Mongolei Reittour | Übersicht Reitangebote

 

av-wmnri03

Hovsgol See Abenteuerritt











Qualifikation

Die "dunkelblaue Perle der Mongolei" (16 Tage)

Die Begegnung mit den Nomaden einerseits und die Schönheit der Natur machen diese Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer. Der Hovsgol See, die "Dunkelblaue Perle der Mongolei" wird sie bezaubern! Sein Wasser macht etwa 2% der Trinkwasserreserven der Erde aus und der See gilt den Mongolen als heilig. Er erstreckt sich über 135 km(!) und liegt auf einer Höhe von 1.645 m. Die Region birgt zahlreiche Schätze: Bären, Hirsche, Elche, Wölfe, seltene Vögel und eine vielfältige Pflanzenwelt. Selbst die bedrohten Auer- und Birkhühner haben hier einen sicheren Lebensraum. Die Natur steht unter besonderem Schutz. Die Tsaatan und Darkhaden, die hier leben, gehören zu den letzten Nomadenvölkern. Sie leben in einer Art Tippis, ähnlich derer der Indianer in Amerika. Während in den meisten Gebieten der Mongolei der Schamanismus vom buddhistischen Glauben und dem Kommunismus verdrängt wurde, hat er sich in der abgelegenen Taiga über Jahrhunderte bewahrt.
Sie bewegen sich abseits von Touristenströmen. Begleitet werden Sie von einem einheimischen Reitführer, einer Köchin sowie einem Team, das für Logistik und Gepäck zuständig ist. Die Verständigung mit den Einheimischen Begleitern erfolgt durch einen Englisch sprachigen Übersetzer. Gepäcktransport mit Packpferden.
Ihre Begleiter organisieren die Ritte entsprechend der Reitkenntnisse, so dass Sie die Reittage sicher geniessen können. Wer noch nicht allzu viel Geländeerfahrung hat, schliesst sich der Packpferdegruppe an. Wer gerne etwas schneller reitet, hat aber die Möglichkeit zu schönen Galoppaden über die weiten Hochebenen. Die Gruppe verteilt sich im offenen Gelände, nur selten im Wald auf unwegsameren Pfaden ist es notwendig, in einer Reihe zu reiten. Diese Reittour bietet Ihnen viel Reiterfreiheit und echte Abenteuer! Natürlich kann es dann auch shon mal zu spontanen Änderungen kommen, je nach Wetter und anderen örtlichen Gegebenheiten. Entspannen Sie sich, vertrauen Sie Ihren Guides und lassen Sie das Abenteuer auf sich zukommen, frei von Armbanduhren und Handys, fernab der westlichen Zivilisation... Tourenverlauf
1. Tag: Ankunft in Ulan Bator. Besichtigung der Hauptstadt, des für Dschingis Khan errichteten Denkmals und Zaisan Tolgi, einem Hügel, von dem Sie einen wunderbaren Blick über die Stadt geniessen. Abendessen in einem Jurten-Restaurant, Übernachtung in Jurten.

2. Tag: Flug nach Mörön, Hauptstadt der Provinz Hovsgol mit ca. 40. 000 Einwohnern. Am Flughafen werden Sie von Ihrem Guide empfangen und per Minibus geht es zum Camp (ca. 2 Std.). Hier treffen Sie die Pferdeherde und die weiteren Guides. Übernachtung in Zelten.

3. Tag: Sie satteln die Pferde und reiten von Orkhot aus zum Hovsgol See und entlang dem grünen Ufer. Hier treffen Sie auf Pferdezüchter und ihre Herden. Sie probieren einige typische Speisen der Mongolen und helfen den Nomaden vielleicht sogar beim Melken der Stuten. Sehr wahrscheinlich steht am Abend Fisch auf dem Speiseplan, der direkt aus dem See kommt. Übernachtung in Jurten oder im Zelt bei den Nomadenfamilien am See.

4. Tag: Sie folgen einem schmalen Trampelpfad entlang einem kleinen Bach durch einen Wald aus Zedern, Tannen und Pinien. Im malerischen Tal von Jankhain Tsaram blühen auch zahlreiche Wildblumen. Unterwegs ausgedehntes Picknick am Lagerfeuer und Siesta. Am Nachmittag folgen Sie dem schönen Tal bis zu einer Lichtung im Wald, wo Sie Ihr Nachtlager errichten. 5.- 6. Tag: Sie reiten über den Bergkamm von Khadan Kyasaa durch die Taiga bis zum Hovsgol See. Der wunderschöne Lärchenwald am Rande des Sees wird Sie begeistern. Ein richtig uriger Wald, in dem die abgestorbenen Bäume mit üppigem Moos und Flechten bewachsen sind. Vögeln, Insekten und anderen Kleintieren bieten sie einen geschützten Lebensraum. Am zweiten Tag führt der Pfad hinab durch den nunmehr von Birken geprägten lichten Wald. Am Mittag geniessen Sie noch einmal einige traditionelle Gerichte und ebenso eine fantastische Aussicht über den Wald. Langer Reittag mit 6-7 Stunden im Sattel, Übernachtung in Zelten.

