Rocky Mountain Horse

Zur Wende zum 20. Jahrhundert tauchte ein junges Pferd auf in Ost-Kentucky, das einer Pferdelinie zum Aufschwung verhalf, die seitdem Preise und Ruhm in diesem Teil des Landes für sich verzeichnete.

Die Pferde sind mittelgroß mit sanftem Temperament und Töltveranlagung. Dieser Gang machte es zur Wahl der Farmer am Fusse de Appalachen. Es zog den Pflug, arbeitete mit den Rindern, wurde von bis zu vier Kindern auf blankem Rücken oder gesattelt vom Farmer in die Stadt geritten. Ställe waren überflüssig. Seine kaltblütige Natur ermöglichte es dem Pferd die Winter in Kentucky mit einem Minimum an Schutz zu überstehen. In kleinen Gruppen wurde die Zucht erhalten und schrittweise verbessert. Trotzt Kreuzungen mit lokalen Pferden blieben die Merkmale der starken genetischen Linie erhalten.

Sam Tuttle aus Spout Springs, Kentucky hatte die Erlaubnis, Reittouren durch den Natural Bridge State Park, zu führen. Seine Pferde bewältigten das rauhe, felsige Terrain selbst mit Anfängern auf dem Rücken. Der beste von allen war Old Tobe, Vater vieler Nachkommen bis ins Alter von 37 Jahren. Das Pferd war trittsicher, freundlich, trug Alte und Unsichere über die Gebirgspfade ohne zu stolpern oder zu scheuen und war zudem Zuchthengst. Er hatte perfekte Gänge und ein perfektes Temperament. Jedes der heutigen Rocky Mountain Horses® führt sein Blut. Die Pferde sind leicht zu halten, ausdauernd und mit starken Herzen .

Rocky Mountain Horse® wird heute als Freizeitpferd, für Trails und Ausdauerritte, auch in Wettkämpfen eingesetzt. Wegen seiner Bewegungen gewinnt es Zuspruch auf Schauen. Im Tölt legen sie längere Distanzen mit geringer Ermüdung zurück, dabei sind sie trittsicher.

Im Jahre 1986 wurde die Rocky Mountain Horse Association gegründet, um die Rasse so zu erhalten und zu züchten, wie man sie schätzte. Ebenso ist das Anliegen, die Pferde in anderen Gebieten der bekannter zu machen und ihre Anzahl zu vermehren. Dies ist bisher gelungen.
Alle Pferde müssen daher begutachtet werden, um seine Merkmale zu erfassen. Diese sollten idealerweise sein: (1) mittelgroß (14.2 to 16 hands), eine weite Brust, mutige Augen und gut geformte Ohren. (2) natürliche Veranlagung zum viertaktigen Tölt, ohne dabei zum Rennen zu neigen. Die Takt müssen gleichmäßig und deutlich hörbar sein. Jedes Pferd hat seine eigene Geschwindigkeit zwischen 7 und 20 Meilen pro Stunde. (3) einfach in der Handhabung und mit ausgeglichenem Temperament. (4) Es hat eine Grundfarben, Zeichen am Kopf sind akzeptabel so lang sie nicht zu groß sind. Die Beine dürfen oberhalb vom Sprunggelenk oder Knie nicht weiß sein.