Ecuador Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Nebelwald und Hochland-Trek









Qualifikation

Durch das Herz der geheimnisvollen Anden und ihre ungebrochene Schönheit (10 Tage)

Tä glich wechselt die beeindruckende Landschaft, begleitet Sie auf Schritt und Tritt. Üppiger grüner Nebelwald, wüstenähnliche Landstriche, tiefe Flussschluchten, steile Berghänge, trockene heisse Täler, kühle windige Höhen, Farmland und Kraterseen gehören dazu. Wegen der Abgelegenheit des Gebietes sind Übernachtungen einfach, dennoch sorgfältig ausgewählt und angenehm. Lernen Sie das versteckte Ecuador mit seinen Menschen, ihrer Kultur auf den lebhaften, verlässlichen Pferden kennen.

Tourenverlauf
1. Tag: Ankunft und Transfer zum Hotel (je nach Ankunftszeit in der Stadt oder Nähe des Flughafens). Übernachtung und Frühstück.

2. Tag:
Vormittags bleibt Zeit zur Akklimatisierung und evtl. eine kleine Stadtbesichtigung. Um ca. 12:30 Uhr Abholung und Fahrt zum Äquatordenkmal Mitad del Mundo, welches Ihnen einen Eindruck davon vermittelt, wie die ehemals hier ansässigen Kulturen des “Erdzentrums” gelebt haben und welches Wissen sie besassen. Vor über 1000 Jahren bestimmten sie bereits den genauen Verlauf der Äquatorlinie, womit sich 700 Jahre später die Europäer schwer tun sollten.
Traditionelles ecuadorianisches Mittagessen und Weiterfahrt zur Ranch am Krater Pululahua, wo die Pferde bereits auf Sie warten. Sie beginnen Ihr Abenteuer mit einem ganz besonderen Abend-/ Nachtritt zum Kennenlernen der Pferd und Landschaft. Die Mondscheinritte lassen das geheimnisvolle Ambiente des alten Vulkans noch einmal ganz anders erfahren. Ihr Weg führt Sie aus der Dämmerung durch den Abendnebel in die nur noch von Glühwürmchen, Sternen und Mond beleuchtete Finsternis. Ein schaurig-schönes Gänsehauterlebnis! Übernachtung in einem Kraterhotel.

3. Tag: Heute entdecken Sie die spektakuläre Landschaft dieses erloschenen Vulkans, mit seinem 6 km breiten und damit grössten Krater auf dem gesamten Amerikanischen Kontinent, bei Tageslicht noch einmal ganz neu. Durch stetig wechselnde Vegetationszonen umranden Sie den kegelförmigen Lavadom in seiner Mitte und beobachten Zeugnisse vergangener vulkanischer Aktivität.

4. Tag: Auf dem Weg zur verlassenen Forschungsstation Chaupisacha inmitten von üppigem Bergnebelwald überqueren Sie erodierte Lavafelder mit blühenden Orchideen und mineralischen Quellen. Auf versteckten Pfaden geht es vorbei an tiefen, von Lavaströmen gekerbten Schluchten. Sie verlassen den Vulkan und gelangen schliesslich in das wild-romantische Guayllabamba Flusstal, welches schon vor über 1000 Jahren von einheimischen Kulturen besiedelt wurde, die hier sowohl Ackerbau betrieben als auch ihren Göttern Tempel bauten und überdies bereits den genauen Verlauf der Äquatorlinie kannten! Wenn die Strahlen der Abendsonne über den Terrassen der Festung "Portalanza" durch die Wolken brechen, ist das ein Anblick wie nicht von dieser Welt. Aguacatal (Avocadobaum) ist der Name der idyllischen, abgelegenen Farm, auf der wir heute übernachten. Eiskalte Caipiriñha, heisse Solardusche und leckeres Abendessen. Alternative Übernachtung auf alter Jesuitenhacienda Niebli de la Compañía.

5. Tag: Wir geniessen den - wahrscheinlich! - sonnigen Morgen im warmen Klima des Guayllabamba-Tales, in dem Zuckerrohr, Kaffeesträucher und viele tropische Früchte gedeihen und füllen Ihren Magen mit Sonjas Sammelsorium üppiger ecuadorianischer Frühstücksköstlichkeiten. Dann führt unser Ritt weiter über eine aussichtsreiche Gallappstrecke entlang der Flanken der Guayllabamba Schlucht, taucht wieder ein in überwucherte Pfade, flankiert Grabhügel, Terrassenanlagen und mit Petroglyphen versehene Felsen. Zeugnisse längst verloschener Kulturen begegnen Ihnen auf Ihrem Weg und weisen auf eine geheimnisvolle Vergangenheit. All dies eingebettet in ein angenehmes semi-tropisches Klima mit ständig wechselnden Landschaften macht Ihren Reitausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Rückkehr zur Ranch und Übernachtung im Krater.