7.- 8. Tag: Während des Rittes über den Jigleg Pass haben Sie einen grossartigen Blick über den riesigen See. Zahlreiche Yaks und Pferde werden Ihnen unten am Ufer begegnen. Es erwarten Sie weite Buchten mit lichten Lärchenwäldern und sandige Strände, wo sich zahlreiche Vogelarten wie Reiher, Schwalben und Möven, tummeln. Hier halten Sie Mittagsrast vor der Kulisse des mächtigen Jigleg mit seinen steilen Felswänden. Am folgenden Tag reiten Sie weiter hinauf über einen felsigen schwierigen Weg in Richtung der Spitze des Jigleg. Belohnt wird die Mühe mit einem grandiosen Blick auf den See. 9. Tag: Sie reiten tiefer in die Sibirische Taiga hinein, vorbei an dem kleinen Ort Renchinhumbe, wo der angeblich grösste Baum des Landes steht. Wieder treffen Sie auf Nomaden und ihre Viehherden. Übernachtung heute in einem Jurtencamp für Touristen (fliessendes Wasser und Toiletten vorhanden!). Unweit des Ortes endet der Wald und die Steppe beginnt. Es ist die Heimat der Tsaatan Nomaden, die hier mit ihren Rentierherden leben. 10. Tag: Heute geht die Reise weiter zum geheimnisvollen Schwarzen See, der voller Fische ist. Der Weg dorthin führt über einen felsigen Berg, von dem Sie einen tollen Blick auf den See haben. Anschliessend geht es hinunter zum Ufer, Zeltlager am See. 11. Tag: Ritt in der malerischen Umgebung des Sees, über weite gelbe Steppen, die an die Zentralmongolei erinnern. Weiter geht es durch ein Tal, eingerahmt von bizarren Felsformationen. Schöne Aussicht über die Schlucht im südlichen Teil des gewaltigen Tals. In der Taiga gibt es nach der letzten Zählung noch 300 Rentierherden, mit etwas Glück werden Sie eine Herde auf Ihrem Ritt sehen. Übernachtung wieder im Zelt. 12. Tag: Abwechslungsreicher Reittag über die weite hoch gelegene Steppe, sanfte Hügel, vorbei an kleinen Seen und interessanten Felsen bis zu einem Wald von Pinien und Lärchen. Bald erblicken Sie wieder den tiefblauen Hovsgol See, den Sie am Nachmittag erreichen. Zeltcamp an einer Bucht. 13. Tag: Es geht weiter hinab durch den nun lichteren Wald. Sie erreichen wieder das Ufer des Sees und den Eingang zum Nationalpark am Hovsgol See. Am Mittag haben Sie Gelegenheit lokalen, teils endemischen Fisch aus dem See zu probieren. Dieser wird hier zu verschiedenen Gerichten verarbeitet, entweder zu Fischsuppe, gegrillt oder auch roh und gesalzen. Am Nachmittag Rückkehr zum Ausgangspunkt bei der Nomadenfamilie des ersten Reittags. Übernachtung in Zelten, die Sie neben den Jurten aufschlagen. Falls das Wetter und das Boot es zulassen, ergibt sich vielleicht noch eine kleine Ausfahrt. (Je nach Flugzeit am folgenden Tag, kann es auch schon am Abend nach Mörön zurück gehen.) 14. Tag: Am Morgen entspannen Sie am See oder verbringen noch einmal Zeit mit der Nomadenfamilie. Anschliessend geht es zurück nach Mörön und von dort per Flugzeug nach Ulan Bator. 15. Tag: Ein weiterer Tag in Ulan Bator, an dem Sie z.B. das Gandan Kloster mit der riesigen goldenen Buddhastatue und das Nationalmuseum. Ausserdem besuchen Sie einen Markt und/ oder eine traditionelle Gesangs- und Tanzvorstellung, je nach Tagesangebot. 16. Tag: Früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug.Änderungen vorbehalten! Hinweis: Da es für die Inlandsflüge oft Zeitenänderungen gibt, findet der Flug nach Mörön entweder am 2. oder am 3. Tag statt, der Rückflug nach Ulan Bator entsprechend am 14. oder 15. Tag. Naadamfest
Vor der Reittour am 12.07. haben Sie die Möglichkeit einzelne Zusatztage mit Besuch am Nadaamfest in Ulan Bator hinzu zu buchen. Sie besuchen Pferderennen, Wrestling- und Bogenschiess-Wettkämpfe, je nach dem was gerade stattfiindet. Unterkunft: Camping. Übernachtung in Zelten, teils in Jurten, der traditionellen Behausung der Mongolen. Sie sind sehr komfortabel: warm (auch im Winter mindestens 20 Grad) und hoch genug, um aufrecht darin zu stehen. Bottiche mit warmem Wasser zum Waschen. Duschen und Waschbecken nicht vorhanden, Toiletten im Busch (ausser eine Übernachtung in Touristenjurte).



 

 

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: Juni bis September
Unterkunft: Zelte/Jurten
Verpflegung: Vollpension
Zimmer: 2-Pers.-Zelte, in Jurten Mehrbett
Sprache: Englisch sprachiger Übersetzer
Nichtreiter: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/10

Abenteuer pur im wilden Norden der Mongolei!



Ihre Expertin: Jessica Kiefer

Pferde:  Mongolische Ponys mit einem Stockmass zwischen 1,35 und 1,45m. Ausdauernd, zäh und bequem. Es werden nur Wallache geritten.

Sattel& Zaum:  Bequeme russische Militärsättel.

Reiterfahrung:  Sie reiten bis ca. 7 Stunden/Tag, Geländeerfahrung und Sicherheit in allen Gangarten erforderlich. Ebenso wichtig ist eine gute körperliche Fitness. Das Gelände ist teils sehr anspruchsvoll!

Irrtum und Änderungen vorbehalten. © EQUITOUR - PEGASUS Internationale Reiterreisen nach oben