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Durch das Herz der ecuadorianischen Anden und ihre
ungebrochene Schönheit (8 Tage)
Täglich wechselt die beeindruckende
Landschaft, begleitet Sie auf Schritt und Tritt. Üppiger grüner
Nebelwald, wüstenähnliche Landstriche, tiefe Flussschluchten,
steile Berghänge, trockene heisse Täler, kühle windige
Höhen, Farmland und Kraterseen gehören dazu. Wegen der
Abgelegenheit des Gebietes sind Übernachtungen einfach, dennoch
sorgfältig ausgewählt und angenehm. Lernen Sie das versteckte
Ecuador mit seinen Menschen, ihrer Kultur auf den lebhaften, verlässlichen
Pferden kennen.
Tourenverlauf
1. Tag: Treffpunkt um 09.30 Uhr. Von Quito aus
fahren Sie über die westliche Andenkordillere in Richtung pazifischer
Bergnebelwald, wo diesmal unsere Pferde stehen. Klima und Landschaftsbild
wechseln hinter jeder grösseren Strassenbiegung und lassen
die Vielfalt erahnen, der wir auf unserem Ritt begegnen. Unterwegs
haben wir Gelegenheit, das Äquatordenkmal Mitad del Mundo 15
km nördlich von Quito, sowie die Inkaruinen von Rumicucho mit
ihrem legendären Sonnenkanal zu besichtigen und einen Eindruck
davon zu erhalten, wie die ehemals hier ansässigen Kulturen
des "Erdzentrums" gelebt haben. Traditionelles ecuadorianisches
Mittagessen und Weiterfahrt zur Ranch, wo Sie auf die Pferde treffen.
Der erste Ritt führt Sie durch die Täler der Umgebung
zu einem Country Inn, dass vom schnellsten Marathonläufer Ecuadors
geführt wird. Seine feurigen "Volcancito" Drinks
werden Ihnen sicherlich in Erinnerung bleiben!
2. Tag: Heute erkunden wir den östlichen
Teil des Kraters und beginnen unseren Ritt mit der Umrandung des
zentralen Vulkankegels Pondoña, welcher Zeugnis ablegt von
vergangenen vulkanischen Aktivitäten. Auf unserem Weg zur Forschungsstation
Chaupisacha inmitten von üppigem Bergnebelwald überqueren
wir erodierte Lavafelder mit blühenden Orchideen und mineralischen
Quellen. Vorbei an tiefen, von Lavaströmen gekerbten Schluchten
verlassen wir den Vulkan und gelangen schliesslich in das schmale
Tal des Rio Blanco, in dessen warmen Klima Zuckerrohr, Kaffeesträucher
und tropische Früchte gedeihen. Wenn die Strahlen der Abendsonne
über der prä-inkaischen Festung "Portalanza"
durch die Wolken brechen, ist das ein Anblick wie nicht von dieser
Welt. Aguacatal (Avocadobaum) ist der Name der idyllischen, abgelegenen
Farm (keine Elektrizität), auf der wir heute übernachten.
3. Tag: Zu Ihrer Stärkung zaubert Doña
Hilda hier fernab der Zivilisation einen original österreichischen
Kaiserschmarrn und erzählt neugierigen Gästen gerne die
sonderbare Geschichte dieses Gerichtes. Am Morgen brechen Sie zu
einem ca. 3-stündigen Ritt auf. Unterwegs bekommen Sie ca.
1.300 Jahre alte Felsmalereien zu Gesicht. Ausserdem besuchen Sie
eine benachbarte Hacienda, die während der Kolonialzeit von
Jesuiten geführt wurde. Wer an diesem Tah nicht reiten möchte,
kann auf der Farm zurückbleiben, dort die Gegend zu Fuss erkunden
oder einfach nur den Tag geniessen.
4. Tag: Dies ist ein Tag für Abenteuerlustige. Sie reiten
entlang des tosenden Guayllabamba - Flusses auf schwindelerregenden,
steilen Pfaden gen Norden. Die Route verspricht einige tolle Aussichtspunkte
mit grandiosen Ausblicken über die kleine Version des Grand
Canyons. Dieses Tal wurde schon besiedelt lange bevor die Inkas
hier ankamen. Uralte Tempel belegen, dass die Besiedler den genauen
Verlauf des Ecuators gekannt haben mussten. Die heutige 7-8 stündige
Etappe ist geht sowohl viel bergauf und -ab als auch durch dichte
Vegetation mit Galoppstrecken und breite Bergrücken mit weiter
Aussicht vorbei am Krater des Pululahuas. Am Ende des Tages durchqueren
Sie den Lulumbamba, den ältesten Arrayanwald Südamerikas.
