Mongolei Reittour | Übersicht Reitangebote

 

MNT012

Nomadentrail










Qualifikation

Komfort-Reittour nach Nomadenart - Berge & Steppen im Herzen der Mongolei (11 Tage)

Einst machten Steppen und Prärien 25% der Erdoberfläche aus, heute ist nur wenig davon erhalten geblieben. Doch während in der Ukraine und anderen Ländern die riesigen Steppen zu Gunsten von Ackerland verschwanden, haben sie sich in der Mongolei dank der Abneigung gegen den grossflächigen Ackerbau weitestgehend bewahrt. Noch heute profitieren wilde und domestizierte Tiere von den weiten Ebenen mit dem spärlichen Steppengras, das sie frei durchstreifen.
Diese Reittour führt Sie von den felsigen Bergen in der zentralen Mongolei in die weite Steppe der nördlichen Gobi. Ziel sind die markanten Sanddünen Aburd Sands. Begleitet von einer Kamelkarawane entdecken Sie die mongolische Steppe. Geniessen Sie die Einsamkeit, die absolute Stille und den klaren Sternenhimmel in der unendlich weiten mongolischen Ebene. Keine Zäune, keine Siedlungen und nur wenige Bäume begrenzen den Horizont. Ab und zu begegnen Sie Nomaden, die mit ihren Herden zum nächsten Weideplatz ziehen. Sicher werden Sie auch mal auf einen "Airag" (vergorene Stutenmilch) in eine Jurte eingeladen. Sie können nicht nur die wunderbare, pure Natur geniessen, sondern auch viele heimische Wildtiere (Hirsche, Wildschafe..) beobachten und die Kultur der Mongolen auf traditionelle Weise kennenlernen. In der Gobi züchten die Familien Kamele, Pferde, Schafe und Ziegen, die halbwild durch die Steppe streifen. Im Einklang mit Tieren und Natur führen sie ein einfaches und hartes Leben, und strahlen dabei eine Ruhe und Gelassenheit aus, die ansteckend ist. Lassen Sie die Seele baumeln und tanken Sie Kraft in der Stille der Natur und der Labensart der Nomaden. Eine äusserst beeindruckende Reise in eine ferne, faszinierende Welt!
Da Sie auf Nomadenart reisen, brauchen Sie bei dieser Reise nicht abends in ein zelt zu "krabbeln", sondern geniessen den Komfort beheizter Jurten mit Feldbetten und auch ein Dusch- und Toilettenzelt steht zur Verfügung. Die Kamelkarren transportieren auf traditionelle Weise Campausrüstung und Gepäck.

Tourenverlauf:
1. Tag:
Ankunft und Transfer zum Hotel zum gemeinsamen Abendessen und Tourbesprechung.

2. Tag:
Am Morgen besuchen Sie das Gandan Kloster in Ulan Bator mit der riesigen goldenen Buddhastatue und seinen reich verzierten Tempeln. Anschliessend fahren Sie zum Ausgangspunkt Ihrer Reittour in Richtung Süden. Ihr Mittagessen geniessen Sie in der weiten Steppe in Form eines Picknicks. Am Nachmittag erreichen Sie das komfortable mobile Jurtencamp, dass bei einer Quelle am nördlichen Rand der Gobi Steppe errichtet wurde. Hier treffemn Sie auch Ihre Reitführer und die übrige Crew sowie die Pferde. Wenn die Zeit reicht, machen Sie vor dem Abendessen einen ersten Proberitt um das Camp.

3. Tag: Heute geht es zunächst auf einen Tagesritt in die Berge von Hoyd Önjuul. Die Gegend wird geprägt von schroffen Felswänden, Hügeln und Bergen. Nomaden halten sich in der äusserst trockenen Region mit ihren Herden nicht auf. Dafür entdecken Sie mit etwas Glück einige der rund 400 Rothirsche oder auch Argali Wildschafe, die hier leben. Am Fusse der Berge ersteckt sich die weite Gobi Steppe. Durch die Ebene geht es im flotten Tempo zurück zum Jurtencamp.


4. Tag: Das Camp zieht an diesem Morgen in Richtung des heiligen Zorgol Berges weiter. Dabei führt die Tour durch fantastische Graslandschaft am Bayan Berg vorbei, der Heimat des sibirischen Steinbocks und des Argali Schafes ist. Kleine Gazellenherden und vielleicht auch einige Wölfe werden die Reiter auf ihrem Ritt durch die Steppe begleiten. Das Lager wird am Fusse des Zorgol Berges aufgeschlagen.

5. Tag: Heute werden sie die andere Seite der Gobi kennenlernen. Die Gegend um den Zorgol Berg wird durch gigantische Felsformationen bestimmt, von denen einige an die hundert Meter hoch sein können. Die Berge sind eine hervorragende Brutsätte für die heimischen Mönchsgeier. Die Gegend war einst auch ein Überwinterungsort Dschingis Khan und seine Truppen, während er im Konflikt mit Torli Kahn lag.

