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Wildtiere am Kilimanjaro





Qualifikation

Reiturlaub in Afrika mit Elefantenbegegnungen zu Pferd

Reiturlaub in Afrika vom feinsten - tropische Landschaft und Wildtiere zu Pferd erleben (8 Tage)

Erleben Sie Afrika hautnah – bei Wildbeobachtungen zu Pferd, bei flotten Galoppaden über die Savanne und bei Begegnungen mit den Masai, die mit ihren Herden wie vor Hunderten von Jahren in nächster Nähe zu den Wildtieren die weiten Ebenen bewohnen.

Die Ritte führen Sie durch diese Wildgebiete und anschliessend durch tropische Flusstäler, üppige Bananen- und Kaffeeplantagen die malerischen Hänge des Kilimanjaro entlang. Kontakte zu einheimischen Menschen bieten einzigartige Einblicke in die afrikanische Lebensart.
Die beste Möglichkeit, ein Land kennen zu lernen, ist vom Pferd aus. Dies gilt umso mehr für diese Reitsafari um den Kilimanjaro, wo allen Menschen, denen wir begegnen, die Begeisterung fürs Pferd angeboren scheint.

1. Tag: Ankunft

Ankunft am Kilimanjaro Airport und Abholung vom Flughafen. Machen Sie es sich in Ihrem schönen Zimmer bequem und geniessen Sie die Ausblicke auf den Kilimanjaro und die bunte Tierwelt rund um Sie herum. Danach starten Sie auf einen ersten Ritt, damit Sie Ihr Pferd und die Gegend rund um die Farm näher kennenlernen können. Sie kommen zum Sunset-Drink zurück. Das ist auch die Uhrzeit, zu der die nachtaktiven Bewohner ihre Glieder strecken. Freilebende Buschbabies, auf deutsch Riesengalagos (Halbaffen), kommen, um aus der abendlich bereitgestellten Fruchtschale zu schlemmen und lassen sich dabei gerne beobachten. Doch nicht nur die Tiere schlemmen - auch Sie geniessen ein köstliches Abendessen in gemeinsamer Runde! Herzlich willkommen zu Ihrem Reiturlaub in Afrika!

2. Tag: Einführung
Ihr Tag beginnt mit einem Frühstück auf der Terrasse des Farmhauses im altkolonialen Stil - geniessen Sie dazu einen atemberaubenden Blick auf den Kilimanjaro! Danach gehen Sie auf einen abwechslungsreichen Ausritt.
Der Farmritt führt an den üppigen und tiefen Flusstälern des Kikafu und Makoa Flusses entlang, die Grenzen der Farm. Die Gegend rund um die Farm wird von Diadem- und grünen Meerkatzen, gelben Steppenpavianen, Kleinstantilopen wie Rot- und Grauducker und sogar Suni (Mini-Böckchen), Buschbock und einer Reihe anderer Wildtiere bewohnt. Nachtaktives Wild wie Schakale, Erdferkel oder sogar Stachelschweine und Streifenhyänen kann man mit etwas Glück spätabends sehen und eine endlos scheinende Vielfalt von Vögeln ist immer präsent.
Unterwegs stoppen Sie für eine kleine Wanderung zur Flughundkolonie am Wasserfall des Makoa-Flusses. Sie werden sich über den Lärm wundern, die diese Tiere veranstalten. Mit etwas Glück können Sie auch einen fast 2 Meter langen Riesenwaran beobachten, der in der Nähe lebt. Nach dem Mittagessen machen Ihre Gastgeber Sie mit den zahllosen Farm-Bewohnern bekannt: Die Farm besteht aus einer Kaffeeplantage, Tierarztpraxis und vielen Tieren. Gesunde, verletzte und verwaiste Haus- und Wildtiere sind an allen erdenklichen Stellen der Farm zu finden. Tiere, die aus verschiedenen Gründen nicht wieder in die Freiheit entlassen werden konnten, bleiben auf der Farm und ihre wichtige zukünftige Rolle besteht darin, lokalen Schulkindern einen persönlichen Kontakt zu ermöglichen - ein wichtiger Beitrag für die Förderung des Umwelt- und Tierbewusstseins.

