Tansania Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Meru-Kilimanjaro Grosswildsafari







Qualifikation

Reiten in Tansania im Arusha Nationalpark, Lake Momella

Aufregende Reitsafari zwischen Mt Meru, Arusha Nationalpark und Kilimanjaro

Zwischen Meru und Kilimanjaro - Grosswildsafari vom Arusha-Nationalpark über den, aus dem Film „Hatari“ bekannten, Wildkorridor zum Kilimanjaro.
Auf den Spuren der ersten Entdecker, Filmemacher und Schauspieler... eine Reitsafari durch verschiedene Wildgebiete und Nationalparks im Norden Tansanias. Auf Ihrer Route von der üppigen Vegetation des Meru durch die Savanne zum Bergregenwald des Kilimanjaro finden sich jede Menge unterschiedlicher Wildtiere - begleiten Sie uns, um sie aufzuspüren.
Unser Busch-Camp bietet 24 Stunden Natur und unsere Buschmenüs im Schein der Laternen sind berühmt. Abends versammeln Sie sich in gemütlicher Runde um das obligatorische Lagerfeuer, und selbst dabei können Sie manchmal noch Wildtiere beobachten…
Der Arusha Nationalpark im Norden Tansanias ist stark bewaldet und beheimatet eine grosse Anzahl von Büffeln, zahlreiche Giraffen, Zebras, Warzenschweine, viele verschiedene Antilopenarten, Nilpferde, diverse Affenarten - vor allem die grossen Seidenaffen - Flamingos und weitere unzählige Vogelarten zu Wasser und der Luft. Auch Elefanten halten sich im Meru Wald auf - ihre Pfade werden Sie während der Reitsafari benutzen.
Der Arusha Nationalpark umschliesst den Mt. Meru, den zweitgrössten Berg Tansanias und drittgrössten freistehenden Berg Afrikas. Grandiose Landschaftsformen wechseln sich ab: Offene Savanne, dichte Wälder und Buschland, beeindruckende Krater und zahlreiche Seen. Zudem umfasst der Arusha Nationalpark fünf verschiedene Vegetationszonen - der Reichtum an Flora und Fauna ist hierdurch besonders gross.

"Momella - eine Farm in Afrika" - wer diese Fernsehdokumentation gesehen hat, kennt sie bestimmt, die berühmte deutsche Grosswildjägerin Margarete Trappe, auch "Mutter der Massai" genannt. Zu Beginn des 20. Jh. kam sie nach Tansania und gründete die Farm Momella im heutigen Arusha National Park. Durch ihren ungewöhnlichen Lebenslauf, insbesondere als weisse Frau in Afrika, und ihr faires Verhaltens gegenüber den einheimischen Massai und den Tieren wurde sie in Tansania sehr bekannt. In späteren Jahren engagierte Sie sich besonders für den Naturschutz.


1. Tag: Ankunft

Ankunft und Transfer zur Farm.Je nach Ankunftszeit unternehmen Sie noch einen ersten Sunset Ritt zum Kennenlernen Ihres Pferdes. Wenn das Wetter es zulässt, erwartet Sie ein atemberaubender Blick auf den Kilimanjaro im Sonnenuntergang - herzlich willkommen in Afrika!
Danach werden Sie von wilden Bushbabies sehnsüchtig erwartet, denn gleichzeitig zum Sunset-Drink für die Menschen wird eine Bananenration an die Halbaffen serviert - eine wunderbare Gelegenheit, diesen possierlichen Tierchen sehr nahe zu kommen.

