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Kurzversion: Machu Piccu Express 7 Tage
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Andenentdeckung abseits der Trampelpfade, auch für nichtreitende
Begleiter
Die Anden zu Pferd entdecken bedeutet eine magische
Reise in vergangene Zeiten; die beste Einführung in das Peru
der Inkas, eine Alternative zum ausgetretenen, von Touristen überfüllten
Inkatrail. Diese einzigartige Abenteuer folgt einer Reihe von vergessenen
Inkarouten durch eines der ursprünglichsten Länder der
Erde. Die Reise führt Sie durch mittelalterliche Dörfer,
zu gurgelnden Wasserfällen, über hohen Pässe und
verborgenen alten Ruinen. Die Route kreuzt dir Anden auf Höhen
von 2200- 4500m, weit über die Baumgrenze, bis es wieder hinab
in den Nebelwald geht. Beobachten Sie seltene Vögel, Pflanzen
und kaum besuchte Inkaruinen, vielfältige Orchideen, erfahren
hautnah Cusco, bedeutende Inkastätten und moderne Andenkultur.
Wo Rucksackreisende die Pfade der Reiseführer überfluten,
wählen Sie wenig bekannte Routen, die einst die Hauptstraßen
des Inkahochlandes waren. Auf stämmigen Bergpferden und Maultieren
klettern Sie über hohe Pässe, die den meisten Trekkingreisegruppen
verborgen blieben. Das Abenteuer ist im Safaristil angelegt, Gepäck
und Ausrüstung werden auf Tragetieren mitgeführt. Das
Team aus zweisprachigen Naturführern und lokalen Trägern
begleitet die kleine Gästegruppe. Die Camps sind komfortabel,
die schmackhaften Mahlzeiten werden tw. in einem Speisezelt serviert.
An einigen Stellen ist Absteigen und Wandern unumgänglich.
Täglich sind Sie bis zu 8 Stunden unterwegs.
Tourenverlauf
Tag 1: Ankunft in Cusco, der alten Inka - Hauptstadt, gegen
08:00 Uhr. Begrüßung auf dem Flughafen. Nach einer kurzen
Einführung und einer Tasse traditionellen Kokatees findet ein
nachmittäglicher Treck um die Stadt statt. Die meisten Gäste
benötigen Zeit zur Erholung von den Reisestrapazen. Erfrischt
und gespannt treffen Sie sich zum Abendessen in einem beliebten
Restaurant. Sie sprechen über alte Legenden, Manco Inca, die
verlorene Stadt Vilcabamba und lernen sich untereinander kennen.
In dieser aufregenden Stadt gehen Sie eventuelle zu Abendfestivitäten.
In der Nähe des Hauptplatzes übernachten Sie in einem
sehr netten Hotel.
Tag 2: Cusco verlassend reisen Sie im Van über einen
Pass hinunter in das Heilige Tal der Inka. Die Kulisse ist unübertrefflich,
nahe und entfernte Schneegipfel glitzern in der Sonne. Das Heilige
Tal beherbergt den Haupttempel der Inka, die Festung Ollantaytambo.
Wahrscheinlich errichtet durch den großen Inkaherrscher Pachacuti
um 1460, war sie Schauplatz der Niederlage von Hernando Pizzaro
durch Manco Inca 1536. Konstruiert aus exakt geschnittenen mehreckigen
Steinen repräsentiert die Festung und naheliegende Stadt das
Beste der Inkaarchitektur und -konstruktion.
Große, bearbeitete Blöcke, einige über 100 Tonnen
schwer, wurden an einer Felswand 300m oberhalb des Talbodens die
Blöcke mit Hammersteinen abgeschlagen, hinuntergeschleudert
und auf dem Urubamba mehrere Kilometer weit zum Tempelstandort gebracht.
Rampen dienten zum Transport der Blöcke den Hang hinauf zur
Baustelle. Sie haben genug Zeit, um den Komplex zu betrachten und
über seine Geheimnisse nachzudenken. Außerdem wandern
Sie über die extensive Inkastätte Pisac. Übernachtung
im Hotel IncaLand. Die Wirte sind Entdecker, der britische Journalist
Nicholas Asheshov und seine Frau Maria del Carmen aus El Salvador.
Happy Hour in der `Explorer Bar', Abendessen und Unterhaltung vor
dem Zubettgehen.
Tag 3: Mit dem Bus fahren Sie zu einer alten Inkabrücke
über dem Fluss Urubamba, wo die Pferde und die Crew warten.