3./4. Tag: Wildtiere und Masai im West-Kilimanjaro Gebiet
Es geht auf Reitsafari in Richtung West Kilimanjaro! Sie verlassen die Farm und reiten zuerst Richtung Masailand. Das Gebiet ist seit Jahrhunderten das Land der Masai. Es handelt sich dabei um einen Wildkorridor zwischen dem Kilimanjaro, Meru und dem Amboseli Nationalpark in Kenya und wird von Giraffen, Zebras, Gnus, Antilopen, oft auch Elefanten und Kaffernbüffel und einer Anzahl kleiner Wildtiere bewohnt. Oft weiden Steppentiere überraschend nah bei den Rinderherden der Masai. Ihre heutige Route führt Sie durch eine Mischung von offener Savanne mit Akazienwäldchen, Dornbusch und Euphorbienwald. In diesem Gebiet reiten Sie in den nächsten beiden Tage, mit dem Ziel, Wildtiere zu beobachten.
Die Wildpirsch ist möglich zu Pferd, per Geländewagen, aber auch zu Fuss in Begleitung eines Rangers.  Eine Aussichtsplattform neben einem Wasserloch bietet gute Tierbeobachtungen. Manchmal wandern weitere Wildtier-Herden aus dem Amboseli-Nationalpark (Kenia) ein. Oft begegnen Ihnen grosse Herden von Elenantilopen, welche man selten in Nationalparks sieht.
Abends treffen Sie sich am Lagerfeuer, wo die Erlebnisse des Tages und jede Menge afrikanischer Anekdoten geteilt werden. Nach dem 3-Gänge Menü unter dem faszinierenden Sternenhimmel Afrikas (oder auch im Esszelt, falls es windig sein sollte), können Sie sich ausruhen und Ihr Schlaf wird nur noch manchmal unterbrochen durch die Geräusche der afrikanischen Nacht.

Auf Wunsch können Sie eine Masai-Boma besuchen, so wird ein kleines Masaidorf genannt. Belohnt wird dies mit einer grandiosen Szenerie: heimkehrende Rinder- und Ziegenherden bei Sonnenuntergang und im Staub, Masai in ihren traditionell rot leuchtenden Kleidung, auch im ganz normalen Alltag mit Perlen geschmückt, hüten Tiere, sortieren die Mütter zu den Kälbern und Lämmern, Frauen und Mädchen melken die heimkehrenden Muttertiere. Auf dem Rückweg zum Camp dunkelt es bereits und bestimmt treffen Sie ein paar nachtaktive Tiere.

Das Fly-Camp ist unter Akazien aufgebaut, direkt daneben sind die Pferde in einem Masai-Korral untergebracht. Die Zelte sind mit Betten, Matratzen und Bettzeug ausgestattet. Weiterhin stehen Ihnen ein WC-Zelt und Duschzelt zur Verfügung, Ihre klassische Canvas-Safaridusche wird von Hand für Sie befüllt. Sie sehen die Sterne über Ihnen und die Buschgeräusche sind Kulisse für Ihren Schlaf. Nichts bringt Ihnen den afrikanischen Busch näher!

5. Tag: Wildbeobachtungen und der Kilimanjaro Bergwald
Ein früher Start in den Tag beschert Ihnen tolle Fotomotive. Hoffentlich treffen Sie auf ein paar nachtaktive Raubtiere, welche gerade auf dem Weg zu ihrem Bau oder Gebüsch sind, in dem sie den Tag verschlafen. Diesen Morgen verbringen Sie nochmals mit der Pirsch nach Wildtieren, vor allem nach Elefanten, welche sich oft in die Euphorbienwälder zurück ziehen. Dies ist auch die Heimat der Kleinen Kudu, scheue und wunderschöne elegante Tiere.
Zwischen den Wäldern bietet die Ebene gutes Gelände für flotte Galoppaden, wie wäre es denn mit einem Galopp mit einer Giraffenherde?
Auch heute treffen Sie die Crew zum Mittagspicknick an einem besonders schönen Platz.
Danach geht es weiter bis zum Gebirgswald des Mt. Kilimanjaro. Die nächsten beiden Stunden reiten Sie an der Grenze des Kilimanjaro Waldes auf der Suche der schwarzweißen Guereza (Stummelaffen) entlang. Die Spuren auf zahlreichen Trampelpfaden aus dem Wald verraten die Anwesenheit einer vielfältigen Tierwelt.
Am späten Abend treffen Sie im Camp direkt am Kilimanjaro Gebirgswald ein – mit einem atemberaubenden Panorama auf die Savanne, dem Reitgebiet der letzten Tage.

