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GAL009-M

Der Jakobsweg zu Pferd: Reiten auf der Meeresroute







Qualifikation

Unterwegs auf der Meeresroute des Jakobswegs (5-10 Tage)

Die Meeresroute ist eine ganz besonders reizvolle Strecke mit spektakulären Aussichten aufs Meer. Sie durchquert den Süden Galiziens, wobei der südlichste Ausgangspunkt an der Grenze zu Portugal liegt. Übernachtet wird in hervorragenden Unterkünften (u. a. in 4-Sterne-Hotels) mit allem Komfort, wo Sie auch mit herrlichem Essen, köstlichen Meeresfrüchten und edlen Weinen verwöhnt werden. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich: Häufig ist es bergig, weswegen sie auch an vielen Aussichtspunkten mit fantastischer Sicht vorbeikommen. Sie reiten natürlich oft mit Blick aufs Meer, durch Eukalyptuswälder und vorbei an Weinbergen - nicht umsonst ist die Strecke der"Ruta del Mar" die meiste Zeit identisch mit der der Weinroute.

Verglichen mit den anderen Jakobswegen ist die Meeresroute der Jakobsweg für Geniesser, da die Unterkünfte sowie das Essen vorzüglich sind. Je nach gewählter Länge wird auch in einem Thalasso-Hotel auf einer kleinen schönen Insel übernachtet. Die Meeresroute dauert je nach Wunsch 10, 9, 7 oder 5 Tage. Jeden Tag legen Sie zu Pferd ca. 30-35km zurück und verbringen 6-7 Stunden im Sattel.



10-, 9-, 7- und 5-tägige Reittour:
Die 10-tägige Tour dauert vom 1.-10. Tag, die 9-tägige vom Abend des 2.-10. Tag, die 7-tägige vom Abend des 4.-10. Tag und die 5-tägige vom Abend des 6.-10. Tag. Als Termine sind 7-tägige Touren angegeben: Für die 9- und 10-tägigen Touren muss also 2 oder 3 Tage früher gestartet werden.

1.Tag: Nach Ankunft in Santiago de Compostela oder Vigo werden Sie nachmittags zum Ausgangspunkt der Reittour nach La Guardia gebracht, das an der Grenze zu Portugal liegt - Sie können von La Guardia Portugal auch sehen. Nach dem Abendessen übernachten Sie in einem kleinen schönen Hotel, das nahe am Wasser gelegen ist.

2. Tag: Nach einem Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, beginnt die erste Etappe zu Pferd. Bei La Guardia gibt es einen eindrucksvollen Aussichtspunkt auf einem kleinen Berg, Castro de Santa Tegra, den Sie mit dem Pferd erklimmen um von hier eine atemberaubende Aussicht auf das Meer sowie das Festland von Portugal und Spanien zu geniessen. Ein besonderer Moment! Von hier aus reiten Sie nach Baiona und erspähen immer wieder das Meer von unterwegs. Der Weg verläuft häufig in bergigem Gelände, was tolle Aussichten ermöglicht. In Baiona, einer reizenden kleinen Hafenstadt, übernachten Sie in einem kleinen liebevoll geleiteten Hotel am Rande der Stadt.

3. Tag: Am heutigen Tag führt die Meeresroute Sie durch bergiges Gelände und durch malerische Eukalyptuswälder nach Vigo. Die Reittage verlaufen zumeist so, dass Sie am späten Vormittag eine kleine Pause einlegen, bevor Sie mittags in einem guten Restaurant einkehren (selten gibt es auch einmal ein Picknick in freier Natur). Nachmittags geht es dann weiter, evtl. gibt es auch nochmal eine Pause bevor Sie den Zielort erreichen. Heute wäre das Vigo, wo Sie in einem netten Hotel übernachten.

