Ecuador Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Vulkan Panorama Trail 








Qualifikation

Schneebedeckte Vulkane und Haciendas im Hochland Ecuadors (11 Tage)

Bei dieser Reittour erkunden Sie Ecuador hoch zu Ross. Sie tauchen ein in die Geschichte des Landes geprägt durch die Inka und spanischen Eroberer, deren Traditionen und Vermächtnisse auch heute noch zu sehen sind, sei es in den kleinen alten Bergdörfern oder den altehrwürdigen Haciendas. Ebenso beeindruckt ist die Landschaft des kleinen Landes und die Vielfältigkeit der Natur: kegelförmige Vulkane, schneebedeckte Berggipfel, Nebelwald, wilde Hochebenen, tropische Pflanzen und eine artenreiche Tierwelt sind nur wenige Highlights, die Sie auf dieser Tour kennenlernen.
Die Tour verbindet den Cotopaxi Abenteuer Ritt mit dem Kolonialen Haciendas Ritt.

1. Tag: Transfer früh morgens von Quito direkt zu den Pferden (ca. 1,5 Std. Fahrt) im Cayambe-Tal. Unterwegs machen Sie halt am Äquator für ein Foto. Ihr erster Tagesritt (ca. 3-4 Std.) geht über eine abwechslungsreiche Strecke über die Ebenen von Pesillo am Fusse des Cayambe Vulkans. Kultivierte Felder wechseln hier ab mit wilden Weiden und Agaven. Das Terrain heute ist nicht so anspruchsvoll um sich gut an sein Pferd und das lokale Sattelzeug zu gewöhnen. Normalerweise wird auch immer min. ein Ersatzpferd mitgeführt, falls Sie gerne noch ein anderes Pferd ausprobieren möchten. Abendessen und Übernachtung auf einer kleinen Farm (3 Schlafzimmer, 2 Bäder) am Fusse des Cayambes mit seinem schneebedeckten Gipfel (bei grösseren Gruppen wird evtl. auf einer andere Unterkunft ausgewichen).

2. Tag: Durch Wald und Felder führt die Route heute mit einigen Abschnitten für hohes Reittempo ins Zuleta-Tal. Dort sehen Sie mit etwas Glück auf den Andenkondor, Kolibri oder den scharlachroten Fliegenfänger und die Aloe Vera Pflanzen, die den Weg zur Hacienda, die noch landwirtschaftlich bewirtschaftet wird, säumen. Die Hacienda ist eine traditionelle Farm aus dem 16. Jahrhundert mit Rinderzucht. Auf dem Ritt dorthin geniessen Sie viel Abwechslung sowohl was das Terrain als auch das Tempo angeht. Sie reiten durch Eukalyptuswälder, eine Schlucht, über Sandwege und kommen an einer alten Hacienda vorbei. Bei Ihrer Ankunft haben Sie die Möglichkeit die Andalusier und Rinderherden, die hier gezüchtet werden, zu begutachten. Auch Kampfstiere gibt es hier. Ihre Gastgeber geben Ihnen auch gerne Auskunft über die Geschichte der Hacienda. Auch ein kleines Musum mit Pre-Inka- und Inkaartefakten gibt es. Die Hacienda verfügt über sechs Gästezimmer, alle mit eignem Bad. Reitzeit ca. 6 Std.

3. Tag: Sie reiten von der Hacienda aus in nordliche Richtung. So gelangen Sie in einen weiteren Teil des Zuleta-Tals, welches am Ende der Eiszeit von Gletschern geformt wurde. Beim Verlassen des Tals erwarten Sie herrliche Ausblicke in alle Richtungen. Durch einen Pinienwald nähern Sie sich dem Vulkan Imbabura. Hier ist die grössten Finkenspezies der Welt heimisch. Aber auch Kolibris und andere Vogelarten können hier entdeckt werden. Mit Blick aufs Tal geniessen Sie Ihr Mittagspicknick. Danach reiten Sie weiter, immer wieder vorbei an kleinen Lehmhäusern, bis Sie Ihre Unterkunft erreichen, bestehend aus charmanten Cottages und Cabins, die zu einem Projekt der indigenen Gemeinde gehören. Gerne bringen Ihnen Ihre Indio-Gastgeber bei Interesse mehr über deren Kultur und Bräuche bei, wie zum Beispiel die Schmanenbräuche, die lokalen Fiestas oder die andinische Küche. Letztere können Sie beim Abendessen gleich geniessen. Reitzeit ca. 6-7 Std.