2./3. Tag: Arusha Nationalpark
Nach einem frühen Frühstück fahren Sie an die Grenze des Arusha Nationalparks, wo die Pferde bereits auf Sie warten.
Durch den großen Höhenunterschied gibt es im Park fünf Vegetationszonen, von Savanne in 1.500 Meter über Trocken- und Berg-Regenwald bis zu Afro-Alpinen Zone in 4.566 Metern – dem Mt. Meru. Der alles überragende Mt. Meru, der drittgrößte Berg Afrikas mit dem „Little Meru“ wird Sie mit einer atemberaubenden Szenerie verzaubern.
Die verschiedensten Lebensräume dieses Parks - Krater, Flüsse und Seen bieten Refugium für unterschiedliches Wild, darunter Elefanten, Kaffernbüffel, Hippos, Giraffen, weiterhin Zebras, Gnus und Antilopen. Auch Raubtiere wie Leoparden, Tüpfel- und Streifenhyänen sind neben Schakalen zu finden. Fünf verschiedene Primaten, darunter die auffälligen schwarz-weiße Seiden-Affen (Guereza) und eine fantastische Vogelwelt – rund 500 Arten, sind zu bewundern.

Die Park-Grenze ist, wie auch in allen anderen Parks in Tanzania, nicht eingezäunt und die Tiere, welche uns begegnen, haben vielleicht gerade einen langen Weg hinter sich. Die „Kleine Serengeti“ ist eine offene Kurzgras-Ebene, welche dauerhaft von vielen Wildtieren genutzt wird. Verschlungene Pfade mit Spuren verraten die ständige Präsenz von Wild. Der Regenwald besticht mit Baumfarnen und Moosen. Achten Sie auf die bunten Hartlaub´s Turaco mit purpurroten Schwingen – ihre Rufe hallen weithin hörbar durch den Wald.
Natürlich stoppen Sie auch am Park-Resthouse, dem ursprünglichen Wohnhaus der berühmten „Weißen Jägerin“ Margarete Trappe. Anschliessend geht es weiter Richtung Meru und bis zum Abend erreichen Sie das mobile Camp inmitten der fantastischen Kulisse dieses eindrucksvollen Berges.

Die nächsten Tage verbringen Sie mit Ritten im Arusha Nationalpark. Auch Wanderungen und Fahrten mit dem Geländewagen sind möglich, eine Kanutour auf dem kleinen Momella-See ist sehr empfehlenswert und kann zusätzlich gebucht werden.

Das mobile Fly-Camp ist unter Akazien aufgebaut, direkt daneben sind die Pferde in einem Masai-Korral untergebracht und das Panorama auf die Savanne und die vulkanischen Hügelketten bis zum Mt. Meru ist einfach fantastisch.
Ein Fly-Camp besteht aus Domzelten mit Feldbett unter einer schönen Akazie - WC-Zelte und heisse Safari-Duschen stehen Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Sie sehen die Sterne über Ihnen und die Buschgeräusche sind Kulisse für Ihren Schlaf. Nichts bringt Ihnen den afrikanischen Busch näher...

4. Tag: Masailand
Lassen Sie sich bei Sonnenaufgang von einer Tasse Tee oder Kaffee im Zelt wecken und nach einem herzhaften Frühstück starten Sie in den heutigen Tag. Sie reiten entlang des Mt. Meru und überqueren die „Büffelwiese“. Die mächtigen Tiere lassen sich hier beeindruckend nahe beim Weiden oder Ruhen beobachten.
Weiter geht es Richtung Osten, über Wiesen, durch Flüsschen, Buschland, dann durch Masailand und über die weite Narco-Savanne.
Mit der veränderten Landschaft gibt es eine neue Tierwelt - die für Afrika typischen Boranrinder und Schwarzkopfschafe der Masai mischen sich oft mit den Wildtieren. Manchmal passieren Sie kleine Masai-Dörfchen, eine Gelegenheit diese fröhlichen Menschen näher kennen zu lernen.
Unterwegs ein Mittagessen im Busch – oft mit einer bunten Mischung aus Zebras und Antilopen und diversen anderen Tieren im Blickfeld.
Die Weite in Afrika lädt zu Galoppaden ein - vielleicht heute mal zusammen mit einer Giraffenherde…?