4. Tag: Nachdem Sie noch ein Stück in der Nähe des Wassers geritten sind, verlassen Sie die Ruta del Mar und es geht landeinwärts, vorbei an einigen Weinbergen, wo der Wein Albariño angebaut wird. Gegen Spätnachmittag erreichen Sie das Castelo de Soutomaior, eine gut erhaltene Festung aus dem 15. Jahrhundert, die majestätisch über dem Tal thront. Gleich nebenan befindet sich Ihr Hotel, das sich malerisch in die Weinberge einbettet.

5. Tag: Heute verlassen Sie die Festung wieder (auf Wunsch kann Sie auch besichtigt werden) und reiten wieder auf die Meeresroute. Die heutige Reitetappe ist etwas kürzer, aber dennoch wunderschön durch bergiges Gelände vorbei an idyllischen Weinbergen und märchenhaften Wäldern. Bei Pontevedra übernachten Sie ausserhalb der Stadt in einem kleinen, hübschen Hotel.

6. Tag: Von Pontevedra reiten Sie heute auf die wunderschöne kleine Insel La Toja. Entweder an diesem oder am nächsten Tag reiten Sie auch noch auf einen Aussichtspunkt, von dem Sie das Meer und die Insel überblicken können - traumhaft! Sie übernachten auf der Insel in einem direkt am Meer gelegenen 4-Sterne-Thalasso-Hotel. Hier können Sie auch das Spa besuchen und beispielsweise eine Massage buchen (gegen Aufpreis).

7. Tag: Nach einem Frühstück mit Blick aufs Meer schwingen Sie sich wieder in den Sattel, verlassen die Insel und begeben sich nach Vilagarcía, vorbei an historischen Denkmälern, durch wunderschöne Landschaften und immer wieder mit tollen Aussichten aufs Meer.

8. Tag: Von Vilagarcía reiten Sie durch bergiges Gelände und märchenhafte Wälder nach Padrón, wo Sie in einem edlen ehemaligen Bischofssitz übernachten - ein mittelalterliches, sehr einladendes Ambiente wird Sie zu begeistern wissen! Wenn die Unterkunft in Padrón ausgebucht ist, übernachten Sie in Catoira in einem sehr idyllischen kleinen Hotel.

9. Tag: Heute steht die letzte Reitetappe nach Monto del Gozo an! Unterwegs kommen Sie, wie auch schon in den vorigen Tagen, häufig an alten sehenswerten Kirchen vorbei. Vom berühmten Monto del Gozo, dem Berg der Freude, geniessen Sie den Blick über Santiago de Compostela und erhaschen den ersten Blick auf die Türme der Kathedrale. Sie übernachten heute in einem luxuriösen 4-Sterne-Hotel, das etwas unterhalb von Monto del Gozo liegt und auch den Blick auf Santiago freigibt.

10. Tag: Nach einem herzhaften Frühstück pilgern Sie morgens zu Fuss (oder mit dem Auto) in die Stadt hinein um Ihren Pilgerpass, den Compostelana, abzuholen. Um 12 Uhr mittags besuchen Sie anschliessend die Messe in der beeindruckenden Kathedrale bevor Sie nachmittags wieder an den Flughafen, Bahnhof oder Busbahnhof von Santiago de Compostela gebracht werden.

Änderungen vorbehalten.



 



 



 



 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittouren
Termine: April - Oktober
Unterkunft: Landhotels, 4-Sterne-Hotels und Pazos (Adelssitze)
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ
Sprache: Englisch, Spanisch
Nichtreiter: Ja
Eigenes Pferd: Nein
Min./max. Teilnehmer: 4/20

 



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Andalusier und spanische Mischungen mit gutem Charakter, ausdauernd und trittsicher.

Sattel& Zaum:   Spanische Sättel und Zaum (auf Wunsch gibt es auch englische, brasilianische oder Westernsättel).

Reiterfahrung:   Das Reittempo auf den Reittouren ist gemässigt. Sie sollten aber aufgrund des teils anspruchsvollen und bergigen Geländes und gelegentlicher Galopps über genügend Reiterfahrung verfügen und in allen Gangarten sicher sein.

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