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Auf der Suche nach Machu Picchu







Qualifikation

Andenentdeckung abseits der Trampelpfade, auch für nichtreitende Begleiter (11 Tage)

Die Anden zu Pferd entdecken bedeutet eine magische Reise in vergangene Zeiten; die beste Einführung in das Peru der Inkas, eine Alternative zum ausgetretenen, von Touristen überfüllten Inkatrail. Diese einzigartige Abenteuer folgt einer Reihe von vergessenen Inkarouten durch eines der ursprünglichsten Länder der Erde. Die Reise führt Sie durch mittelalterliche Dörfer, zu gurgelnden Wasserfällen, über hohen Pässe und verborgenen alten Ruinen. Die Route kreuzt dir Anden auf Höhen von 2200- 4500m, weit über die Baumgrenze, bis es wieder hinab in den Nebelwald geht. Beobachten Sie seltene Vögel, Pflanzen und kaum besuchte Inkaruinen, vielfältige Orchideen, erfahren hautnah Cusco, bedeutende Inkastätten und moderne Andenkultur. Wo Rucksackreisende die Pfade der Reiseführer überfluten, wählen Sie wenig bekannte Routen, die einst die Hauptstraßen des Inkahochlandes waren. Auf stämmigen Bergpferden und Maultieren klettern Sie über hohe Pässe, die den meisten Trekkingreisegruppen verborgen blieben. Das Abenteuer ist im Safaristil angelegt, Gepäck und Ausrüstung werden auf Tragetieren mitgeführt. Das Team aus zweisprachigen Naturführern und lokalen Trägern begleitet die kleine Gästegruppe. Die Camps sind komfortabel, die schmackhaften Mahlzeiten werden tw. in einem Speisezelt serviert. An einigen Stellen ist Absteigen und Wandern unumgänglich. Täglich sind Sie bis zu 8 Stunden unterwegs.

Tourenverlauf
Tag 1: Ankunft in Cusco, der alten Inka - Hauptstadt, gegen 08:00 Uhr. Begrüßung auf dem Flughafen. Nach einer kurzen Einführung und einer Tasse traditionellen Kokatees findet ein nachmittäglicher Treck um die Stadt statt. Die meisten Gäste benötigen Zeit zur Erholung von den Reisestrapazen. Erfrischt und gespannt treffen Sie sich zum Abendessen in einem beliebten Restaurant. Sie sprechen über alte Legenden, Manco Inca, die verlorene Stadt Vilcabamba und lernen sich untereinander kennen. In dieser aufregenden Stadt gehen Sie eventuelle zu Abendfestivitäten. In der Nähe des Hauptplatzes übernachten Sie in einem sehr netten Hotel.

Tag 2: Cusco verlassend reisen Sie im Van über einen Pass hinunter in das Heilige Tal der Inka. Die Kulisse ist unübertrefflich, nahe und entfernte Schneegipfel glitzern in der Sonne. Das Heilige Tal beherbergt den Haupttempel der Inka, die Festung Ollantaytambo. Wahrscheinlich errichtet durch den großen Inkaherrscher Pachacuti um 1460, war sie Schauplatz der Niederlage von Hernando Pizzaro durch Manco Inca 1536. Konstruiert aus exakt geschnittenen mehreckigen Steinen repräsentiert die Festung und naheliegende Stadt das Beste der Inkaarchitektur und -konstruktion.
Große, bearbeitete Blöcke, einige über 100 Tonnen schwer, wurden an einer Felswand 300m oberhalb des Talbodens die Blöcke mit Hammersteinen abgeschlagen, hinuntergeschleudert und auf dem Urubamba mehrere Kilometer weit zum Tempelstandort gebracht. Rampen dienten zum Transport der Blöcke den Hang hinauf zur Baustelle. Sie haben genug Zeit, um den Komplex zu betrachten und über seine Geheimnisse nachzudenken. Außerdem wandern Sie über die extensive Inkastätte Pisac. Übernachtung im Hotel IncaLand. Die Wirte sind Entdecker, der britische Journalist Nicholas Asheshov und seine Frau Maria del Carmen aus El Salvador. Happy Hour in der `Explorer Bar', Abendessen und Unterhaltung vor dem Zubettgehen.

Tag 3: Mit dem Bus fahren Sie zu einer alten Inkabrücke über dem Fluss Urubamba, wo die Pferde und die Crew warten. Traileinweisung durch die Tourguides. Gepäck und Ausrüstung werden auf Maultiere verladen. Auf einem alten Mulipfad geht es in windige Höhen zu der entfernten Bergkette Cordillera Vilcabamba. Wrangler führen die Packtiere, wenn Sie klettern müssen. Die Gruppe kann in langsamere und schnellere Wanderer geteilt werden, damit jeder nach eigenem Tempo vorwärts kommt. Reiter bilden eine dritte Gruppe. Sofern es das Wetter erlaubt, haben Sie wunderbare Sicht auf geometrische Inkafelder im Tal. Das ist der schwierigste Tag. Von 200m steigen Sie auf zum Wawayoq Orqo Pass, um nahe eines verlassenen Inkakanals mit Sicht auf eine weite Schlucht zu campen. Reisezeit rund 6 Stunden, Distanz ca. 16 km. Mit Ausnahme der besten Wanderer werden Sie einige der steilen Routen reiten.

