Peru Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Die klassische Inka-Tour







Qualifikation

Auf den Spuren der Inkas (8 Tage)

Diese Reittour führt über alte Pfade aus der Inka- und der Kolonialzeit durch das Valle Sagrado, das heilige Tal der Inkas, und ermöglicht einen ausgiebigen Besuch des Machu Picchu. Sie geniessen die faszinierende Bergwelt und erfahren gleichzeitig so viel wie möglich über die Kultur der Anden, sowie die Geschichte und Traditionen der Inkas. Die Übernachtung erfolgt in komfortablen Gästehäusern und Hotels.
Auf vielfachen Wunsch wird diese Tour so angeboten, dass sie sowohl für Reiter als auch für Nichtreiter interessant ist. So können Paare und Freunde mit unterschiedlichen Interessen zusammen reisen.
Wir empfehlen die Anreise nach Lima am Vortag und eine Zusatzübernachtung, da die Flüge nach Cusco morgens stattfinden. Gerne sind wir Ihnen bei der Hotel- und Transferbuchung behilflich. Ausserdem empfiehlt es sich, den Aufenthalt in Cusco ein oder zwei Nächte zu verlängern, da die Andenstadt zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten bietet.
Tourenverlauf:
Der genaue Verlauf kann leicht variieren, in jedem Fall werden Sie jedoch die wichtigsten Orte der Inkakultur besuchen.

1. Tag: Ankunft am Flughafen Cusco und Transfer zum Treffpunkt in der Hosteria de Anita in der Nähe der Central Plaza. Am Nachmittag fahren Sie nach Pisac, weniger als eine Stunde Fahrt von Cusco. Dadurch müssen Sie die erste Nacht nicht in Cusco auf 3.400 m ü.M. verbringen. Das Hotel Royal Inca in Pisac liegt mehrere hundert Höhenmeter tiefer im idyllischen Sacred Valley. Sie besuchen die Ruinen von Pisac. Der Inca-König Pachacuti baute zuerst in Pisac ein königliches Anwesen bevor er Machu Picchu im selben Stil errichten liess. Abendessen im Hotel.

2. Tag: Reiter: Am folgenden Morgen fahren Sie zum Ende des Cusco-Tales, wo die Pferde auf Sie warten. Sie reiten durch eine hügelige Landschaft, flankiert von uralten Feldern und Terrassen. Sie überqueren einen Pass und reiten hinab zu einigen glasklaren Seen. Nach dem stärkenden Mittagessen geht es weiter zu dem berühmten Dorf Chinchero. Neben einer Kirche aus der frühen Kolonialzeit und einem grossen zentralen Platz finden sich hervorragend erhaltene Inka-Mauern. (Reitzeit 4-6 Stunden)
Nichtreiter: Sie fahren ein kleines Stück flussaufwärts, um die versteckten Ruinen der Huari Kultur (prä-Inka) von Piqtillacta zu besuchen. Hier erfahren Sie was vor dem Aufstieg der Inka passierte. Zu diesem Verwaltungszentrum der Huari gehörten 200.000 Gebäude sowie ein erst vor kurzem entdeckter Friedhof. Anschliessend werden Sie die Inka-Anlage Tipon besichtigen.
In der hübschen Unterkunft in Chinchero treffen sich alle wieder. Vor dem Abendessen ist noch Zeit für einen Drink in der Hotelbar und ein wärmendes Bad.

3. Tag: Nach einem entspannten Frühstück werden die Pferde gesattelt und Sie reiten in einem flotten Trab über ebene Pfade, vorbei an kleinen Farmen und Dörfern über ein Hochplateau, das geprägt ist von sanften Hügeln und endlosen Weiden. Am Horizont erhebt sich majestätisch die Vilcanota Bergkette mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Gegen Mittag erreichen Sie eine verlassene Kathedrale. Hier erwartet Sie bereits das Begleitfahrzeug und das Team mit dem Mittagessen. Das Ziel der Reittour am Nachmittag heisst Salineras. Das ist ein riesiges Gebiet, unterteilt in Terrassen, die alle von einem einzigen salzhaltigen Bach gespeist werden. Das salzige Wasser verdunstet und zurück bleibt das Salz, das abgebaut und mit Eseln abtransportiert wird. Die Salinen werden heute nahezu in unveränderter Weise genutzt wie zu den Zeiten vor der spanischen Eroberung. Wer möchte, kann sich die Salinen genauer anschauen bevor Sie mit dem Begleitfahrzeug zur Unterkunft fahren. Diejenigen, die gerne weiter reiten möchten, haben Gelegenheit zu einigen schönen Galoppaden über das Hochplateau bevor sie auf einem spektakulären Pfad hinab in das Tal der Salinen und bis zur Unterkunft reiten. (Reitzeit 6-7 Stunden)

