Reittour | Mewar Trail

Reitsafari durch das historische Rajastan und den Nationalpark Sita-Mata (8 Tage)

Reittour | Mewar Trail

Reitsafari durch das historische Rajastan und den Nationalpark Sita-Mata (8 Tage)


In Kürze

Webcode: INM010

Programmart: Reittour
Reisezeit: Feb/Okt
Unterkunft: Hotel, Safariscamp
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, EZ
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: Auf Anfrage
Kinder: nein
Eigenes Pferd: nein

Gruppengrösse / Mitreiter
Min: 2
Max: 8


Ihre Experten:

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Diese Reitsafari im Norden Indiens führt Sie von Udaipur in die Malwa-Ebene, östlich der Aravalli-Berge. Die Malwa-Ebene ist ein fruchtbares Flachland, das sich von Rajasthan nach Zentral-Indien zieht und das bis ins 19. Jahrhundert hart umkämpft war. Die Landschaft der Malwa-Ebene ist äusserst reizvoll mit vielen kleinen Seen, Palmenhainen und Waldstücken, die sich mit trockener Savanne und kultivierten Flächen abwechseln. Die Ebene, nur hin und wieder durch Felsspalten und Schluchten durchbrochen, ist ideales Gelände zum Reiten. Attraktiv ist sie vor allem im Frühjahr (Januar bis April), wenn die landschaftstypischen Dhak-Bäume in ihrem kräftigen Orange und die Mohnfelder in leuchtendem weiss blühen.

Die Gegend ist touristisch recht unerschlossen, hat aber manch verstecktes Juwel zu bieten. Die Reitsafari führt die Reiter durch die Randgebiete des Nationalparks Jaisamand und mit etwas Glück lassen sich Antilopen oder kleinere Tiere wie z.B. Affen, Mungos und viele Vögel beobachten. Vom Lake Jaisamand geht es hinunter zur Malwa-Ebene, durch einen der historisch interessantesten Landstriche Rajasthans. Hier befanden sich einst die Lehen der wichtigsten Adeligen Mewars und noch heute zeugen zahlreiche Havelis, Rawlas (Gutshäuser) und Paläste vom Prunk vergangener Zeiten. Auch das ehemalige Lehen der Familie der Gastgeber befindet sich hier, das Dorf Boheda, einer der besten Ausgangspunkte um den Sita-Mata Nationalpark zu erkunden.

Der Besuch in Sita-Mata markiert den Abschluss dieses Trails. Das letzte grosse Waldgebiet der Malwa-Ebene ist vor allem Heimat des Leoparden und der grössten indischen Antilopen-Art, dem Nilgai, einem recht unförmig wirkenden Tier, welches dem afrikanischen Kudu ähnelt. Die männlichen Tiere haben ein blau schimmerndes Fell, daher der indische Name Nilgai - blaue Kuh. Ab und zu können unsere Reiter aber auch mal einen Blick auf die seltenen Vier-Horn-Antilopen oder die zierlichen Chinkara-Gazellen erhaschen. Sehr zahm sind aber hier vor allem die Hanuman-Affen sowie der rajasthanische Wappenvogel, der Pfau.

 



Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Udaipur und Eintreffen der Gruppe. Sie besprechen den Plan für die kommenden Tage und essen gemeinsam auf der Dachterasse des Hotels zu Abend. Bei einer frühen Anreise, ist ein erster Ritt bereits heute möglich. Übernachtung im Hotel Boheda Palace oder auf der Farm im Boheda Villa.
2. Tag: Nach dem Frühstück geht es los zum Sightseeing nach Udaipur. Es gibt eine Führung durch den Stadtpalast und eine Bootsfahrt auf dem Pichola See. Danach steht ein kleiner Bummel durch die Stadt auf dem Plan und ein Mittagessen im Hotel Boheda Palace. Am Nachmittag machen Sie einen Proberitt um die Pferde kennenzulernen. Abendessen und Übernachtung im Hotel Boheda Palace/Boheda Villa.
3. Tag: Nach dem Frühstück werden die Reiter zum Startpunkt der ersten Tagesetappe gebracht, ca. 40 km von Udaipur entfernt an den Badwei See. Hier treffen die Reiter auf ihre Pferde und den Guide. Nachdem gestern schon ein erster Proberitt stattgefunden hat, kann es heute direkt losgehen.Der heutige Tagesritt fuehrt die Reiter vom Badwei-See nach Boheda, dem einstigen Lehen der Familie. Der Weg führt durch das Kernstück der Malwa-Ebene und überquert eine kleine Eisenbahnlinie, die Barisadri und Mauvi einmal die Woche mit einer Dampflokomotive verbindet. Zwischen Dezember und März wird hier auf kleinen Feldern Opium angebaut, unter strengen Auflagen allerdings. Der Opiumanbau ist historisch und Grund für langatmige Kriege zwischen Rajputen, Marathen und Moguln um diese Gegend.
 Das Reittempo ist auch heute flott und die Pferde genießen den weichen Boden unter ihren Hufen.
 Ankunft in Boheda und Übernachtung in unserem Safari-Camp ein Stueckchen ausserhalb des Dorfes. Wenn möglich wird für die Reiter am späten Nachmittag eine Fahrt mit dem Ochsenkarren organisiert, dem traditionellen Verkehrsmittel Indiens, durch das Dorf.
4. Tag: Nach dem Frühstück reiten Sie um das Dorf Boheda herum und kommen nach einem Ritt durch gruene Felder die mit Palmen gesäumt sind, schliesslich in eine Hügellandschaft die weitaus einsamer und karger ist als die Ebene. Je nach Jahreszeit sind die Hügel gruen mit Steppengras bewachsen oder eine braun-goldene Savanne. Mit etwas Glück lassen sich Nilgai Antilopen oder sogar Gazellen blicken. Gegen Mittag kommen die Reiter zur Ruine des alten Parsoligarh Fort. Diese Befestigungsanlage aus dem Mittelalter liegt einsam und verlassen auf einem Huegel mit Blick über die Umgebung.
 Picknick-Lunch ist im Innenhof der gigantischen Anlage. Hinterher haben die Reiter Zeit die Mauern zu entdecken und den Ausblick über die Hügel und einen kleinen See zu genießen.
Nach dem Lunch geht es weiter durch die Hügel und kleinen Tempeln vorbei, zurück in die Ebene. 
Übernachtung in unserem Safari Camp in Boheda.
5. Tag: Der heutige Reittag fuehrt ueber eine trockene Ebene mit vielen Moeglichkeiten zu langen Galoppaden. Das Gelaende ist offen und der Boden sandig. Gelegentlich kommen die Reiter durch kleine Doerfer und reiten an Feldern vorbei. In dieser Gegend gibt es viele Nilgai-Herden und immer wieder sehen Sie diese groessten indische Antilopen-Art. Die Antilopen duerfen nicht gejagt werden und sind mehr neugierig als scheu, sodass Pferd und Reiter oft sehr dicht herankommen koennen. Nach einer letzten langen Galoppstrecke kommen die Reiter zum See in Mangalwad, einem weiteren Flachwasser-See. Auch hier gibt es viele Vogelarten und mit etwas Glück kommen Antilopen abends zum Trinken dicht an unser Camp. Übernachtung im Safaricamp am See.
6. Tag: Heute bleiben Sie im Zeltcamp mit Badezimmer am See in Mangalwad und reiten in einem großen Bogen zu verschiedenen Flachwasser Seen, die so typisch für diesen Teil Rajasthans sind. Sie beginnen am See von Mangalwad und reiten weiter zum Flachwassersee von Palod, an dem Sie oft die charackteristischen Sarus-Kraniche antreffen. Diese Kranichart ist der größte noch flugfähige Vogel und ist fast immer als Paar oder als Paar mit Nachwuchs anzutreffen. Von dort geht es über viele kleine Dörfer und ausgedehnte Steppenflächen zum Shani Maharaj Tempel, einem wunderschön, bunt bemalten Tempel der zu einem kurzen Besuch oder einem Foto einlädt. Dann reiten Sie zu dem kleinen Dorf Talau, gelegen an einem der größten Seen in Malwa. Für die umliegenden Dörfer ist der See ein wichtiger Wasserspeicher für Trinkwasser und Landwirtschaft. Je nach Wasserstand können wir direkt am See picknicken. Im Anschluss reiten wir zurück nach Mangalwad, wieder durch einige lokale Dörfer, vorbei an Tempeln und Feldern. Weite offene Flächen um die Seen herum, laden zu einem schnellen Tempo ein, nur gelegentlich ausgebremst durch eine Büffelherde, die auf dem Heimweg ist. Ankunft in Mangalwad am späten Nachmittag und Sundowner im Camp oder auf der Dachterrasse des kleinen Farmhauses mit Blick auf den See.
7. Tag: Nach dem Fruehstueck ein letzter Morgenritt und danach Transfer zurück nach Udaipur. Am Nachmittag und Abend ist noch einmal Gelegenheit durch die Stadt zu schlendern und einige letzte Mitbringsel zu kaufen oder einfach das indische Leben an sich vorbeiziehen zu lassen. Abendessen und Übernachtung im Hotel Boheda Palace/Boheda Villa.
8. Tag: Programmende nach dem Frühstück.  

Änderungen vorbehalten!


Unterkunft
Sie übernachten drei Mal im Mittelklasse Hotel i Udaipur beim Reiterhof (1,2, und 7. Nacht). Komfortable Einzel- und Doppelzimmer mit Du/WC stehe hier zur Verfügung.
Die übrigen Nächte verbringe Sie im Safari Camp, bestehend aus grossen Komfortzelten mit Betten, auch Bettzeug wird gestellt. Das Camp verfügt über sanitäre Einrichtugen. Die Mahlzeiten nehmen Sie im Freien am Esstisch ein.
Das Essen ist typisch indisch, allerdings nicht ganz so scharf für die europäischen Gäste. Es wird traditioell viel Reise gegessen, dazu Gemüse-Currys mit Sossen. Es wird viel vegetarisch/vegan gegessen.


Sattel & Zaum: Englische Sättel und Zaum.

Reiterfahrung: Nur für erfahrene Reiterinnen mit langjähriger Reiterfahrung, inklusive Reitausbildung! Leichter Sitz wird ebenso vorrausgesetzt wie Sicherheit in allen Gangarten. Sie müssen auch sensiblere Pferden händeln können.

Pferde: Indische Marwaripferde, ähnlich Angloarabern. Die Pferde sind sensibel und fein ausgebildet. Durch ihre zierliche Statur bei einem Stockmass bis 1,60m sind sie nicht für allzu grosse und schwere Reiter:innen geeignet. Maximales Reitergewicht ca. 80kg (mehr auf Anfrage).


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In Kürze

Webcode: INM010

Programmart: Reittour
Reisezeit: Feb/Okt
Unterkunft: Hotel, Safariscamp
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, EZ
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: Auf Anfrage
Kinder: nein
Eigenes Pferd: nein

Gruppengrösse / Mitreiter
Min: 2
Max: 8





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