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SIZ009

Ätna-Naturpark-Trail auf Sizilien








Qualifikation

Reittour durch 3 Naturparks - vom Madonie Gebirge bis zum Ätna (8 Tage)

Eine Reittour mit Vielfaltgarantie: In sechs Tagen reiten Sie vom Madonie Gebirge mit seinen weissen, steilen Felswänden und grünen Wäldern ins Nebrodi Gebirge mit vielen Seen, Flüssen, endlosen Wäldern und flachen Ebenen, die zu schönen Galoppaden einladen und weiter bis zum Ätna. Im Madonie und im Nebrodi Naturpark treffen Sie auch immer wieder auf grosse Ziegen-, Schaf- und Rinderherden, die hier halbwild leben. Die Lavafelder, Krater und Grotten des Ätnas sind nur ein Höhepunkt dieser traumhaften Reittour. Ihr Guide ist Fotojournalist und hat sich ausgiebig mit dem Vulkan befasst, so dass er Ihnen alles über Grotten und Lavaströme, Gestein sowie endemische Pflanzen- und Tierarten erzählen kann. Der Vulkan ist besonders faszinierend, da er immer aktiv ist, was aber keine Gefahr darstellt: Wie eine Flasche Champagner brodeln die vier Krater auf der Spitze unentwegt vor sich hin. Für Forscher und Touristen übt der Vulkan seit Jahrzehnten eine grosse Faszination aus. Vom Norden des Vulkans reiten Sie bis an die Ostseite und entdecken dabei unterschiedlich alte Lavafelder. Die neueren Lavaströme sind noch ganz kahl, während einige schon mit niedrigen Wäldern bewachsen sind. Lassen Sie sich von der Vielfalt Siziliens verwöhnen - natürlich auch kulinarisch!

Tourenverlauf:
1. Tag:
Ankunft in Catania und Transfer nach Gonato (ca. 2 Std.) in einen schönen Agriturismo. Erfrischen Sie sich nach der Anreise bei einem Bad im Pool mit Aussicht über die Berge der Madonie. Auch ein SPA-Berich ist vorhanden (Benutzung und Anwendungen gegen Aufpreis). Abendessen im ausgezeichneten Restaurant des Hauses mit traditioneller Küche.

2. Tag: Auswahl der Pferde, die direkt neben dem Agriturismo untergebracht sind. Sie beginnen Ihren Ritt im Tal zwischen dem Monte Madonna dell'Alto und dem mittelalterlichen Dorf Petralia. Nach dem Picknick geht es hinauf in die Berge der Madonie. Auf den steilen Hängen begegnen Sie immer wieder frei lebenden Kühen, Schafen, Ziegen und auch Pferden. In der Madonie ist man besonders stolz auf den Käse, der von den Hirten den Sommer über auf den Almen in Handarbeit hergestellt wird. Auch Sie werden davon kosten. Schöne Aussicht über die weite Bergwelt und auf uralte Dörfer. Am Nachmittag verlassen Sie die Madonie und erreichen ein Gebiet mit weiten Getreidefeldern. Zwischen dem satten Gelb stechen immer wieder wilde blühende Artischocken und Mohn hervor. Man fühlt sich geradezu in die Toskana versetzt. Ziel ist ein liebevoll restauriertes Landhotel mit Pool nahe dem historischen Ort Gangi.

3. Tag: Am Vormittag geht es zunächst weiter durch die weiten Getreidefelder und entlang einem idyllischen Flussufer. Im Sommer ist der Fluss trocken, so dass Sie dem Flussbett folgen können. Der Weg führt durch Getreidefelder und einen kleinen Ort hinauf in die Berge. Bevor Sie den Pass erreichen, gibt erwartet Sie noche ine schöne lange Galoppstrecke. Der Pass bietet eine tolle Aussicht zu beiden Seiten. Schliesslich erreichen Sie einen grossen Wald im Naturreservat von Sambuchetti, wo Sie erstmal Ihr Picknick im Schatten der Bäume geniessen. Anschliessend reiten Sie über einen gepflegten Waldweg weiter in Richtung Pancallo. Nach einem Ritt über weite Bergwiesen und Felder erreichen Sie ein schönes Landhotel mit Pool.

4. Tag: Sie verlassen die Felder und Weiden und reiten hinein in den Nebrodi Naturpark, der geprägt ist von uralten Eichen- und Buchenwäldern. Immer wieder geniessen Sie das schöne Bergpanorama rundherum. Ziel ist ein schönes Landhotel in Aussichtslage bei Portella. Zwischendurch geht auch über Bergwiesen, teils durch wegloses Gelände. Hier trifftman wieder häufig auf Viehherden. Auf den Höhen geniessen Sie eine schöne Aussicht über die pure unverbaute Naturlandschaft. Die Pferde bleiben heute bei einer Quelle im Wald, während die Reiter zu einem nahe gelegenen Landhotel fahren. Viele Tiere gehören zum Hof, der einsam und idyllisch mitten im Wald liegt.

