Extremadura Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Conquistadores Ritt







Qualifikation

Conquistadores Ritt Extremadura Spanien

Einzigartige Landschafts- & Vogelvielfalt zu Pferd erleben und reiches kulturelles Erbe

Erleben Sie die prächtige Extremadura auf dieser einmaligen Reittour und begeben Sie sich in die Heimat der Peru-Eroberer Pizarro und Francisco de Orellana. Ihr erfahrener und exzellenter Guide wird Ihnen diese Region von ihrer besten Seite präsentieren - auch von den hervorragenden Pferden werden Sie hellauf begeistert sein!

Die Extremadura ist eine wunderschön erhaltene Region mitten im Zentrum der Iberischen Halbinsel und zählt zudem zu den besten Regionen Europas um eine einmalige Pflanzen- und Tierwelt zu entdecken, Vögel zu beobachten und fantastische Natur zu geniessen. Rechnet man ihr beeindruckendes kulturelles Erbe und die vielen tollen Foto-Möglichkeiten hinzu, stellt die Extremadura eine optimale Gegend für einen gelungenen Reiturlaub dar. Dabei beschert die hohe Konzentration an Vogel-Lebensräumen geniale Beobachtungsmöglichkeiten in den verschiedensten Landschaften, die von Halbwüsten bzw. Steppen über hohe Bergketten bis hin zu belaubten Wäldern reichen. Landwirtschaftlich genutzte Flächen komplettieren und bereichern dieses diverse Mosaik, indem sie sich harmonisch in die natürlichen Lebensräume einfügt und die Bedeutung der Felder für die Vögel betont. Aufgrund dieser diversen Flora ist die Vogelvielfalt enorm - nicht umsonst wird die Extremadura als eine der wichtigsten Regionen für Vogelbeobachtung in Europa eingestuft. Die unterschiedliche Vegetation ist es auch, die eine wundervolle Bandbreite in der Tier- und Pflanzenwelt hervorgerufen hat - nicht nur Vögel, sondern auch diverse Pflanzen, Reptilien, Amphibien und Säugetiere machen diese Gegend zu einem wahren Paradies für Naturliebhaber. Zusammen mit dem interessanten kulturellen und historischen Erbe stellt die Extremadura somit eine einzigartige Urlaubsregion dar und wie könnte man diese verschiedenen Landstriche authentischer und intensiver erleben als zu Pferd?


1. Tag: Madrid - Trujillo
Sammeltransfer vom Flughafen in Madrid nach Trujillo gegen 15 Uhr. Nach Ihrer Ankunft haben Sie die Möglichkeit zu einer kurzen Besichtigung der Stadt. Trujillo, eine spanische Stadt in der Provinz Cáceres, ist berühmt für seine Monumente. So findet sich auf dem Plaza Mayor Francisco Pizarros Pferdestatue, da er und sein Bruder, die Eroberer Perus, hier geboren wurden. Auch Francisco de Orellana, der als erster den Amazonas hinunterfuhr, stammt von hier. Das eindrucksvolle Schloss (eine alte arabische Festung aus dem 9. Jahrhundert) sowie die hübsche Kirche Santa María aus dem 13. Jahrhundert stellen jedoch die wichtigsten Monumente dar. Aber nicht nur die Pizarros und Orellana, sondern auch noch weitere Einwohner Trujillos segelten damals nach Amerika um neue Gegenden zu entdecken. Als sie zurückkamen, errichteten Sie majestätische Paläste nahe des Plaza Mayors, von denen die meisten heutzutage auch besichtigt werden können. Auch Francisco Pizarro kehrte zurück und verholf seiner Familie zu Reichtum und Wohlstand.
Nach der Besichtigung folgt ein Willkommens-Dinner, bei dem Sie mehr über den anstehenden Ritt und die Region erfahren.

2. Tag: Trujillo - Aldeacentenera
Nach der Pferdezuteilung reiten Sie durch die berühmte Dehesa, mediterrane Waldweiden, die denjenigen vor tausenden Jahren immer noch stark ähneln. Die Dehesa ist ein vom Menschen erschaffenes Ökosystem mit land- und viehwirtschaftlichem Charakter (sogenannter Feldwaldbau), in welchem geologische, kulturelle, landschaftliche und weitere Ressourcen miteinander interagieren und die wohl das anschaulichste Beispiel der Verträglichkeit zwischen traditionellen Produktionsformen und Nachhaltigkeit ist. Diese Waldweiden wurden über tausende Jahre in einem sehr guten Zustand erhalten und spielen eine wichtige Rolle als Lieferant von Nahrungsmitteln, aber auch als Lebensraum für gefährdete Tierarten wie beispielsweise den Iberischen Luchs und den Spanischen Kaiseradler. Viele verschiedene Vogelarten sind zudem in der Dehesa anzutreffen.
Ihr Lunch, eine exzellente Paella, nehmen Sie nach dem Aperitif gemütlich mitten im Grünen ein - wenn Sie am Rastplatz eintreffen, werden fleissige Helfer die Tafel bereits für Sie gedeckt haben. Nach einem kurzen Nachmittagsritt kommen Sie schliesslich in Aldeacentenera an, wo Sie in einem kleinen, charmanten Hotel zu Abend essen und auch unterkommen. Reitzeit: ca. 6 Stunden.