Heute Abend sind Sie zu Gast bei Alex, einem tschechischen Auswanderer,
der Ihnen gerne die ein oder andere Geschichte aus seinem Leben
zum besten geben kann und Ihnen ein köstliches Mahl zubereitet.
5. Tag: Die Strecke, die Sie an diesem Tag folgen, birgt
viele weite Ausblicke über offenes Land. Sie reiten durch Zuckerrohrfelder,
vorbei an Bananenstauden und durch Bambuswälder. Langsam aber
stetig reiten Sie bergauf und gen Westen. Die Gegend hier ist sehr
dünn besiedelt. Lediglich ein paar kleine Farmhäuser sind
hier zu finden. Ihre Unterkunft ist eine 300 Jahre alte Hacienda
nahe der vulkanischen Quelle El Cachaco.
6. Tag: Morgens brechen Sie wieder auf und durchqueren zunächst
das Tal Nono mit seinen grünen Weiden und kleinen Farmen. Im
hiesigen Tal werden auch viele Pferde gezüchtet. Es folgen
einige nette Galoppstrecken. Sie nähern sich dem Pichincha
Vulkan mit 4.800 Metern Höhe. Im kleinen beschaulichen Dorf
Nono beziehen Sie Ihre Unterkunft, ein traditionelles, koloniales
Farmhaus. Ihr Gastgeber Don Lucho wird Sie mit einem Tee oder einem
Brandy begrüssen und zu einem gemütlichen Abend am Kamin
einladen.
7. Tag: Sie verlassen Nono und reiten bergauf auf einem Hochtal.
Der Vulkan Pichincha ist am Horizont zu sehen sowie die umliegenden
Täler. Gegen Mittag erreichen Sie eine sehr grüne Gegend
mit einigen Wasserfällen und dem Angelresort Tandayapa. Hier
heisst es zunächst Abschied nehmen von den Pferden, da Sie
nun per Auto in das Naturreservat Bellavista gebracht werden. In
einer Lodge werden Sie willkommen geheissen und können vor
dem üppigen Abendessen noch eine heisse Dusche geniessen. Das
runde "Kuppelhaus" aus Bambus erlaubt einen spektakulären
360-Rundumblick auf die lebhafte Vogel- und Pflanzenwelt.
8. Tag: Nach einem herzhaften Frühstück können
Sie mit Hilfe von Karten eine ausgiebige Tour durch Bellavista machen.
Es bleibt genügend Zeit die artenreiche Natur zu geniessen
ehe Sie am Nachmittag zurück nach Quito gebracht werden. Eine
Zusatznacht in Quito wird empfohlen.
Zusatznacht in Quito vor und/oder nach der Reise optional
buchbar!
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Programm: Reittour Termine: ganzjährig
angenehm warm im Hochland Unterkunft: Landhotels, Farmen, 1 od. 2x
Camping Verpflegung: VP Zimmer: DZ, EZ und Zelt
Sprache: Deutsch, Französisch, Holländisch, Spanisch,
Englisch
Nichtreiter:
ja Eigenes Pferd: nein Min./max. Teilnehmer: 3 / 8

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Pferde:
Argentinische
Criollos, Pinto, Paso Peruano, Andalusier, Anglo-Araber.
Sattel
& Zaum: Englisch
und Western
Reiterfahrung: Sie
sollten mindesten 3 Jahre regelmässig geritten sein und fremde
Pferde ohne Einweisung in allen Gangarten beherrschen. Wichtig:
Sie müssen in einer sehr guten physischen Form sein. An steilen
und schwierigen Passagen müssen Sie die Pferde führen.
Besonders die letzten 2 Reittage sind sehr anstrengend. Es besteht
die Möglichkeit die letzten 2 Reittage auszulassen und früher
nach Quito zurückzukehren.
Max.gewicht: 90 kg.
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