5. Tag: Euphorbien-Wälder
Sie werden wieder mit einer Tasse dampfenden Tees geweckt und nach einem leckeren Frühstück geht es gleich aufs Pferd, denn Sie wollen Elefanten und andere Tiere in den Euphorbien-Wäldern suchen. Euphorbien sind bizarr aussehende, kakteenartige Bäume, und die lichten Wälder beherbergen eine erstaunliche Vielfalt von Tieren und sind nicht nur bei den Elefanten sehr beliebt. Sie kehren zum Brunch zurück.
Danach starten Sie zu einer kleinen Wanderung mit einem Masai-Führer, um etwas mehr über das Leben im Busch zu erfahren. Lernen Sie etwas über traditionelle Medizin, über Gebräuche und über das Leben der Masai. Wollten Sie immer schon ohne ein Feuerzeug ein Feuer entfachen? Hier lernen Sie wie das funktioniert…
Nach einer kleinen Siesta und einem knusprigen Kuchen aus der Buschküche - im offenen Feuer gebacken, geht es wieder aufs Pferd. Nachmittagsritte versprechen das schönste Licht für Fotos und die Kamera muss unbedingt mit.

6. Tag: Out-of Africa
Nach dem Frühstück ziehen Sie weiter. Die Route richtet sich nach dem Wildaufkommen. Sicher gibt es die Gelegenheit zu schönen Galoppaden und mit etwas Glück werden Sie von ein paar Giraffen zu einem gemeinsamen Galopp eingeladen.
Mittags erreichen Sie eine Aussichtsplattform neben einem Wasserloch, von der Sie ungestört die verschiedenen Tierarten beobachten können, die zum Trinken und Baden kommen.
Dies ist DIE afrikanische Wildnis mit einer faszinierenden Tierwelt: neben Giraffen treten hier Elen- und Impala Antilopen in großen Herden auf, außerdem tummeln sich Wasserbock, Kudu, Buschbock, Thompson‘s- und Grant‘s Gazellen, Dikdik, Zebras, Weissbartgnus, Warzen- und Pinselohrschweine  und manchmal sehen wir Elefanten oder scheue Raubkatzen wie Geparden und Leoparden. Primaten (Grüne und Diademmeerkatzen, Gelbe- Oliv und Hybrid-Paviane) und noch dazu eine große Menge interessanter Vögel sind immer präsent in diesem Gebiet.
Später geht es weiter zur letzten Etappe, bis zur Dämmerung treffen Sie im mobilen Camp ein und werden sich vermutlich in Karen Blixens Zeit zurückversetzt fühlen.
Auf Wunsch können Sie am späten Nachmittag eine Masai-Boma besuchen, so wird ein kleines Masai-Dorf genannt.

7. Tag: Kilimanjaro Bergregenwald
Lassen Sie sich bei Sonnenaufgang von einer Tasse Tee oder Kaffee im Zelt wecken. Nach einem herzhaften Frühstück starten Sie in den heutigen Tag. Bei Gelegenheit besteigen Sie mit den Pferden Anhöhen, um das Wild zu orten. Oft werden Sie von Wildtieren zur Tränke begleitet und beobachten sie beim Baden am Fluss oder am Wasserloch. Sie können dieses Gebiet nochmal ausgiebig zu Pferd, per Geländewagen, aber auch zu Fuß in Begleitung eines bewaffneten Rangers erforschen.
Zügig geht es weiter bis zum Gebirgswald des Mt. Kilimanjaro, unterbrochen von einem von der Crew liebevoll vorbereiteten Mittagspicknick. Die nächsten beiden Stunden reiten Sie an der Grenze vom Kilimanjaro Bergwald entlang und Spuren auf zahlreichen Trampelpfaden aus dem Wald verraten die Anwesenheit einer vielfältigen Tierwelt.
Die Szenerie am Nachmittagsritt ist wunderschön – zur linken Seite der Kilimanjaro Bergregenwald und rechts unter Ihnen die Savanne mit dem Mt. Meru, welcher nun in weiter Ferne liegt.
Sie erreichen einen Aussichtspunkt direkt am Kilimanjaro Gebirgswald.  Hier übergeben Sie die Pferde der bereits wartenden Crew und genießen einen Sunset-Drink mit diesem tollen Panorama. Bei Einbruch der Dämmerung fahren Sie mit dem Auto zurück zur Farm und beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen können alle noch einmal die Ereignisse Revue passieren lassen.