3. Tag: Aldeacentenera - Berzocana
Auf Ihrer morgendlichen Reitetappe erwarten Sie wunderschöne Eindrücke des best erhaltenen mediterranen Walds. Die hier dominierenden Baumarten sind Stein- und Korkeichen. Auch heute werden Sie nach einem Aperitif mit erfrischenden, kalten Getränken und kleinen Snacks wieder mit einem hervorragenden Mittagessen mitten in der herrlichen Landschaft verwöhnt. Nachmittags durchqueren Sie die beeindruckenden Berge von Villuercas. Abendessen und Übernachtung finden in einem ländlichen Hotel statt. Reitzeit: ca. 6 Stunden.

4. Tag: Berzocana - Logrosan
Morgens können Sie den Blick über die eindrucksvolle Landschaft von Villuercas schweifen lassen und einfach nur geniessen! Ausserdem können Sie heute, wie auch an den anderen Tagen, Geier, Adler, azurblau schimmernde Blauelstern, rotschnablige Alpenkrähen, Neuntöter sowie Raben beobachten. Villuercas wurde 2011 aufgrund seines kulturellen und Naturerbes sowie aufgrund der grossen geologischen Bedeutung seines einzigartigen Reliefs, welches eine Menge interessanter und erkennbar geologischer Elemente aufweist, von der UNESCO zum Geopark ernannt. Das sogenannte Appalachen-Relief besteht aus mehreren parallel verlaufenden Tälern und Bergen, die zusammen dieses eindrucksvolle Relief bilden - Sie werden begeistert sein! Nach Aperitif und Mittagessen in der Natur geht es am Nachmittag in schnellen und fantastischen Galoppaden nach Logrosan, wo Sie in einem netten ländlichen Hotel übernachten. Reitzeit ca. 6 Stunden.

5. Tag: Logrosan - Zorita
Nach dem Frühstück führen Sie herrliche Trabs und Galoppaden durch die Dehesa - fast überall ist Vieh zu erblicken. Die Haltung der Kühe, Schafe, Ziegen und Iberischen Schweine wird Sie wahrscheinlich an vergangene Zeiten erinnern. Am Nachmittag geht es in schnellen und erfrischenden Galopps zu Ihrem nächsten kleinen Hotel. Reitzeit ca. 6 Stunden.
6. Tag: Zorita - Trujillo
Heute geniessen Sie ein weiteres Mal wunderbare und lange Trabs und Galoppaden durch die einzigartige Dehesa Extremeña um nach Trujillo, dem Startpunkt Ihres Ritts, zurückzukehren. Die Nacht verbringen Sie im selben Landhotel, in dem Sie auch schon am ersten Abend untergekommen sind. Beim Abschiedsessen werden Sie vermutlich wehmütig an den schönen Ritt zurückdenken - nicht selten spielen die Gäste jetzt schon mit dem Gedanken bald auch an den anderen Extremadura-Ritten teilzunehmen! Reitzeit ca. 6 Stunden.

7. Tag: Trujillo - Madrid
Nach dem Frühstück im Hotel brechen Sie gegen 10 Uhr nach Madrid auf, wo Sie gegen 12.30 Uhr ankommen - der Rückflug ist somit ab frühestens 14.30 Uhr möglich.


Essen
Hervorragende mediterrane Gerichte werden Sie durch die Extremadura begleiten, wobei auf Wunsch auch vegetarisches Essen zubereitet wird. Die Essenszeiten sind spanisch: Frühstück gegen 9 Uhr, Aperitif mit Schinken, Käse, Oliven und kalten Getränken etc. gegen 12 Uhr, ein (zumeist gekochtes) Mittagessen in der Natur mit Tisch und Stühlen gegen 14 Uhr und Abendessen (in der Regel im Hotel) gegen 21 Uhr.

Nichtreiter
Diese Reittour durch die Extremadura eignet sich auch gut für Nichtreiter: Diese können im Begleitfahrzeug mitfahren und so am Mittag- und Abendessen sowie eventuellen Aktivitäten teilnehmen. Empfehlenswert für Nichtreiter ist allerdings ein Mietwagen - so können sie selbstständig Besichtigungen oder andere Aktivitäten unternehmen und zum Abendessen wieder zur Reitgruppe stossen.

Änderungen vorbehalten.

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In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Tour
Termine: Februar-Mai
Unterkunft: kleine ländliche Hotels in sehr abgelegenen Dörfern
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ/EZ
Sprache: Englisch und Spanisch
Nichtreiter: ja
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 2/10

Besonders Natur- und Vogelliebhaber kommen auf dieser Tour auf Ihre Kosten, da die Extremadura mit ihrer Dehesa ein wahres Naturparadies darstellt!



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   22 gutmütige, gut reagierende und gut erzogene P.R.E., Hispano-Araber in exzellentem Zustand.

Sattel & Zaum:   Englisch.

Reiterfahrung:   Sie sollten in allen Gangarten sattelfest sein und über mindestens 3-5 Jahre Reiterfahrung verfügen, Geländeerfahrung aufweisen und ein fremdes Pferd in allen Gangarten kontrollieren können. Sie helfen mit beim Putzen, Satteln und Füttern der Pferde. Täglich ca. 6 Stunden im Sattel. Max. 90kg. Mindestalter: 10 Jahre.

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