Brasilien Reittour | Übersicht Reitangebote

 

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Southern Cross Fazendas Ritt








Qualifikation

Eindrucksvolles Bergpanorama im Süden Brasiliens (10 Tage)

Diese Reittour führt durch eine dünnbesiedelte Bergregion im Süden des Landes. Das Landschaftbild dort ist geprägt von langen Bergketten und Sierras, weiten almartigen Ebenen, grünen Feldern, tiefgrünen Wäldern und unzähligen Strömen, die sich ihren Weg durch die Felsen suchen und als Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Ein Paradies für Reiter!
Immer wieder haben Sie von hoch oben in den Bergen spektakuläre Sicht bis zum Horizont. Die Einheimischen und Ihre Gastgeber werden Sie mit brasilianischer Gastfreundschaft willkommen heissen und Ihnen alles über Ihr Land erzählen.

Tourenverlauf
1. Tag:
Ankunft in Florianapolis und Sammeltransfer nach Urubici um 11 Uhr. (3 Std. Fahrt) Check-In ins Urubici Park Hotel und Mittagessen in einem nahegelegenen Restaurant. Viele Gäste nutzen die freie Zeit um einen der lokalen Handwerksläden zu besuchen und handgemachte Waren rund ums Pferd zu kaufen, z.B. Lederstiefel, Hüte, Ponchos oder Lassos. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag:
Das traditionelle brasilianische Frühstück lässt keine Wünsche offen: Brotwaren, Tarts, Würstchen, Tortillas und frische Säfte lassen den Tag gut beginnen. Gegen 08.30 Uhr lernen Sie Ihre Pferde kennen und starten zu einem ersten Ritt. Sie verlassen die Ortschaft und befinden sich bald im grünen Canoas Flusstal, eingerahmt von steilen Felswänden. Nach einem steilen Aufstieg mit einigen Pausen erreichen Sie die Plateaus, die für diese Gegend charakteristisch sind. Vielleicht sehen Sie dort einen der Seriema Vögel, aber hoffentlich hören Sie ihn nicht, denn sein durchdringender Gesang sagt schlechtes Wetter voraus. Sie sind auch sehr nützlich, wenn es um Schlangenbekäpfung geht, da diese ganz hoch auf seiner Speisekarte stehen.
Auch andere Vögel wie der Bronzekiebitz oder der Azurblaurabe leben hier in der Gegend und verhindern durch Verbeitung der Pinienkerne die Aussterbung der brasilianischen Araukarie, der Kiefer mit der unverkennbaren typischen Form.
Nachdem Sie einen kleinen Fluss namens Rio Capoeira durchquert haben, machen Sie bei einer Stromschnell Rast, die wenig später in einen schönen Wasserfall mündet. Gut gestärkt und erholt reiten Sie weiter durch Hochlandwälder, hauptsächlich bestehend aus Parana Kiefern. Wenig später erreichen Sie den Avencal Wasserfall. Die 100 Meter hohe Kaskade zählt zu den Hauptattraktionen in Urubici. Am frühen Abend erreichen Sie Ihre Unterkunft Vale de Neblina Inn, wo Sie in kleinen komfortablen Lodges mit privaten Bädern übernachten. Reitzeit ca. 6-7 Std.