8. Tag: Abreise
Zum Ausklang der gelungenen Woche werden Sie nach Moshi begleitet, der nächstgelegenen Stadt, die Sie mit typisch lokalen Märkten, afrikanischem Treiben, Farben und Gerüchen begeistern wird. Alternativ können Sie ein letztes Mal die Schönheit Tansanias bei einem Farmritt über die Plantage geniessen. Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen.

(Änderungen jederzeit vorbehalten.)

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Ein gewaltiger Feigenbaum - Wahrzeichen des Arusha Nationalparks

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Seidenaffen im Arusha Nationalpark Tansania

Flamingos am Momella See, Tansania Reitsafari Arusha National Park

Flamingos, Nilpferde, Büffel - die Tiervielfalt auf der Reitsafari ist grandios!

Mt Meru und Momella See auf Reitsafari in Tansania, Arusha Nationalpark

Kanutour auf dem Kleinen Momella See in Tansania

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reitsafari
Termine: Jan-Dez
Unterkunft: Farm, Lodges und Zeltcamp
Verpflegung: Vollpension
Zimmer: DZ, EZ bzw. Zelt
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: Ja
Eigenes Pferd: Nein
Min./max. Teilnehmer: 2/6



Ihre Expertin: Angelika Kaiser

Pferde:   Ein Teil der sehr gepflegten Pferde sind noch aus Deutschland stammende Warmblut/Vollblut Mischungen sowie Vollblutmix und Halbblüter aus Kenia, Zimbabwe und Südafrika. Die Pferde sind sehr gelände- und trittsicher mit einem guten "Bush-Sense" und einem Stockmass von 142 cm bis 168 cm.
Sie werden im Offenstall mit ständigem Weidegang und Training gehalten. Sie sind sehr ausgeglichen, ausdauernd und willig. Die Pferde können sich bei langsamen Ritten mit Anfängern komplett adaptieren, gehen aber andererseits auf schnellen Ritten sehr freudig vorwärts. Von sehr ruhig und besonnen bis anspruchsvoll ist für jeden Reitgeschmack etwas dabei. Für die Reitsafaris werden sie besonders trainiert und sind dadurch auch die Nähe zu Wildtieren gewöhnt.
Ihre Gastgeber, ein deutsches Tierarztehepaar, legen äussersten Wert auf das Wohlergehen der Pferde. Sie werden liebevoll ausgebildet, sind sehr vertrauensvoll und sensibel zu reiten und im Umgang.

Sattel & Zaum:   Die Zäumung ist gebisslos, Hackamore und Sidepulls. Es steht eine Auswahl an verschiedenen sehr bequemen Trail-Sätteln zur Verfügung: Podium Distanz Sättel, Trailrider (südafrikanische Stocksättel), Wanderreitsättel von den Firmen Deuber & Partner und Sommer, sowie baumlose Sättel wie Barefoot und Trekker. Englischsättel werden aus Gründen der Bequemlichkeit für Pferde und Reiter nur für kurze Ritte, nicht für Safaris, verwendet.

Reiterfahrung:   Für die Reitsafari sollten Sie eine gute Kondition aufweisen, absolut sattelfest und sicher im Gelände sein, da jenes sehr unterschiedlich und z.T. schwierig ist (auch kleinere Sprünge über Flüsse und Gräben). Sie müssen fit genug sein, um mind. 10 Minuten am Stück traben oder galoppieren zu können.
Sie müssen jederzeit in der Lage sein, Ihr Pferd im Schritt, Trab oder Galopp zu beherrschen. Auf Safari sollten längere Galoppstrecken kein Problem für Sie darstellen. Reitzeit: 4-6 Stunden täglich.
Reitergewicht max. 90 kg (oder max. 95 kg - dann nur sehr gute Reiter).
Das Gelände ist häufig uneben oder steinig. Es gibt Dornenbüsche, Löcher oder anderen Hindernisse. Dies erfordert eine schnelle Reaktion der Pferde, ein sicherer Sitz ist also unerlässlich! Die Pferde sind sehr trittsicher. Sie können sich auf Ihr Pferd verlassen - es wird Sie sicher an's Ziel bringen.

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