Traileinweisung durch die Tourguides. Gepäck und Ausrüstung
werden auf Maultiere verladen. Auf einem alten Mulipfad geht es
in windige Höhen zu der entfernten Bergkette Cordillera Vilcabamba.
Wrangler führen die Packtiere, wenn Sie klettern müssen.
Die Gruppe kann in langsamere und schnellere Wanderer geteilt werden,
damit jeder nach eigenem Tempo vorwärts kommt. Reiter bilden
eine dritte Gruppe. Sofern es das Wetter erlaubt, haben Sie wunderbare
Sicht auf geometrische Inkafelder im Tal. Das ist der schwierigste
Tag. Von 200m steigen Sie auf zum Wawayoq Orqo Pass, um nahe eines
verlassenen Inkakanals mit Sicht auf eine weite Schlucht zu campen.
Reisezeit rund 6 Stunden, Distanz ca. 16 km. Mit Ausnahme der besten
Wanderer werden Sie einige der steilen Routen reiten.
Tag 4: Einen grasbewachsenen Kamm überquerend, folgen
Sie einem einfachen Pfad in ein vergletschertes Tal unterhalb der
massiven Eiswand der Nevado Huayanay, wo Sie zeitig das Camp errichten.
Ein kleines Hirtendorf im Tal ermöglicht es, etwas über
das Gebirgsleben zu erfahren und zu fotografieren. Huayanay, eine
mit Gletschern bedeckte Gipfelgruppe ist ein aufregendes Wandergebiet.
Im Oktober 1996, führte Gary Ziegler eine Gruppe vom Colorado
Mountain Club in 13 Stunden hinauf auf 5.500m hinauf. Doch dies
war eine andere Tour ... nicht mit dieser vergleichbar. Die Begleiter
stellen das große Esszelt mit Stühlen und Tisch auf.
Ein oder zwei Personen wird jeweils ein 4-Pesonenzelt zum Schlafen
zu gewiesen. Zum Essen gibt es frisches Fleisch, Gemüse und
Cerealien. Am Morgen erhalten Sie Kaffee oder Tee im Zelt. Vor dem
Abendessen erfreuen Sie sich an Popcorn, ausgewählten warmen
Getränken, und jene die es vertragen, nehmen Gary und Barry's
berühmten Expeditions-Wodka-Martini. Der Tag ist kurz. Nach
dem Frühstück brechen Sie spät auf und erreichen
am Nachmittag das Camp (4200m). Reisezeit 5 Stunden. * Für
die Tage 4-5 stehen zwei unterschiedliche Routen zur Verfügung,
die beide gleich interessant sind.
Tag 5: Über einen steinigen Weg brechen Sie zu der Ruine
Incarakay auf, eine Wegestation am Königlichen Hochweg. Der
Guide erklärt Ihnen das klassische Tambo-Design mit mehreren
Häusern, Wasi und Lagern sowie die Qollqa eingeschlossen durch
eine Außenwand oder Kancha. Gary glaubt, dass diese Route
der Original-Inkatrail zwischen Machu Picchu und Cusco war. Das
traditionelle Lunch umfäßt Kokatee, Kartoffeln, gerösteten
Mais, Avocadosalat, serviert zwischen den alten Gemäuern. Es
geht einen weiteren Pass, Milupkasa, hinauf, dann hinunter in ein
breites Tal. Diese Pampa diente vermutlich der Zucht und Aufzucht
der Lama, die damals Lasten entlang der königlichen Straße
trugen und Fleisch lieferten (das englische Jerky kommt vom Quechua-Wort
"charki" und bedeutet getrocknetes Lamafleisch).
Tag 6: Sie erklimmen einen weiteren Pass, bewundern die 6000m hohen
Gipfel Nevado Salkantay und den heiligen Apu (spirit) der Inka.
Im majestätischen Pampakahuana-Tal campieren Sie nahe eines
traditionellen Andendorfes mit Steinhütten und Kartoffelfeldern.
Tag 7: Nach Kaffee und Frühstück packen Sie alles
auf die wartenden Maultiere und steigen ins Tal hinab. Unterwegs
treffen Sie auf zahlreiche Hirtenhütten und kleine Farmen,
Chakras, vorbei an grasenden Kühen, bellenden Hunden und Kindern.
Lunch an der Inkastätte Paucarkanca, die die Fähigkeit
der Inka, die natürliche Topografie gekonnt einzubinden, reflektiert.
