Marrokko Reittour | Übersicht Reitangebote

 

REG008

Berber & Küsten Trail






Qualifikation

Von Berberdorf zu Berberdorf an den Atlantik (8 Tage)

Bei dieser Reittour folgen Sie den alten Routen der Réguibat. Diese waren Nomaden, die in früheren Zeiten Waren zwischen dem westlichen Schwarzafrika und der Region von Souss transportierten. Zunächst durchqueren Sie das Antiatlasgebirge, dessen Relief sanfter als das des Hohen Atlas ist. Die Täler sind weiter, jedoch viel trockener. Lediglich einige Kakteenarten (Wolfsmilchgewächse und Feigenkakteen) wachsen an den Flanken der Höhenzüge sowie Arganbäume, fossile Bäume, die nur in den Talniederungen in dieser Region existieren. Diese Pflanzen überstehen bemerkenswert lange Trockenzeiten.
Später geht es von den Hügeln hinunter zum Vogelschutzgebiet von Souss-Massa, wo man noch den Flug der Glattnackenibissen, einer stark bedrohten Vogelart, beobachten kann. Daneben trifft man auf zahlreiche weitere Vögel, auch viele Zugvögel machen hier Station. Das Naturschutzgebiet zählt zu seinen tierischen Pensionsgästen auch einige Arten von Antilopen, Gazellen und Straussen, die vor mehr als einem Jahrzehnt wieder angesiedelt wurden.
Schliesslich erreichen Sie den Atlantik, wo Sie feine Sandstränden, steil abfallende Klippen und Dünenfelder erwarten.

Tourenverlauf:

1. Tag: Begrüssung am Flughafen und Transfer nach Agadir. Übernachtung in einem Riad oder im Hotel.

2. Tag: Fahrt nach Aït Milk, dem Ausgangspunkt der Reittour. Zunächst geht es durch eine trockene Hügellandschaft, die mit Kakteen (Euphorbien) und Arganbäumen bewachsen ist. Abstieg über einen Pfad zum Tal von Aït Moussa. Sie erreichen dort einen Pass, der eine grossartige Aussicht auf das Tal Assif ou Maghous und die roten Granitberge des Antiatlasgebirges bietet. Picknick am Fluss Oueda, wo sich ein verlassener Souk (Marktplatz) befindet, der während der französischen Schutzherrschaft gebaut wurde. Am Nachmittag folgen Sie dem Tal am Fusse des Antiatlasgebirges weiter bis zum See Youssef Ben Tachafine. Zeltlager am Ufer des Sees.

3. Tag: Weiter geht es Richtung Osten. Sie passieren einige Dörfer, die von der Landbevölkerung aufgrund der mehrere Jahre anhaltender Wasserknappheit aufgegeben wurden. Der Weg führt Sie zum Gipfel eines Höhenzuges, der Ihnen erneut eine einzigartige Aussicht auf die hoch gelegenen Berberdörfer der Region bietet. Danach reiten Sie in das schöne Tal von Assak hinunter, bis Sie den Ort Ouijjane erreichen. Zeltlager ausserhalb im Tal.

4. Tag: Ein langer Tag wartet auf Sie, jedoch mit weniger Steigungen. Sie werden vielen Ziegenherden begegnen, die in die Arganbäume hinaufklettern. Das Nahrungsangebot ist spärlich. Der Anbau von Feigenkakteen stellt die Haupteinkommensquelle dieser Halbwüstenregionen dar. Die Früchte der Kakteen sind sehr schmackhaft. Sie passieren einige typische Dörfer, die aus getrockneten Steinen erbaut wurden. Später gelangen Sie in das Territorium des Stammes der Aït Barmrane, der für seinen erbitterten Widerstand gegen die spanische Besatzung bekannt wurde. Am Nachmittag erreichen Sie das Dorf Tal’aint, nachdem Sie zahlreiche Hügel mit Äckern, Olivenhainen und Obstbäumen passiert haben. Zeltlager in der Nähe des Dorfes N’bou N’armane.

5. Tag: Die Landschaft ist immer noch sehr trocken und kahl, lediglich die Arganbäume und Wolfsmilchgewächse können dem standhalten. Unten im Tal werden Sie Dörfer entdecken, die aus Lehm und Steinen gebaut sind. Hier erfolgt der Anbau von Pflanzen in Form des Terrassenanbaus. Auch Fischer und Viehzüchter haben sich hier niedergelassen. Am Ende des Tages erreichen Sie den Strand von Mirleft. Zeltcamp in der Nähe eines Dorfes.

6. Tag: Sie reiten entlang der Atlantikküste. Im ersten Teil der Tour reiten Sie über dem Ozean oben auf den Klippen, um dann zu einem weiten einsamen Strand zu gelangen. Nur die Schreie der Möwen und die Wellen des Meeres durchbrechen die Stille dieser zeitlosen Orte. Am Nachmittag folgen Sie dem Strand bis zum Dorf Aglou. Übernachtung heute erneut im Strand mit Blick auf den Atlantik.

7. Tag: Sie verlassen die Atlantikküste mit ihren Buchten und Sanddünen in Richtung der Stadt Tiznit. Auf Ihrem Weg passieren Sie das Naturschutzgebiet von Souss Massa, wo Sie die vielen verschiedenen Vogelarten beobachten können, mit etwas Glück auch Flamingos. Der Weg führt weiter über ein letztes Plateau. Nahe von Tiznit endet der Ritt. Nach dem Lunch verabschieden Sie sich von den Pferden und fahren zur Besichtigung in die Festungsstadt, die für ihre Handwerkskunst und ihren Silberschmuck bekannt ist. Rückfahrt nach Agadir am späten Nachmittag (ca. 2 Std.). Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Transfer nach Agadir (Busbahnhof/Flughafen) und Abreise.

Änderungen jederzeit vorbehalten!



 

Im Antiatlas von Berberdorf zu Berberdorf

Zelten am Atlantikstrand

Ganz schön warm...

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: Mai bis August
Unterkunft: Hotel, Camp
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, Zelt
Sprache: Französisch, Englisch
Nichtreiter: nein
Min./max. Teilnehmer: 2/8

Tipp: Buchen Sie Ihren Flug ab/an Marrakesch und fahren Sie am Anreisetag mit dem Bus nach Agadir. Dann können Sie auch gleich das lebhafte Marrakesch besuchen.



Ihre Expertin: Jessica Kiefer

Pferde:  Araber-Berber-Hengste, gut erzogen und ausgeglichen. Da ausschliesslich Hengste mitgenommen werden, gibt es keine Rangeleien.

Sattel & Zaum:  Engl. Trekkingsättel, engl. Zaum.

Reiterfahrung:  Sattelfestigkeit in allen Gangarten, Geländeerfahrung und Sicherheit im leichten Sitz werden vorrausgesetzt. Schöne Galoppaden am Strand!

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