4. Tag: Frisch erholt machen Sie sich früh morgens auf den Weg. Die Hufeisen klappern auf der uralten gepflasterten Strasse. Sie reiten stetig bergauf auf alten Inka-Pfaden bis zu den beeindruckenden Ruinen von Pumahuanca. Man weiss nicht viel über diese interessante Ansammlung von Inka-Häusern, die sich in beeindruckender Weise an einen Berghang schmiegt. Nach Meinung einiger Wissenschaftler war dies der Wohnsitz eines hohen Verwalters, der sich um die reichen Ernten und Lamaherden, die das Tal einst hervorbrachte, kümmerte. Wie die meisten Inka-Stätten erfüllte aber sicherlich auch diese mehrere Zwecke. So diente sie wohl auch als Versorungsstation auf dem Inka-Pfad. Es gibt Lagerhallen und untypisch grosse Behausungen. Mehrere Aussichtsplattformen und gravierte Felsen deuten darauf hin, dass die Stätte auch eine zeremonielle Funktion hatte. Vor Ort besprechen Sie dies alles im Detail. Wenn die Zeit es erlaubt, reiten Sie weiter das Tal hinauf bis zum Picknickplatz über einem spektakulären Wasserfall. Dann kehren Sie zu Ihrer Unterkunft zurück. (Reitzeit: 5-6 Stunden)
Wenn Sie heute nicht reiten möchten, kann das Begleitfehrzeug Sie nach Urubamba bringen, bekannt für seine Töpferwaren. Oder Sie verbringen einen entspannten Tag, evtl. mit einer kleinen Wanderung von der Unterkunft aus.

5. Tag: Nach einem frühen Früstück sind Sie wieder unterwegs. Sie durchqueren das hübsche Dörfchen Pichingoto und steigen fast 1000 Meter auf bis zu der wenig bekannten magischen Inka-Stätte Moray. Sie kommen vorbei an uralten Salzminen und erreichen schliesslich eine geheimnisvolle archäologische Stätte bestehend aus kreisförmigen Mauern und Terrassen, die der Wissenschaft bis heute ein Rätsel ist. Nach dem Mittagessen mit Blick auf das Sacred Valley reiten Sie nach Maras mit seiner 400 Jahre alten Kirche aus der Kolonialzeit. Hier verabschieden Sie sich von den Pferden.
Mit dem Begleitfahrzeig fahren Sie zu der bedeutenden Inka-Festung Ollantaytambo, die wahrscheinlich vom grossen Inka-König Pachacuti um 1460 erbaut wurde. Die Felsblöcke sind fein bearbeitet und bis zu 100 Tonnen schwer. Der Transport aus dem Steinbruch und die ganze Konstruktion grenzt an ein wahres Wunder. Hier offenbart sich die Genialität der Bauweise der Inkas. Sie bestaunen und besprechen ausgiebig diesen geheimnisvollen Ort bevor Sie zu einer weiteren sorgfältig ausgewählten und sehr hübschen Unterkunft fahren. (Reitzeit: 6-7 Stunden)

6. Tag:
Mit dem Zug fahren Sie zu dem wohl beeindruckendsten archäologischen Monument weltweit - Machu Picchu. Nach etwa einer Stunden erreichen Sie Aguascalientes, ein lebhaftes Städtchen und Tor nach Machu Picchu. Wenig später betreten Sie die berühmte "verlorene Stadt der Inkas". Ihr Führer zeigt Ihnen wundervolle architektonische Monumente und Tempel. Er erklärt die grundlegenden zeremoniellen Prinzipien der Berg- und Sonnenanbetung, die die Bauherren unter dem Inka-König Pachacuti berücksichtigt haben. Abends kehren Sie nach Cusco zurück und können auf eigene Faust die Cafés und Restaurants erkunden.

7. Tag: Heute haben Sie Zeit zu entspannen, einzukaufen und Cusco zu erkunden. Es gibt unzählige kleine Läden, die bunte Webarbeiten anbieten. Geniessen Sie das Mittagessen in einem der lokalen Restaurants, unternehmen Sie eine kleine Wanderung oder beobachten das geschäftige Treiben auf der zentralen Plaza. Abends treffen Sie sich zum letzten gemeinsamen Abendessen.

8. Tag: Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Lima.

Die Flüge von Cusco zurück nach Lima kommen i.d.R. zwischen 8.30h und 14.00h in Lima an. Wir empfehlen entweder einen späten Weiterflug oder eine zusätzliche Übernachtung in Miraflores, einem Vorort von Lima an der Küste. Hotel- und Transferbuchung übernehmen wir gerne für Sie.



 

 

 

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: April bis Dezember
Unterkunft: Hotels, Gasthöfe
Verpflegung: VP (ausgenommen 3 Essen)
Zimmer: EZ/DZ
Sprache: Spanisch, Englisch
Nichtreiter: Ja
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/12



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Criollos, Paso-Berber-Mischungen.

Sattel& Zaum:   Südamerikanisch. Westernähnlicher Reitstil.

Reiterfahrung:   Basiskenntnisse genügen (entlastender Sitz und Geländeerfahrung notwendig); gemässigtes Tempo, entsprechend dem Gelände, jedoch alle Gangarten.

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