Mongolei Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Berge und Seen im Norden








Qualifikation

Abenteuerritt in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt der Sibirischen Taiga (15 Tage)

Dieser 15-tägige Abenteuerritt führt Sie durch den rauen Norden der Mongolei, die Heimat des Dschingis Khan. Erleben Sie atemberaubende Landschaften fernab der Touristenströme. Die Provinz von Khentii grenzt im Norden an Russland und ist die Heimat der Buriat. Die Bräuche dieser mongolischen Minderheit weichen von denen der Nomaden stark ab. Es sind bekannte Kuh- und Pferdezüchter, die lieber in Holzhütten als in Jurten leben.
Das Gelände ist geprägt von hohen Bergpässen, unberührten Wäldern, Blumenwiesen, Flusstälern und Seen. Sie reiten oft durch wegloses Gelände und über Trampelpfade. Auch einige Flussdurchquerungen sind erforderlich - eine richtige Wildnistour! Mitunter sehen Sie den Schnee auch mal aus nächster Nähe, statt nur auf den Spitzen der Bergketten rund herum, denn in Höhen von über 2.000 m kann auch im Sommer einmal Schnee fallen. Die sibirische Taiga birgt eine ungezähmte Natur, die rau und faszinierend zugleich ist.
Diese Packpferdetour verspricht ein echtes Abenteuer, bei dem die tägliche Reitstrecke immer auch an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden muss. Sie reiten mit mongolischen Reitführern, feste Tourenverläufe und genaue Zeitpläne entsprechen der mongolischen Lebensweise weniger. Wenn Sie jedoch abenteuerlustig und flexibel sind, werden Sie auf diesem Abenteuerritt die Chance haben einen tiefen Einblick in diese ferne faszinierende Kulter erhalten.
Begleitet werden Sie von einem erfahrenen Reitführer, einer Köchin und einem mongolischen Reiterteam, das sich um die Pferde und Ihr Gepäck kümmert. Ausserdem stellen wir Ihenn einen Deutsch sprachigen Übersetzer zur Seite, der bei der Verständigung hilft. Der Gepäcktransport erfolgt mit Packpferden.

Tourenverlauf:
1. Tag: Ankunft in Ulan Bator. Sie werden bereits erwartet. Transfer zu den Jurten. Am Nachmittag Besichtigung der Hauptstadt und des Gandan Klosters, Pilgerort für die Nomaden aus der Steppe. Die riesige vergoldete Buddha-Statue ist der grösste Schatz des Klosters. Anschliessend Besuch des Marktes, auf dem Weg zum Jurtencamp. Im Jurten-Restaurant geniessen Sie einheimische Spezialitäten und noch einmal eine warme Dusche. Übernachtung in Jurten.

2. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie zum Ausgangspunkt, ein weites Tal am Rande des Kenthiigebirges (ca. 3 Stunden). Noch heute leben hier einige Familien ein ursprüngliches Nomadenleben. Pferde, Schafe und Ziegen grasen friedlich neben den Jurten. Später treffen Sie Ihre Tourführer und die Pferde. Nun beginnt die Reittour! Übernachtung im Camp am Ufer des Tuul-Flusses, am Eingang des Tals.

3. Tag: Sie reiten durch das Tuul-Tal, am Fusse der Berge. Der breite Fluss bahnt sich ungezähmt den Weg zwischen den Bergen. Sie lassen die Zivilisation hinter sich und tauchen ein in die Wildnis, wo Sie auf verschiedene Vögel, Murmeltiere und Eichhörnchen treffen werden.

4. Tag: Sie folgen weiter dem Fluss, während sich die Landschaft allmählich verwandelt. Bald werden Sie in der mystischen Stille des Tannenwaldes reiten, das Zuhause von Adlern, Spechten und anderen Vögeln. Der Tuul führt Sie in weite Täler umgeben von schattigen Bergen.

5. Tag: Sie verlassen das Tuul-Tal und erreichen die Tundra, wo Elche leben. Am Ende des Tages werden Sie bestimmt in der Lage sein, ihre Spuren zu erkennen. Später geht es in einen dichten Wald, bekannt für das Vorkommen von Wölfen, Bären, Elchen und Rehen. Sie passieren einen Pass und reiten zum atemberaubenden Schwarzen See ("Khagiin Khar Nuur") hinunter. Sie schlagen die Zelte im goldenen Sand am Rande des Sees auf.

6.- 7. Tag: Sie ruhen sich zwei Tage lang am See aus, einem traumhaften naturgeschützten Ort, an dem Sie wilde Tiere aus nächster Nähe beobachten können. Sie schwimmen im klaren Wasser, fischen, reiten und spazieren durch den Wald.

8. Tag: Sie reiten zu drei weiteren Bergseen. Die Mutigen unter Ihnen können die umliegenden Berge besteigen, von wo Sie eine atemberaubende Aussicht erwartet.

9. Tag: Sie reiten durch das tiefe Tal Khongoryn Gol, eingerahmt von beeindruckenden Bergen mit Schnee bedeckten Gipfeln. Sie durchqueren weite Täler, die an den Wilden Westen Amerikas erinnern. Später entdecken Sie einen grossen Wald von riesigen Zedern, Kiefern und Birken.

10. Tag: Über einen schmalen Pfad gelangen Sie zu einem Pass nahe des Altan Ogii (2.646 m), der "goldenen Wiege" der Khentii Berge. Die Tour führt weiter durch Terelj im Tal von Dund Bayan Gol. Am Ende des Tages fahren Sie im Geländewagen zu einem Jurten Camp, wo Sie mehr über das Leben der Nomaden erfahren werden.

11.- 12. Tag: Zwei Tage lang treffen Sie Nomaden, besuchen Familien und reiten durch die Flusstäler oder den Nationalpark von Terelj, der voller Wildblumen ist.

13.- 14. Tag: Rückkehr nach Ulan Bator, in die mongolische Hauptstadt. Auf Wunsch erhalten Sie Eintrittskarten für traditionelle Tanz- und Gesangsvorführungen. Abendessen und Übernachtung im Jurten Camp.

15. Tag: Abreise. Transfer zum Flughafen, Rückflug.Ein Reittag umfasst 5-7 Stunden im Sattel.

Unterkunft: Camping. Während der Reittour Übernachtung in Zelten, sonst in Jurten.



 

Jurtencamp, Reiten Mongolei

 

Reittour Khentii, Reiten Mongolei

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: Juni bis September
Unterkunft: Zelte, Jurten
Verpflegung: Vollpension
Zimmer: 2-er Zelte, in Jurten Mehrbett
Sprache: Deutsch
Nichtreiter: nein
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 3/10

Raue Wildnis fernab der Zivilisation - Abenteuer pur!



Ihre Expertin: Jessica Kiefer

Pferde:   Mongolische Ponys mit einem Stockmass zwischen 1,35 und 1,45m. Ausdauernd, zäh und bequem. Es werden nur Wallache geritten.

Sattel& Zaum:   Bequeme russische Militärsättel und mongolischer Zaum.

Reiterfahrung:   Sie können Ihr Pferd in allen Gangarten kontrollieren, haben Geländeerfahrung und genügend Ausdauer (tägl. etwa 5-7 Stunden im Sattel). Am Wichtigsten ist eine gute Fitness, denn das Gelände bei diem Ritt ist sehr anspruchsvoll mit mehreren hohen Bergpässen!

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