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Cotopaxi Abenteuer-Ritt







Qualifikation

Schneebedeckte Gipfel im ecuadorianischen Hochland

Auf diesem Ritt reiten Sie durch das atemberaubende wilde Gelände des Cotopaxi Parks und umrunden dabei den schneebedeckten Cotopaxi Vulkan. In kaum bekannten Hochebenen der Anden entdecken Sie die faszinierende Tierwelt, wie die riesigen Kondore, Kolibris, Rehe und Füchse. Die Landschaft um Sie herum wechselt zwischen kargen, Mond ähnlichen Ebenen, sanften grünen Hügeln, Blumenteppichen, urigen Wäldern und felsigen Pässen. Das Tempo ist unterschiedlich, es gibt viele Gelegenheiten für lange Galoppaden. Sie überqueren alte Lavafelder auf denen nur Flechten wachsen. Geröll und kleine rote, von Eisenablagerungen gefärbte, Schmelzwasserbäche prägen hier die Landschaft.Das Abschmelzen der Gletscher und die darauf folgenden Vulkanausbrüche haben ihre Spuren hinterlassen. An einigen Tagen folgen Sie den alten Inka-Strassen, oder Sie reiten durch Ackerland vorbei an kleinen Bauernhäusern. Häufig treffen Sie die Kinder der freundlichen einheimischen Bauern beim Hüten von Schweinen und Eseln. Sie übernachten auf Haciendas und traditionellen strohgedeckten Bauernhöfen aus rotem Lehm. Ihre Guides sind Chagras, ecuadorianische Cowboys, die mit dem Gelände bestens vertraut sind. Sie sind durchschnittlich 6 Stunden/ Tag im Sattel.
Tourenverlauf:

1. Tag:
Transfer von Quito direkt zu den Pferden (ca. 1h Fahrt). Ihr erster Tagesritt geht über eine abwechslungsreiche Strecke mit einigen schwierigen Passagen, wo Sie Ihre Pferde durch die steinigen Flüsse führen. Es geht über Wiesenwege und durch Wälder bis zu einer Hacienda, auf deren Grundstück Vorsicht geboten ist vor spanischen Kampfstieren. Die Landschaft ist überwältigend: Sie sind umgeben von sanften Hügeln, schneebedeckten Gipfeln und grünen Ebenen. Sie lassen die Pferde zurück und klettern hinunter ins Tal zu einer schönen alten jesuitischen Hacienda, wo Sie den Sonnenuntergang in der malerischen Umgebung geniessen. Später erwartet Sie ein 4-Gänge-Menü. Übernachtung auf der Hacienda mit grosser Veranda und prächtigen Blumengärten. (Suit mit eigenem Bad möglich, aber nicht inbegriffen).

2. Tag: Nach langen Galoppaden über weite Felder geht es zum Cotopaxi National Park. Sie reiten durch karge Ebenen und nähern sich so dem kegelförmigen, schneebedeckten Cotopaxi Vulkan, dem höchsten aktiven, momentan aber ruhenden, Vulkan der Welt!
Häufig trifft man im Nationalpark auf Wildpferdeherden, die mit wehenden Mähnen neben Ihnen hergaloppieren. Später verlassen Sie den Park über einen hohen Pass, der zum Machachi Tal führt. Hier reiten Sie zu einem umgebauten Bauernhof, umgeben von Blumengärten mit Lilien, wo Sie Ihr Abendessen erwartet (meist
Barbeque). Übernachtung in Doppelzimmern mit geteiltem Bad.
3. Tag: Heute reiten Sie Richtung Süden auf der Strasse der Vulkane. Dabei geniessen Sie eine atemberaubende Sicht auf die umliegenden Gipfel, z.B. die felsige Spitze des Ruminahui, den Corazon Vulkan und die schneebedeckten Zwillingsgipfel des Ilinzia. Ziel ist eine sehr alte Familien-Hacienda in der Lasso Ebene. Die sandigen Pfade und die Feldwege des Ende der Eiszeit entstandenen Tals ermöglichen ein flottes Tempo. Ausserdem bahnen Sie sich Ihren Weg durch zwei schmale Schluchten und reiten vorbei an Bimssteinen, die von Vulkanausbrüchen stammen. Die traditionellen Häuser dieser Gegend bestehen aus trockenem Gras, das über ein hölzernes Gestell gelegt wird, und erinnern so an Heustöcke. Kinder treiben Ihre Llamas, Schweine und Schafe auf die offenen Flächen. Die Frauen tragen bunte Faltenröcke und traditionelle Hüte.
Sie lassen die Pferde auf der Wiese zurück und fahren zu einer komfortablen Hacienda aus dem 16.Jh. Bevor Sie sich zur Übernachtung in die Doppelzimmer mit eigenem Bad zurückziehen, geniessen Sie ein traditionelles ecuadorianisches Abendessen.