Tag 4: Einen grasbewachsenen Kamm überquerend, folgen Sie einem einfachen Pfad in ein vergletschertes Tal unterhalb der massiven Eiswand der Nevado Huayanay, wo Sie zeitig das Camp errichten. Ein kleines Hirtendorf im Tal ermöglicht es, etwas über das Gebirgsleben zu erfahren und zu fotografieren. Huayanay, eine mit Gletschern bedeckte Gipfelgruppe ist ein aufregendes Wandergebiet. Im Oktober 1996, führte Gary Ziegler eine Gruppe vom Colorado Mountain Club in 13 Stunden hinauf auf 5.500m hinauf. Doch dies war eine andere Tour ... nicht mit dieser vergleichbar. Die Begleiter stellen das große Esszelt mit Stühlen und Tisch auf. Ein oder zwei Personen wird jeweils ein 4-Pesonenzelt zum Schlafen zu gewiesen. Zum Essen gibt es frisches Fleisch, Gemüse und Cerealien. Am Morgen erhalten Sie Kaffee oder Tee im Zelt. Vor dem Abendessen erfreuen Sie sich an Popcorn, ausgewählten warmen Getränken, und jene die es vertragen, nehmen Gary und Barry's berühmten Expeditions-Wodka-Martini. Der Tag ist kurz. Nach dem Frühstück brechen Sie spät auf und erreichen am Nachmittag das Camp (4200m). Reisezeit 5 Stunden. * Für die Tage 4-5 stehen zwei unterschiedliche Routen zur Verfügung, die beide gleich interessant sind.

Tag 5: Über einen steinigen Weg brechen Sie zu der Ruine Incarakay auf, eine Wegestation am Königlichen Hochweg. Der Guide erklärt Ihnen das klassische Tambo-Design mit mehreren Häusern, Wasi und Lagern sowie die Qollqa eingeschlossen durch eine Außenwand oder Kancha. Gary glaubt, dass diese Route der Original-Inkatrail zwischen Machu Picchu und Cusco war. Das traditionelle Lunch umfäßt Kokatee, Kartoffeln, gerösteten Mais, Avocadosalat, serviert zwischen den alten Gemäuern. Es geht einen weiteren Pass, Milupkasa, hinauf, dann hinunter in ein breites Tal. Diese Pampa diente vermutlich der Zucht und Aufzucht der Lama, die damals Lasten entlang der königlichen Straße trugen und Fleisch lieferten (das englische Jerky kommt vom Quechua-Wort "charki" und bedeutet getrocknetes Lamafleisch).

Tag 6:
Sie erklimmen einen weiteren Pass, bewundern die 6000m hohen Gipfel Nevado Salkantay und den heiligen Apu (spirit) der Inka. Im majestätischen Pampakahuana-Tal campieren Sie nahe eines traditionellen Andendorfes mit Steinhütten und Kartoffelfeldern.

Tag 7: Nach Kaffee und Frühstück packen Sie alles auf die wartenden Maultiere und steigen ins Tal hinab. Unterwegs treffen Sie auf zahlreiche Hirtenhütten und kleine Farmen, Chakras, vorbei an grasenden Kühen, bellenden Hunden und Kindern. Lunch an der Inkastätte Paucarkanca, die die Fähigkeit der Inka, die natürliche Topografie gekonnt einzubinden, reflektiert. Bei Paucarkanca spricht man von einem typischen Beispiel der frühen Architektur von Frank Lloyd Wright. Die Stätte dominiert einen Bergkamm, der 2 große Täler an der Verzweigung zweier Inkarouten teilt. Die Konstruktion scheint der Form von Kamm und aufragenden Bergen nachempfunden zu sein. Wahrscheinlich diente sie als Kontrollpunkt und Tambo, aber auch als Residenz für wichtige Leute. Ausreichend Zeit Ihre Beobachtungen zu durchdenken, zu spekulieren und mit den anderen zu diskutieren. Fortsetzung des Weges auf einem stärker bereisten Weg zum Start des Backpacker -Inkatrails am Kilometer 88 und Urubamba Fluss. Camp in einem Eukalyptuswäldchen nahe der extensiven Inkastätte llactapata. Sie legen insgesamt fast 20 km zurück, meist bergab.

