Andalusien Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Coto de Doñana-Naturpark










Qualifikation

Europas grösster Naturpark und 25km Strandritt (8 Tage)

Der Coto de Doñana-Nationalpark südöstlich von Sevilla ist Europas grösstes Naturschutzgebiet mit einmaligen Fauna- und Florabestand. Tausende Zugvögel verbringen den Winter in dieser Landschaft, die Pinienwälder und Korkeichen, Dünen und Marschland unmittelbar am Meer bietet. Zwar ist das Zentrum des Parks streng geschützt, aber die ebenfalls unter Naturschutz stehenden Aussengebiete des Parks bieten ein phantastisches Reitgelände mit weichen Sandwegen, Dünen und endlosen Sandstränden, die sich bis hinauf zur portugiesischen Grenze ziehen.

1. Tag: Ankunft am Flughafen Malaga und Fahrt zur Rancho La Paz. Gemeinsames Abendessen mit Besprechung der Tour.

2. Tag: zeitig früh fahren Sie nach el Rocío, wo die Pferde auf Sie warten. Von hier aus folgen Sie den Spuren der "Bruderschaft von Sevilla", wenn sie alljährlich zu Pfingsten zu ihrer Pilgerfahrt ins Rocio aufbricht. Im Schatten der weiten Pinienwälder erreichen Sie Villamanrique. Hier werden Sie sich mit einem späten Mittagessen stärken, bevor Sie zu Ihrem Nachtquartier ins Rocio fahren. "El Rocio" ist ein kleines Dorf, teils von Pinienwäldern, teils von Feuchtgebieten, den Marismas, umgeben. Der erste Eindruck: keine Asphaltstrassen, nur breite Sandwege, vor jedem Haus ein Anbindepfosten für Pferde. Häuser, die zur Zeit der Pfingstwallfahrt viele Freunde und Verwandte aufnehmen können, in denen gefeiert wird, mit viel Liebe und Details eingerichtet, damit sich jeder wohlfühlt; Häuser, die nicht nur Zweibeiner aufnehmen, sondern auch im Hinterhof Platz haben für die Pferde.

3. Tag: Von Villamanrique führt Ihr Weg Sie über breite Sandwege, die zu langen Galoppaden im Schatten der Pinien einladen, an den "Palacio del Rey". Am Nachmittag reiten Sie ins Dorf Rocio, vorbei an der grossen Kirche. Ein kleiner Tipp noch: Bei Tagesanbruch oder Dämmerung lohnt sich ein Spaziergang zu den Feuchtgebieten direkt am Dorf. Hier erleben Sie seltene Vogelarten.

4. Tag: El Rocio ist eingeschlossen vom Naturpark "Parque Doñana", einem der grössten und interessantesten Naturparks Europas. Hier wird sowohl die Natur mit Wanderdünen über Wälder, Trocken- und Feuchtgebiete, wie auch die Vielzahl sehr seltener Tierarten streng geschützt. Sie haben heute die Möglichkeit auf eigene Faust zu reiten, durch den Ort, in die nächste Kneipe oder zur Kirche. Pferde werden Sie überall im Dorf finden - kleine Kinder reiten zum Haus ihrer Freunde, ihre Väter treffen sich mit Freunden zu Pferd zum gemeinsamen Bier und auch die eine oder andere Kutsche ist immer unterwegs. Wenn Sie wünschen, wird gern ein Strandtransfer nach Matalascaña zum Baden organisiert. Am Abend fahren Sie zu einem Fischessen am Atlantik.

5. Tag: Sie reiten nach "Cabezudos", einem kleinen verfallenen Dorf, in dem nur noch ein Wächter wohnt. Seit Jahrhunderten, noch bevor die Doñana als Naturpark deklariert wurde, leben halbwilde Pferde in dem Gebiet, besonders um die Marismas, die das ganze Jahr Wasser und damit Futter haben. Teils wurden sie der Schutzheiligen geschenkt, doch die meisten gehören Bauern aus den umliegenden Dörfern. Einmal im Jahr werden sie mit ihren Fohlen aus den Marismas ins Dorf getrieben, die Fohlen werden gebrannt und die Jungpferde teils zum Anreiten eingefangen - natürlich ist das Anlass zu einem grossen Fest...

6. Tag: Andalusien bringt man im Sommer mit Staub und Hitze in Verbindung, doch hier spenden auch im Hochsommer die Pinenwälder Schatten, lassen alles grün erscheinen und die breiten Sandwege und der federnde Waldboden laden immer wieder zu langen Galoppaden ein. Sie stärken sich in einer der typischen kleinen Ventas mit hiesigen Spezialitäten, bevor Sie, immer dem Meeresduft folgend, nach Mazagon aufbrechen. Jetzt sind Sie fast an der portugiesischen Grenze und lassen Ihre Pferde in direkter Nähe vom Strand.

7. Tag: Was Sie und Ihre Pferde heute erwartet, vergisst man nie: von Mazagon nach Matalascañas zieht sich der schönste Strand - weisser feiner Sandstrand, bis zu 200 m breit, zur Rechten die rauschende Brandung des Atlantiks, zur Linken steile hohe Felswände in allen Formationen. Nicht nur Sie erwarten es sehnlichst - auch Ihre Pferde freuen sich darauf, sich endlich einmal richtig austoben zu können: am unendlichen Strand den Atlantikwind in den Nüstern, die auslaufenden Wellen unter den Hufen und den Rest der Gruppe neben sich. Zwischendurch eine kleine Erfrischung in der Brandung, denn immerhin haben wir hier 25 km dieses herrlichen Strandes unter den Hufen. In Matalascañas endet die Tour und Sie fahren zurück zur Rancho La Paz.

8. Tag: Transfer zum Flughafen Malaga und Antritt der Heimreise. (Änderungen vorbehalten)



 

36 km Sandstrand

 

 

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: ganzjährig
Unterkunft: typisches Hotel in Rocio, erste und letzte Nacht auf Rancho La Paz
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, EZ auf Anfrage, Etagen-DU/WC
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: ja
Kinder: ja ab 12 Jahre; ab 16 ohne Begleitung
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 6/9



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Sie reiten andalusische Stuten und Wallache mit ausgeglichenem, ruhigem Charakter, ohne dass es, wenn Sie es wünschen, am Temperament mangelt.

Sattel& Zaum:   Pferdeschonendes Hackamore. Spanische Sättel mit breiter Sitzfläche, zwischen englischem und Western-Sattel angesiedelt, sehr bequem.

Reiterfahrung:   Eine sehr einfache und bequeme Reitweise für Reiter und Pferd. Es wird nur Schritt und Galopp geritten. Sie sollten Geländeerfahrung haben und auch im Galopp Ihr Pferd jederzeit sicher unter Kontrolle halten können.
Reitzeit ca. 5 Stunden / Tag.
Höchstgewicht 95 kg.

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