Bei Paucarkanca spricht man von einem typischen Beispiel der frühen
Architektur von Frank Lloyd Wright. Die Stätte dominiert einen
Bergkamm, der 2 große Täler an der Verzweigung zweier
Inkarouten teilt. Die Konstruktion scheint der Form von Kamm und
aufragenden Bergen nachempfunden zu sein. Wahrscheinlich diente
sie als Kontrollpunkt und Tambo, aber auch als Residenz für
wichtige Leute. Ausreichend Zeit Ihre Beobachtungen zu durchdenken,
zu spekulieren und mit den anderen zu diskutieren. Fortsetzung des
Weges auf einem stärker bereisten Weg zum Start des Backpacker
-Inkatrails am Kilometer 88 und Urubamba Fluss. Camp in einem Eukalyptuswäldchen
nahe der extensiven Inkastätte llactapata. Sie legen insgesamt
fast 20 km zurück, meist bergab.
Tag 8: Abschied von den Tieren und dem Begleitteam, Querung
des Urubamba auf der neuen Hängebrücke, um den morgendlichen
Schmalspurzug ins Tal zu erreichen. Ein Stunde lang begleitet Sie
das Klick, Klack und Schaukeln des Zuges mit allen den Gerüchen
und Geräuschen des ländlichen Peru bis hin zum Machu Picchu
und der quirligen Backpacker-Stadt, 600m unterhalb der Entdeckung
Hiram Binghams aus dem Jahre 1910. Fluss und Wald hinter sich lassend
schlängelt sich ein Pfad 500m steil bergauf. Von dort erschließen
sich Ihnen Blicke auf den hohen Wakaywilca und die vereiste Urubamba-Gebirgskette,
die Sie mehr außer Atem bringen als der Aufstieg. Entdeckt
auf der Expedition des Fejos/ Viking Fund 1940, ist Winay-Wayna,
eine der beeindruckendsten archäologischen Stätte, das
heutige Ziel auf 2700 m Höhe. Die Gebäude sind mit 19
Bädern und Brunnen verknüpft, mehr als in jeder anderen
Inkastätte. Zeit zur Besichtigung und Lunch, umgeben von der
stillen Hoheitlichkeit der Berge. In weiteren 2 Stunden gelangen
Sie nach Intipunku auf 2950 m - ein bekanntes "Tor zur Sonne"
mit Blick auf die "Verlorene Stadt". Obwohl genug Zeit
zur Besichtigung besteht, brechen Sie zeitig auf nach Aguascaliente,
wo eine warme Dusche lockt. Sie nächtigen in einem kleinen
Inn, fern der Touristenmassen. Pizza zum Abend und Bier in einer
Bar oder etwas Spezielles in Patricios' Französisches Gourmetrestaurant
bieten sich an. Einige mögen vielleicht nach dem Essen zur
Wasitabar hinauf gehen.
Tag 9: MACHU PICCHU! Die berühmte, verlorene Stadt der
Inka ist einer der magischsten und mysteriösesten Plätze
der Erde. Gelegen auf einem mit Dschungel bewachsenen Rücken
eines Granitberges, 600 m über de Windung eines rauschenden
Flusses, ist der Ort oft in neblige Wolkenschleier gehüllt,
die von der kräftigen Sonne über dem Äquator - dem
Inkagott Inti - durchdrungen werden. Konstruiert aus präzise
behauenen Granitblocken, verknüpft mit einigen hervorstehenden
Felsen der umgebenden Berge, mag Machu Picchu eine der größten
architektonischen Errungenschaften der Neuen Welt sein. Der Tag
gehört Ihnen zum Entdecken und Fotografieren. Vielleicht vereinbaren
Sie ein Treffen auf dem höchsten Punkt, Huayna Picchu, wo der
Guide Ihnen die Geschichte über Aufstieg und Fall der antiken
Andenzivilisation, dem tragischem Ende der Inka und den ungelösten
Geheimnissen dieser "Verlorenen Stadt" erzählt. Rückkehr
ins Heilige Tal mit dem Zug für eine ruhige Nacht, ehe es Morgen
nach Cusco in die Zivilisation zurück geht.
Tag 10: Shoppen und Wandeln Sie durch Cusco. Kleine Läden
und Straßenhändler gibt es im Überfluß. Farbige
Webarbeiten und Alpakapullover sind ein beliebtes Mitbringsel für
Daheimgebliebene. Eventuell besuchen Sie die Archäologiestätten
der Stadt z.B. Corichancha oder Sacsayhuaman. Treffen zum Abendessen,
nach Lust und Laune Stop in Cuscos einzigem English-Pub Barry's
Cross Keys.
Tag 11: Abfahrt aus Cusco nach Lima und Rückflug.
Tour existiert auch in
einer 7 Tage-Version: nur empfehlenswqert, wenn Sie bereits
ausreichend an die Höhe aklimatisiert sind!
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