4. Tag: Ein traumhafter Ritt führt hoch zum Paramo, einer einzigartigen Vegetationsform der Anden. Sie lassen die Lehmhütten und Äcker hinter sich und klettern hinauf in die grünen Hochlandwiesen. Sie haben erneut Aussicht auf einige schneebedeckte Gipfel, wie den Chimborazo (höchster Berg Ecuadors), den Cotopaxi und den derzeit aktiven Tungurahua (in sicherer Ferne). Vor diesem malerischen Hintergrund nehmen Sie Ihr Picknick auf den unberührten Paramo-Flächen ein. Danach überqueren Sie einen Gebirgskamm und reiten hinab ins Tal bis zur einsamen Hacienda. An diesen bezaubernden Ort in absoluter Stille verschlägt es nur wenige Menschen. Übernachtung in 2- bis 4-Bett Zimmern.
(Bei schlechtem Wetter wird der Ritt durch das Tal abgeändert und Sie reiten direkt zur Unterkunft des 5. Tages, wo Sie dann zwei Nächte verbringen.)

5. Tag: Sie reiten durch den Paramo zu einem "Tambo" aus Inka-Steinen. Dann folgen Sie einem Fluss, reiten über Wiesen am Fusse des gezackten Quilindana Gipfels, und geniessen dabei den Blick auf tieferliegende Kraterseen. Mit etwas Glück sehen Sie hier ausserdem mächtige Kondore, Raubvögel, Kolibris, Andenfüchse und Rehe. Gelegentlich trifft man auf einen einzelnen Chagra, der zusammen mit seinem Hund zu den Rinderherden reitet. Sie reiten um einen Hügel durch den Busch und kommen dabei sehr nahe an den Cotopaxi heran. Ausserdem sieht man von hier aus einen weiteren Vulkan, den Antisana, der mit seinem Gletscher ein grossartiges Panorama am Horizont bietet.
Die Übernachtung erfolgt heute in einem gemütlichen Gästehaus in einer einzigartigen Lage: Kein künstliches Licht stört den Blick auf den klaren Sternenhimmel direkt über dem Equator. Sie sind in Doppelzimmern mit geteiltem Bad untergebracht.

6. Tag: Heute reiten Sie entlang der Hügel im Norden des Cotopaxi Vulkans Richtung Westen, zurück zum Nationalpark. Hier folgen Sie einem steinigen Flussbett und durchqueren vorsichtig den Sumpf zwischen zahlreichen Seen. Häufig sieht man Enten und Ibisse zwischen wilden Iris. Später öffnet sich das Tal und Sie folgen einem Lavastrom mit aussergewöhnlichen kegelförmigen Hügeln, die an der Stelle von ehemals heissen Quellen entstanden sind und nun eine bizarre Topografie erzeugen.
Am Nachmittag führt der Ritt über weite Grünflächen, die lange Galoppaden (oft zusammen mit den Wildpferden) zulassen. Schliesslich erreichen Sie die nächste Unterkunft, ein hübsches Reet-gedecktes Lehmhaus, wo Sie "Canelazo" (traditionelles Getränk) und "Empanadas" (gefüllte Teigtaschen) kosten können. Doppelzimmer mit geteiltem Bad.

7. Tag: Zum letzten Mal reiten Sie hinaus in den wilden, offenen Paramo. Nach einem schnellen Ritt geht es über lange, steinige Pfade zum Gipfel des Sincholagua. Später durchstreifen Sie weites Grünland mit Blick über die sanften Hügel und auf aussergewöhnliche geologische Formationen aus Geröll, Lavamasse und Schlamm. Sie reiten durch ursprünglichen Anden-Wald und entdecken Lupinen und andere heimische Wildblumen, die für das raue Hochland eigentlich viel zu zerbrechlich scheinen. Hier bietet sich erneut Gelegenheit, Kondore beim Fliegen zu beobachten. Noch einmal geniessen Sie den malerischen Blick auf Vulkane und Gipfel der Anden. Zurück beim Ausgangspunkt verabschieden Sie sich von Ihren Pferden und fahren nach Quito. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Nach dem Frühstück Abreise.


Im Galopp über die Ebenen.

 


Hoch in den Anden.

Kurz Rast im Dorf.

Landestypische Kolonial-Hacienda.

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Tour
Termine: Juli- Februar
Unterkunft: Hotel/ Haciendas/Gästehäuser
Verpflegung: VP
Zimmer: meist 2-, 1x 4-Bett Zimmer.
Sprache: Englisch, Spanisch
Nichtreiter: nein
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/12



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Pasos, Quarter Horses und Vollblüter.

Sattel& Zaum:   Mc Clellan und englische Sättel

Reiterfahrung:   mittelmässig, Tempo ist sehr unterschiedlich, je nach Gelände, lange Galoppaden in den Ebenen.

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