Tag 8: Abschied von den Tieren und dem Begleitteam, Querung des Urubamba auf der neuen Hängebrücke, um den morgendlichen Schmalspurzug ins Tal zu erreichen. Ein Stunde lang begleitet Sie das Klick, Klack und Schaukeln des Zuges mit allen den Gerüchen und Geräuschen des ländlichen Peru bis hin zum Machu Picchu und der quirligen Backpacker-Stadt, 600m unterhalb der Entdeckung Hiram Binghams aus dem Jahre 1910. Fluss und Wald hinter sich lassend schlängelt sich ein Pfad 500m steil bergauf. Von dort erschließen sich Ihnen Blicke auf den hohen Wakaywilca und die vereiste Urubamba-Gebirgskette, die Sie mehr außer Atem bringen als der Aufstieg. Entdeckt auf der Expedition des Fejos/ Viking Fund 1940, ist Winay-Wayna, eine der beeindruckendsten archäologischen Stätte, das heutige Ziel auf 2700 m Höhe. Die Gebäude sind mit 19 Bädern und Brunnen verknüpft, mehr als in jeder anderen Inkastätte. Zeit zur Besichtigung und Lunch, umgeben von der stillen Hoheitlichkeit der Berge. In weiteren 2 Stunden gelangen Sie nach Intipunku auf 2950 m - ein bekanntes "Tor zur Sonne" mit Blick auf die "Verlorene Stadt". Obwohl genug Zeit zur Besichtigung besteht, brechen Sie zeitig auf nach Aguascaliente, wo eine warme Dusche lockt. Sie nächtigen in einem kleinen Inn, fern der Touristenmassen. Pizza zum Abend und Bier in einer Bar oder etwas Spezielles in Patricios' Französisches Gourmetrestaurant bieten sich an. Einige mögen vielleicht nach dem Essen zur Wasitabar hinauf gehen.

Tag 9: MACHU PICCHU! Die berühmte, verlorene Stadt der Inka ist einer der magischsten und mysteriösesten Plätze der Erde. Gelegen auf einem mit Dschungel bewachsenen Rücken eines Granitberges, 600 m über de Windung eines rauschenden Flusses, ist der Ort oft in neblige Wolkenschleier gehüllt, die von der kräftigen Sonne über dem Äquator - dem Inkagott Inti - durchdrungen werden. Konstruiert aus präzise behauenen Granitblocken, verknüpft mit einigen hervorstehenden Felsen der umgebenden Berge, mag Machu Picchu eine der größten architektonischen Errungenschaften der Neuen Welt sein. Der Tag gehört Ihnen zum Entdecken und Fotografieren. Vielleicht vereinbaren Sie ein Treffen auf dem höchsten Punkt, Huayna Picchu, wo der Guide Ihnen die Geschichte über Aufstieg und Fall der antiken Andenzivilisation, dem tragischem Ende der Inka und den ungelösten Geheimnissen dieser "Verlorenen Stadt" erzählt. Rückkehr ins Heilige Tal mit dem Zug für eine ruhige Nacht, ehe es Morgen nach Cusco in die Zivilisation zurück geht.

Tag 10: Shoppen und Wandeln Sie durch Cusco. Kleine Läden und Straßenhändler gibt es im Überfluß. Farbige Webarbeiten und Alpakapullover sind ein beliebtes Mitbringsel für Daheimgebliebene. Eventuell besuchen Sie die Archäologiestätten der Stadt z.B. Corichancha oder Sacsayhuaman. Treffen zum Abendessen, nach Lust und Laune Stop in Cuscos einzigem English-Pub Barry's Cross Keys.

Tag 11: Abfahrt aus Cusco nach Lima und Rückflug.



Zeltcamp in Hochgebierge.

Überreste vergangener grosser Kulturen.

Andenpanorama.

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Trekking
Termine: ganzjährig
Unterkunft: komfortables "Safari"-Camp, Hotels
Verpflegung: VP
Zimmer: Zelte
Sprache: Englisch, Spanisch, evt. Deutsch
Nichtreiter: ja (Trekking mit der Reitgruppe, Gepäck auf Packpferden/Mulis)
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/15



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Robuste Bergpferde (Berber-Paso-Mischungen), Criollos.

Sattel& Zaum:   Südamerikanisch. Westernähnlicher Reitstil.

Reiterfahrung:   Geeignet für Reiter mit guten Basiskenntnissen mit entlastendem Sitz und Geländeerfahrung. Das Tempo ist insgesamt ruhig. Dort wo es das Terrain erlaubt, sind Galoppaden möglich. Das Gelände ist teilweise steil und anspruchsvoll. Sehr gute Kondition ist nötig aufgrund der Höhenlage. Auch zum "Mitwandern" gut geeignet, langsames Tempo.

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