4. Tag: Nach dem Frühstück mit frischem Fladenbrot aus dem Ofen reiten Sie von der Siedlung aus über Feldwege vorbei an kleinen Höfen und Feldern. Dabei erhalten Sie einen schönen Einblick in das ländliche Leben der Bevölkerung. Immer wieder gibt es auch Möglichkeiten zu Trab und Galopp. Ihr Ziel ist heute Otavalo. Über einen Bergrücken reiten Sie vorbei am San Pablo Tal mit Blick auf den San Pablo See von oben. Hier wachsen einige exotische Pflanzen wie Lupinen, Quinoa, Passionsfrucht, Papayas und Avocados. Auch einige Schweine treiben sich hier rum und kleine Schafherden grasen hier. Sie erreichen Ihr Hotel in der Nähe von Otavalo. Hier heisst es Abschied nehmen von Ihren Pferden. Am Abend besuchen Sie den weltbekannten Markt von Otavalo, wo Sie sicher das ein oder andere Souvenir kaufen können. Abendessen und Übernachtung im Hotel

5. Tag: Sie werden heute zu Ihren neuen Pferde nach Cochapata gebracht (ca. 1 Std. Fahrt) und reiten durch den Paramo, den Höhenlagen in den Bergen. Dann folgen Sie einem Fluss, reiten über Wiesen am Fusse des gezackten Quilindana Gipfels, und geniessen dabei den Blick auf tieferliegende Kraterseen. Mit etwas Glück sehen Sie hier ausserdem mächtige Kondore, Raubvögel, Kolibris, Andenfüchse und Rehe. Gelegentlich trifft man auf einen einzelnen Chagra, der zusammen mit seinem Hund zu den Rinderherden reitet. Sie reiten bis auf 3.600m ü.M. und dann wieder etwas bergab auf 3.300m, wo Sie ein kleines verschlafenes Dörfchen erreichen, wo Sie in einer Lodge übernachten. Übernachtung je nach Gruppengrösse ggf. in Mehrbettzimmern. Zwei Zimmer teilen sich jeweils ein Badezimmer. Reitzeit ca. 7 Std.

6. Tag: Nach einem herzhaften Frühstück mit frischen Früchten und oft auch mit Pfannkuchen brechen Sie zu Ihrem heutigen Ritt auf. Es geht zu einem See idyllisch in den Bergen gelegen. Entlang schmaler Pfade reiten Sie über Grasland und vorbei an Orchideengewächsen. Schon vor 600 Jahren wurden diese Routen von Händlern für den Warenverkehr zwischen der Küste und dem Hochland genutzt. Am Ufer des Sees erwartet Sie eine kleine Snackpause, ehe Sie zur Lodge zurückkehren zum Mittagessen. Am Nachmittag geniessen Sie eine entspannte Zeit und besuchen ein Dorf an dieser alten Handelsroute, dessen Häuser auch heute noch mit den traditionellen Adobe-Lehmziegeln gebaut werden. Sicherlich werden Sie sich etwas in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen. Übernachtung und Abendessen auf der gleichen Lodge wie am Vortag. Reitzeit ca. 4-5 Std.