5. Tag: Vom Hotel geht es hinunter in den Wald und weiter durch den Nebrodi Naturpark Von einem See zum anderen reiten Sie durch den urigen Mischwald. Achten Sie auf die riesigen uralten Nebroditannen, die hier vor den Römern verschont blieben. Das Mittagspicknick gibt es heute aus der Satteltasche und Sie geniessen es mit schönem Blick auf einen See zur einen und die schroffen Berge zur anderen Seite. Anschliessend geht es weiter hinauf und über einen Bergkamm. Von hier aus erblicken Sie den markanten Ätna sowie die Inselgruppen im tyrrhenischen Meer im Norden. Abstieg zum dritten See (Tre Arie), dessen sandigem Ufer Sie ein Stück folgen. Quartier beziehen Sie heute in den Berghäusern der Forstwache, denn in dem einsamen Gebiet gibt es keinerlei Hotels. Sie geniessen die Einsamkeit und dazu bereiten Ihre Guides das Abendessen frsich auf dem Grill für Sie zu.

6. Tag: Zunächst reiten Sie durch dichte Buchen- und Eichenwälder. Nach dem Wald gelangen Sie auf einen Höhenweg mit traumhaftem Bergpanorama zu beiden Seiten. Auch den Ätna sehen Sie von hieraus. Im Guridda Seengebiet zeugen kreisrunde Tümpel von früheren Vulkanausbrüchen. Abstieg ins Tal und Mittagsstopp. Anschliessend geht es im flotten Tempo über einen breiten Weg hinein ins Vulkangebiet. Die allgegenwärtigen typischen Steinmauern am Wegrand sind nun aus löchrigem Lavastein erbaut und der Weg besteht aus violettem Sand. Durch Weinberge und Obstwiesen reiten Sie hinauf in den Ätna Naturpark. Die Pferde heute bleiben auf einer Wiese nördlich des Ätna, während die Gäste zum Hotel Fucina del Vulcano fahren für ein vorzügliches Abendessen und Übernachtung. Reitzeit heute ca. 4 Stunden.

7. Tag: Heute geht es weiter durchs Lavagebiet. Der sattgelbe Ginster bietet einen Kontrast zu den dunklen Lavasteinen und dem violetten Sand. Typisch sind auch die kleinen Büsche, die einzeln mitten in den Lavafeldern leuchtend rot blühen. Sie folgen dem Höhenweg am Ätna, der auf rund 1.700 m entlang führt und geniessen ein weites Bergpanorama. Die Vegetation von spärlich bis lichtem Wald dokumentiert die zeitliche Abfolge der einzelnen Lavaströme. Der letzte in diesem Gebiet stammt von 1981 und bis heute wachsen hier nur die kleinen roten Büsche und wenige Gräser. Ihr Picknick geniessen Sie am Timpa Rossa Krater. Ein schmaler Pfad führt anschliessend direkt an mehreren Kratern vorbei, die erst 2002 zuletzt ausgebrochen sind (zw. 2.000 und 2.500 ü.M.) - ein spektakulärer Anblick! Bei gutem Wetter folgen Sie anschliessend dem Hauptweg zum Etna, der Sie bis in eine Höhe von 2.800 m führt! Von hier überblicken Sie das riesige Vulkangebiet mit all seinen Facetten, dem violetten Sand, den löchrigen Steinen, der typischen Vegetation. Nach dem Abstieg auf die Hochebene Piano Provenzana, verabschieden Sie sich von den Pferden und fahren zu Ihrer Unterkunft für die letzte Nacht, ein kleines Gästehaus mitten im Wald.

8. Tag: Frühstück und Transfer nach Catania. Änderungen vorbehalten!

Unterkünfte: An sechs Tagen übernachten Sie in 3*-Landhotels mit allem Komfort, eine Nacht verbringen Sie in der sehr einfachen Herberge der Forstwacht (Schlafsaal mit Feldbetten), ohne Dusche. Dafür geniessen Sie äusserst sehenswerte und urige Landstriche ohne jede Besiedlung.



Spektakulärer Blick auf den schneebedeckten Vulkan


Indian Summer auf Sizilien


Nebrodi Naturpark: grüne Wälder, Seen und Bergweiden


Madonie Naturpark: Kreidefelsen und Bergpanorama

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: Mai-Oktober
Unterkunft: 3*-Landhotels, 1x Bergütte
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, 1x Schlaafsaal.
Sprache: Englisch, Frazösisch, Italienisch
Nichtreiter: a.A.
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 6/12



Ihre Expertin: Jessica Kiefer

Pferde:  ca. 15 Pferde unterschiedlicher Rassen, vora1,50 und 1,65m.

Sattel& Zaum:  bequeme Wanderreitsättel und Wassertrense

Reiterfahrung:  Sie sollten in allen Gangarten sicher sein und über langjährige Geländeerfahrung verfügen, das Terrain ist sehr unterschiedlich. Oft geht es über breitere Wege, aber auch schmalere Pfade und ein paar steilere Passagen kommen vor. Ca. 6-7 Stunden pro Tag verbringen Sie im Sattel.

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