3. Tag:
Nach einem soliden Frühstück in Ihrem Chalet brechen Sie zu einem weiteren Reittag auf. Es geht zunächst steil bergauf, was die Pferde trittsicher meistern. Oben angekommen durchreiten Sie ein kleines Privatgrundstück namens "Novo Mundo" (Neue Welt). Am höchsten Punkt dieser Etappe wartet nicht nur spektakuläre Panorama-Ausblicke auf Sie, sondern auch eine weite Ebene mit schönen Galoppmöglichkeiten. Sie haben nun die Grenze des São Joaquim Nationalparks erreicht. Unter einem schattenspendenen Baum nahe eines Baches machen Sie Rast, brühen sich einen frischen Kaffee und packen Ihr Satteltaschenpicknick aus, das Sie über dem Feuer zubereiten (Rind, Schwein oder Lamm). Auch die Pferde finden hier genug zu essen. Die Pause fällt nicht zu lange aus, da heute noch eine längere Strecke auf Sie wartet. m Nachmittag wechselt das Terrain fortlaufend, mal bergauf und dann wieder bergab. Vielleicht treffen Sie auf ein paar Männer, die dort Herba Mate sammeln. Das Kraut wird der in ganz Südamerika für den alseits beliebten Mate-Tee verwendet. Am Ende des Tages gelangen Sie an Ihr Ziel, die Fazenda Casa Velha. Ihre Gastgeberin Rosi begrüsst Sie mit einem köstlichen Caipirinha. Nach einem erfrischenden Bad im Uruguay River können Sie ihre ausgezeichneten Kochkünste bewundern. Die Casa Velha ist eine rustikale Bergunterkunft. Hier gibt es keine Elektrizität und die Duschen sind eher improvisiert. Je nach Wetterverhältnissen kann in dieser Nacht auch nahe des Flusses campiert werden. Reitzeit ca. 8 Std.

4. Tag: Sofern das Wetter mitspielt, wartet heute einer der schönsten Reittage auf Sie! Ihr Tagesziel sind die Cayamborá Canyons. Zu Beginn geht es über die Macela Sierra, die nach einem Heikraut benannt wurde, dass in dieser Region wächst. Zwischen Oktober und November blüht dieses besonders schön in einem strahlenden Gelb. Die weiten grünen Hügel laden zu einigen Galoppaden ein. An klaren Tagen können Sie von der Klippe der Canyons bis zur Küste schauen, die 150 km südwestlich liegt! Am Ufer eines kleinen Baches, der 200 km weiter westlich zum Rio Uruguay wird, packen Sie das Satteltaschenpicknick aus und bereiten sich ein Churrasco zu, die brasilianische Version des Barbecues. Mit vollem Magen lässt sich ein Nickerchen unter einer Araucaria besonders gut machen. Über die Bergkette geht es schliesslich zurück zur Fazenda. In dem bergigen Gelände können die Pferde einmal mehr ihre Trittsicherheit unter Beweis stellen. Hier in den Bergen leben übrigens auch Pumas. Allerdings sind die scheuen Tiere nur äusserst selten zu sehen. Die letzte Etappe führt durch dichtes dschungelartiges Dickicht mit gigantischen Farngewächsen und der Mimosa Scabrella, einem Baum, aus dessen Blüten sich köstlicher Wildhonig gewinnen lässt, der bis nach Europa exportiert wird. Abends lädt der Uruguay River erneut zu einem Bad ein oder wenn Sie möchten können Sie auch ihr Glück beim Angeln versuchen. Reitzeit ca. 7 Std.

5. Tag: Heute reiten Sie in Richtung Santa Barbara. Der erste Etappenziel auf dem Weg ist Jararaca. Sie halten an einem alten Friedhof, an dem im Laufe der Jahrzehnt der Wind seine Spuren hinterlassen hat. Geschichten über Personen, die in den Bergen ihr Leben verloren haben und dort begraben wurden, machen am Abend die Runde.
Vom Morro Careca oder "kahlen Berg" haben Sie auf 1700m Höhe einen 360° Blick in die Ferne. Auf den weiten Ebenen warten einige Galoppstrecken auf Sie. Unterwegs gibt es immer wieder "Snacks" in Form von Himbeeren, Brombeeren und Guaven. Am späten Nachmittag voraussichtlich erreichen Sie Santa Barbara. Es bleibt noch etwas Zeit zum Entspannen bevor Ihnen Caipirinhas und Abendessen serviert werden. Für besondere Stimmung sorgt Country Musik, die live vorgespielt wird. Reitzeit ca. 8 Std.