7. Tag:
Heute reiten Sie in das Pinan-Tal und dessen Nebelwald, der sich sehr von der Flora und Fauna der vorigen Tage unterscheidet. Hier sehen Sie tropische Pflanzen wie z.B. Bambus, Kaffeepflanzen, Passionsfrüchte. Über den Paramo mit seinen weiten sanften, grasbedeckten Hügeln gelangen Sie bergab in dichten Bambuswald. Am Nachmittag lassen Sie die Pferde zurück und werden mit dem PKW zu Ihrer Unterkunft gebracht, die Sie nach kurzer Fahrt erreichen. Die Lodge ist umgeben von Bananen- und Kaffeepflanzen. Es bleibt Zeit um in dem Wasserloch der Lodge zu baden oder eine Kaffeetour zu machen, bei Sie Ihren eigenen Kaffee rösten können. Oder Sie relaxen einfach in der Hängematte und lauschen den Geräuschen des Regenwaldes. Am Abend erwartet Sie ein köstliches Abendessen. Die Lodge verfügt über Einzel-, Doppel- und Dreibettzimmer, die sich insgesamt sechs Duschen teilen. Reitzeit ca. 7 Std.

8. Tag: Nach einem frühen Frühstück werden Sie mit dem Fahrzeug zum berühmten Cotopaxi gebracht. Die Fahrt führt hinaus aus dem Nebelwald, vorbei an Obstgärten, über einen Pass der westlichen Kordillere bis Sie sich nördlich des Cotopaxi Nationalparks befinden. Dort wartet ein leichtes Mittagessen auf Sie. Danach lernen Sie Ihre neuen Pferde kennen und reiten ein Tal hinauf mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Vulkane. Über Stierweiden nähern Sie sich Ihrer Unterkunft. Hier gibt es immer wieder Möglichkeiten zu Trab und Galopp. Oft sieht man hier die Kondore kreisen. Nach einer Flussdurchquerung erreichen Sie Ihr Gasthaus aus Lehmziegeln und Reetdach mit herrlichem Ausblick auf den Cotopaxi und die umliegenden Gipfel. Reitzeit ca. 4 Std.

9. Tag:
Heute wartet ein etwas flotterer Ritt auf Sie. Die Ebenen des Cotopaxi Nationalparks erlauben immer wieder schöne Galoppaden unter dem Schatten des Cotopaxis und seinem schneebedeckten Gipfel. Bestimmt werden Sie einige der Wildpferde sehen, die hier leben. Häufig sieht man Enten und Ibisse zwischen wilden Iris. Später öffnet sich das Tal und Sie folgen einem Lavastrom mit aussergewöhnlichen kegelförmigen Hügeln, die an der Stelle von ehemals heissen Quellen entstanden sind und nun eine bizarre Topografie erzeugen. In den Ruminahui Gebirgsausläufern haben Sie abermals gute Chance Kondore, Hirsche oder Füchse zu sehen. Sie übernachten in einer familiengeführten Lodge.

10. Tag: Zum letzten Mal reiten Sie hinaus in den wilden, offenen Paramo. Dieser letzte Reittag "on top of the world" ist einer der schönsten und ein toller Abschluss einer aufregenden Reittour! Zunächst geht es in flottem Tempo über die Ebenen in Richtung Cotopaxi. Danach geht es bergauf bis auf eine Höhe von ca. 4.000m p.M. Hier werden Sie den wohl höchsten Galopp Ihres Lebens geniessen. Über grasbewachsene Hügel und entlang schmaler Wege erkunden Sie diese Gegend, die sonst, wenn überhaupt, nur von den lokalen Viehhirten besucht wird. Nach einem herrlichen letzten Reittag verabschieden Sie sich von den Pferden und werden nach Quito gebracht, wo Sie übernachten (Abendessen nicht inklusive). Reitzeit ca. 7 Std.

11. Tag:
Abreise.



 

 

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: ganzjährig
Unterkunft: Haciendas, Gasthäuser
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ
Sprache: Englisch, Spanisch
Nichtreiter: a.A.
Eigenes Pferd: -
Min./max. Teilnehmer: 4-10



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Criollo-Mischungen mit Arabern, Andalusiern, Vollblütern und Paso Peruanos.

Sattel & Zaum:   Südamerikanisch & McClellan ähnliche Sättle mit Schaffellen.

Reiterfahrung:   Fortgeschrittene Reiter, sattelfest in allen Gangarten und Erfahrung im Gelände. Fitness unbedingt notwendig aufgrund der Höhe. Max. Reitergewicht 85kg! (sonst Aufpreis)

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