehalten.

Unterkunft:

Sie übernachten in einfachen Unterkünften in Farmen, Bauernhöfen oder bei Einheimischen. Die Zimmer sind teils Doppelzimmer, können aber auch grösser sein (bis zu 6 Personen). Teilweise sind die Zimmer mit eigenem Bad, in manchen Unterkünften muss das Bad auch geteilt werden.




 

Natur pur!

Immer wieder werden Flüsse durchquert während der Tour.

Kein Mensch weit und breit!

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: gemäss Termin
Unterkunft: 3* Hotel in Krakau, Farm, Bauernhof während der Tour
Verpflegung: VP
Zimmer: Mehrbettzimmer, DZ
Sprache: Polnisch, Englisch
Nichtreiter: Nein
Eigenes Pferd: Nein
Min./max. Teilnehmer: 2-13

Verbringen Sie einige Tage vor oder nach der Tour in Krakau - es lohnt sich! Rund um den Marktplatz (rynek glowny) erstreckt sich die historische Altstadt Krakaus, die mit vielen Restaurants und gemütlichen Sitzgelegenheiten gerade im Sommer sehr beliebt ist. In und um Krakau herum gibt es viele Sehenswürdigkeiten und man kann in der Stadt einige Tage verweilen.



Ihre Expertin: Angelika Kaiser

Pferde:   Trittsichere, ausgeglichene und trailerfahrene Malopolski-Pferde (Stockmass 160cm-168cm).

Sattel & Zaum:   Englisch.

Reiterfahrung:   Sicherheit in allen Gangarten und Geländeerfahrung werden vorausgesetzt. Sie reiten täglich 4-6 Stunden. Sie sollten die Pferde auch auf- und absatteln und trensen können, da Sie vor und nach dem Ritt in der Regel mithelfen. Satteltaschen werden gestellt. Kinder ab 12 Jahre möglich, in Begleitung der Eltern. Max. Reitergewicht bei sehr guten Reitern: 120kg.

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