6. Tag: Die Gemeine Jararaca wurde nach einer Schlange benannt, die in Südbrasilien sehr häufig vorkommt. Aber kein Grund zur Sorge, in dieser Gegend leben nur noch sehr wenige! Heute wechseln Sie Ihre Pferde und gönnen den anderen ein wenig Erholung. Der heutige Ritt ist etwas kürzer, aber dennoch landschaftlich sehr abwechslungsreich. Auf dem Programm steht heute ein weiterer der vielen Wasserfälle, der Salto do Rio Lavatudo. Hier treffen der Lavatudo River und Rio Pelotas zusammen und bilden den Rio Uruguay. Zahlreich Apfelbäume werden hier angebaut. Pünktlich zum Mittagessen erreichen Sie die historische und liebevoll restaurierte Fazenda da Mena. Am Nachmittag findet ein Ausritt auf dem Fazenda-Gelände statt. Reitzeit ca. 5,5 Std.

7. Tag: Bei einem entspannten Ritt geht es heute über eine andere Route zurück nach Santa Barbara, wo Sie gegen Mittag ankommen. Die Pferde freuen sich auf die saftige grüne Weide, während Sie von Rosie mit ihrem Essen aus dem Ofen verwöhnt werden. Da die Farm zur Zeit restauriert wird findet die Übernachtung entweder dort im Gasthaus oder aber auf einer benachbarten Fazenda statt, der Fazenda Vale dos Rios. Die familiengeführte Farm ist einfach aber gemütlich. Bei Ihren Gastgebern Rogerio und Salete werden Sie sich sicher schnell wie zuhause fühlen. Reitzeit ca. 4 Std.

8 Tag: Nach den langen, anstregenderen Reitetappen der letzten Tage wird der heutige Ritt nicht so weit weg gehen. Sie erkunden die Umgebung der Fazenda: Wälder, Sümpfe und Berge. Bei einem 360° Aussichtspunkt sehen Sie auch das Dorf Urubici unter sich liegen. Hier oben entspringt auch eine glasklarer Quelle mit köstlichem Trinkwasser. Auf einem der Felder grillen Sie und essen zu Mittag. Der Nachmittag ist gefüllt mit einigen netten Galoppmöglichkeiten. Reitzeit ca. 6 Std.

9. Tag: Der letzte volle Reittag! Sie reiten zum Berg Monte Alegre, der eine Höhe von ca. 1822m hat. Um dort hin zu gelangen, müssen Sie dichten Wald und Sumpfgebiet durchreiten. Immer wieder geht es bergauf- und -ab durch bergiges Gelände. Hier können teilweise nur erfahrene Bergleute den richtigen Weg finden. Ein abenteuerlicher Ritt, der seine Mühe wert ist. Sie werden einmal mehr mit tollen Landschaften und aussergewöhnlichen Ausblicken belohnt. Zurück auf der Fazenda warten erfrischende Cocktails auf Sie und das Abschiedsdinner. Danach können Sie gemeinsam auf der Terrasse den Trail Revue passieren lassen und sich von Rosie und Elvio ein paar Geschichten über die Region erzählen lassen. Reitzeit ca. 7 Std.

10. Tag:
Optional steht der Morgen für Aktivitäten zur Verfügung. Danach packen Sie Ihre Koffer und werden zum Flughafen von Florianopolis gebracht für Ihren Flug am Nachmittag. Auf dem Weg dorthin halten Sie an prä-historischen Steinzeichnungen, die bis heute nicht gedeutet werden konnten.


Diese Gegend Südbrasiliens hat unzählige Wasserfälle.

 



Einfache aber gemütliche Unterkünfte in wilder Natur.



Flotter Galopp über die weiten Wiesen.



Unterwegs hat man immer wieder weite Panorama-Ausblicke.

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Trail
Termine: ganzjährig
Unterkunft: Hotels, Farmen, Gasthäuser
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ
Sprache: Englisch, Portugiesisch
Nichtreiter: nein
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4/8



Ihre Expertin: Denise Neufeld

Pferde:   Criollos und Mischungen

Sattel& Zaum:   Südamerikanisch (Western ähnlich)

Reiterfahrung:   Erfahrene Reiter, sattelfest in allen Gangarten und mit Geländeerfahrung. Teilweise lange Reittage mit ca. 8 Std. im Sattel.

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