6. Tag:
Der heutige Campumzug führt Sie nach Saikhan. Sie passieren den See Haariin Nuur, die Lebensader der Region, der eine Vielzahl von Vögeln anzieht. Und natürlich treffen Sie auch Pferde- und andere Herden sowie Nomadenfamilien rund um das Gewässer. Das komfortable Jurtenlager ist in Saikhan bereits errichtet, wenn Sie gegen Abend dort eintreffen.

7. Tag: Der heuteige Tagesritt vom Camp aus führt Sie durch die Uushig Steppe. Diese ist völlig unbewohnt und bietet mit ihren faszinierenden Feldformationen und Quellen eine wunderschöne Landschaft. Einige Argali Schafe, Mönchsgeier und Saker Falken werden Ihren Weg begleiten. Auf den Felsen können Sie vermutlich einige Petroglyphen, in Fels geschnitze Bilder, aus der Steinzeit entdecken. Übernachtet wird im Jurten-Camp in Saikhan.

8. Tag: Das Camp wird heute zum letzten mal abgebaut und der Ritt führt zu einem 25 km entferneten Jurtencamp, das saisonal auf - und abgebaut wird. Nach dem langen Ritt geniessen Sie ein warmes Mittagessen im Camp. Am Nachmittag reiten Sie noch einmal in die Steppe hinaus um einige Nomaden und ihre grossen Herden zu treffen. Besonders die Kaschmierziege wird hier gezüchtet. In der Gegend gibt es einige kleine Tümpel, die dank der langen Frostperiode im Winter nie ganz verschwinden. Am Abend geht es zurück zum Camp.

9. Tag: Am letzten Reittag geht es in die Steppe und über die riesigen Sanddünen Aburd Sands. Rund um die 20 km langen Dünen gibt es einige Verstecke von Wölfen. Sie geniessen einen flotten Reittag in weiter Landschaft. Am Abend wird sich von den Tourbegleitern verabschiedet und noch einmal ein Résumé der vergangenen Tage gezogen.

10. Tag:
Heute geht es zurück nach Ulan Bator. Sie können nach dem Check in im Hotel die Stadt auf eigene Faust erkunden und ihre Geheimnisse lüften. Shoppingcenter, Museen und Parlament liegen bequem in Gehdistanz. Gerne gibt Ihnen Ihr Guide einige Tipps. Am Abend treffen sich dann alle zum Abschiedsessen im Restaurant.

11. Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen. Heimreise.

Änderungen vorbehalten!

Naadam Fest: Nach Ihrer Reittour im Juli haben Sie die Möglichkeit, das grosse Naadam Fest in Ulan Bator zu besuchen. Es erwartet Sie ein riesiges Spektakel, zu dem Nomaden aus dem ganzen Land anreisen. Bei verschiedenen sportlichen Wettkämpfen treten sie gegeneinander an. Eine grossartige Möglichkeit die Traditionen der Mongolei hautnah zu erleben. Manche Sitten erscheinen vielleicht etwas rau, aber wer dieses Land wirklich kennen lernen möchte, sollte einmal bei einem Naadam Fest dabei sein.

1. Tag:
Der heutige Tag ist ganz den Pferderennen gewidmet, die im Vorfeld des Naadam Fests stattfinden. Ganze Heere bunt gekleideter Reiter treten dabei an. Die Rennen finden im Umkreis von 60 bis 90 km Entfernung von Ulan Bator statt. Meist finden gleichzeitig auch einige Wrestling-Wettkämfe statt. Zwischendurch stärken Sie sich bei einem reichhaltigen Picknick. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Sie erleben die offizielle Eröffnung des Naadam Fests in Ulan Bator. Gefährlich aussehende Reiter in der Tracht des Dschingis Khan tragen die Landesflagge herbei und eröffnen das Fest. Anschliessend sehen Sie den bis zu 700 Ringern und den Bogenschützen bei ihren Wettkämpfen zu. Am Nachmittag besuchen Sie das riesige Camp der Nomaden ausserhalb Ulan Bators, wo sie die Feststimmung miterleben und vielleicht auch auf das ein oder andere Glas Kumis (vergorene Stutenmilch) eingeladen werden. Wer nun selbst Lust bekommen hat, bei den Wettkämpfen teilzunehmen und ausserdem genug Mut besitzt, der hat sogar die Gelegenheit bei einem Pferderennen dabei zu sein, natürlich nach etwas Vorbereitung. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Individueller Transfer zum Flughafen oder Bahnhof und Abreise.



 

 

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: Juni-September
Unterkunft: Hotel, Jurtencamp
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ/-jurten
Sprache: Englisch
Nichtreiter: a.A.
Min./max. Teilnehmer: 2/6

Erleben Sie einsame Berge und die weiten Gobi Steppen auf Nomadenart, ohne in klammen Zelten übernachten zu müssen!



Ihre Expertin: Jessica Kiefer

Pferde:  Mongolische Kleinpferde bis Stockmass 1,52 m. Kräftig, zäh und ausdauernd. Es werden ausschliesslich Wallache geritten. Da ihre Gänge sehr flach sind, sind die Pferde bequem zu sitzen.

Sattel& Zaum:  Bequeme, russische Sättel

Reiterfahrung:  Sicherheit in allen Gangarten vorrausgesetzt. Es wird auch flott und über längere Strecken galoppiert.

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