6. Tag: Den prä-inkaischen Festungshügel “Portalanza”, den Sie nun seit 2 Tagen immer mal wieder aus der Ferne gesehen haben, wollen Sie heute noch näher erkunden. Ein Schleifenritt von der Ranch führt Sie bis auf die Ebene vor dem Terrassenberg, auf der vor vielen Jahrhunderten einst die Siedlung Portalanza der Quitu-Cara lag. Erneut tauchen Sie ein in tropisches Klima mit üppiger Vegetation und Zikadengesang. Die dramatische Berg- und Talwelt schlägt Sie einmal mehr in ihren Bann. Erholung im Hostal eigenen Yacuzzi kann heute gut angebracht sein.

7. Tag: Durch lichte Bambuswälder reiten Sie heute stetig leicht bergauf und überqueren dabei den Kraterrand nach Westen. Nach und nach eröffnen sich herrliche Ausblicke auf die Welt zu Ihren Füssen und auf das hinter Sie zurück bleibende Gebiet der vergangenen Reittage. Auf abgelegenen kleinen Gehöften ringen die Hochlandbauern dem humusarmen Boden auf den steilen Feldern einen spärlichen Ertrag ab. Türkise Stare spotten von silberglänzenden Zykropienbäumen. Übernachtung in der agrartouristischen Naturschutzstiftung im Bergdorf Yunguillas, wo man über den Zusammenhang nachhaltiger Landwirtschaft, Ökoturismus und dem Schutz und Erhalt letzter andiner Primärwälder mehr erfahren kann. Selbstgemachte Marmeladen aus organischem Anbau sind hier ebenso zu erstehen wie frischer Bergkäse.

8. Tag: Noch einmal begeben Sie sich auf Spurensuche spannender ecuadorianischer Geschichte. Nach morgendlichem aussichtsreichen Ritt entlang des Berggrates, folgt ein guter Teil Ihrer heutigen Strecke einem ehemaligen Schmuggler-Pfad auf tunnelartigen Urwaldwegen. Über diese, ursprünglich vor Hunderten von Jahren von der Urwaldkultur der Yumbos angelegten Pfade, wurde während der Prohibitionszeit tonnenweise Zuckerrohrschnaps aus den Küstengebieten ins Hochland geschmuggelt. Abwechslungsreiche Natur, weite Ausblicke über den Wald, reiche Vogel- und Pflanzenwelt begegnen uns im Reich des Tucan. Übernachtung im privaten Gästehaus von Marcelo und Maritza in Pelagallo.

9. Tag: Entspannter Rückritt zur Ranch, bei dem wir die Eindrücke der letzten Tage sinken lassen können. Immer wieder geniessen Sie weite Ausblicke über Täler und Berge, durch die Ihr Ritt Sie geführt hat. Abschiedsumtrunk und Heimfahrt nach Quito. Ankunft im Hotel zwischen 17 und 18 Uhr.

10. Tag: Frühstück und Abreise.



Grüne Hügel und Obstgärten.

Gemütliche Lodge in den Anden.

Blick auf Ecuador "von oben".

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reittour
Termine: ganzjährig angenehm warm im Hochland
Unterkunft: Landhotels, Farmen, 1 od. 2x Camping
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, EZ und Zelt
Sprache: Deutsch, Französisch, Holländisch, Spanisch, Englisch
Nichtreiter: ja
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 3 / 8



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Argentinische Criollos, Pinto, Paso Peruano, Andalusier, Anglo-Araber.

Sattel& Zaum:   Englisch und Western

Reiterfahrung:   Sie sollten mindesten 3 Jahre regelmässig geritten sein und fremde Pferde ohne Einweisung in allen Gangarten beherrschen. Wichtig: Sie müssen in einer sehr guten physischen Form sein. An steilen und schwierigen Passagen müssen Sie die Pferde führen. Besonders die letzten 2 Reittage sind sehr anstrengend. Es besteht die Möglichkeit die letzten 2 Reittage auszulassen und früher nach Quito zurückzukehren.
Max.gewicht: 90 kg.

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