6. Tag: Eukalyptus Wald, Kilimanjaro
Trotz der rauhen Weckrufe der Guereza Affen und jeder Menge früher Vogelstimmen gibt es heute ein etwas späteres Frühstück, um der Sonne Zeit zu geben, den Morgentau von den Pflanzen und Wiesen zu trocknen. Am späten Vormittag starten Sie zur nächsten Etappe. Zuerst geht es durch die nationalen Baumplantagen mit lichten Eukalyptuswäldern, in denen sich gute Gelegenheiten für Galoppaden bieten. Eine Handvoll frischer Eukalyptusblätter werden in die Satteltasche gepackt und sorgen für eine aromatische Dusche im nächsten Camp. Das Ziel heute ist eine malerisch gelegene Kaffee- und Blumenfarm. Die Pferde werden gegen den Geländewagen getaucht und Sie fahren zu einem Sumpfgebiet mit allerlei Vögeln, welche genau zu dieser Zeit zurückkehren, um im großen Papyrus zu übernachten – der perfekte Platz für einen Sunset-Drink. Wenn Sie immer schon wissen wollten, wie die Blumen in Ihrem Blumenarrangement produziert werden dann ist dies die Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren. Der Farm Manager wird Ihnen gerne bei einer Führung jede Menge Informationen geben.

7. Tag: Weiter Richtung Osten und Besuch von Tom, der Riesenschildkröte
Die Reitsafari führt weiter in westlicher Richtung, durch kleine Dörfchen, üppige Kaffee- und Bananenplantagen, z.T. steile Hänge hinauf und hinunter, wobei Sie kurzzeitig auch mal die Pferde führen.
Auf allen Wegen treffen Sie die freundlichen Chaggas, die sich auf dem Weg in ihre "Samba" (so werden die kleinen Plantagen genannt) oder zum Markt befinden und die sich gerne mit den für sie exotisch anmutenden Reisenden auf ein Schwätzchen einlassen.
Manche Flussüberquerungen gestalten sich als herausfordernd, so dass die Pferde (und Reiter) Gelegenheit haben, ihre Geländegängigkeit zu beweisen.
Anschliessend besuchen Sie Tom, die 180 Jahre alte Riesenschildkröte der Nachbarfarm. Tom ist das Maskottchen der Farm und freut sich auf Besucher (vor allem diejenigen, die Bananen dabei haben). Über eine historische Brücke geht es am Nachmittag zur Kibo-Kikafu Kaffee-Farm. Die weichen Wege im Kaffee bieten tolle Gelegenheiten für lange Galoppaden. Sie kommen im Farmhaus an und geniessen den Blick auf den Kilimanjaro im letzten Sonnenlicht - nun wieder von der Farmhaus-Terrasse.

8. Tag: Abreise
Zum Ausklang der gelungenen Woche werden Sie heute nach Moshi begleitet, der nächstgelegenen Stadt, die Sie mit typisch lokalen Märkten, afrikanischem Treiben, Farben und Gerüchen begeistern wrid. Alternativ können Sie eine Wanderung mit unserer hauseigenen Rescue-Affengruppe unternehmen oder die unzähligen Tiere der Farm besuchen, die sich über alle Streicheleinheiten freuen (gerne nehmen die Affen auch einen menschlichen Taxi-Dienst in Anspruch). Vielleicht möchten Sie auch den Vormittag mit den Kindern eines Waldkindergarten verbringen.
Sie haben auch die Gelegenheit, ein letztes Mal die Schönheit Tansanias bei einem Farmritt über die Plantage zu geniessen.
Danach heisst es Abschied nehmen von der Herzlichkeit der Gastgeber und der familiär geführten farm. Transfer zum Flughafen und Heimreise.


Verlängerung: Reittour 10 Tage auf Anfrage (je nach Wunsch Farmverlängerung oder Safaris)


(Änderungen jederzeit vorbehalten.)



 

Out of Africa Zeltcamp auf Reiturlaub in Afrika

Reiturlaub in Afrika mit typischem Zeltcamp auf Reitsafari

Kilimanjaro-Sicht auf Reiturlaub in Afrika

...und die gewaltige Kulisse des Kilimanjaro stets im Blick

tierische Begleiter hoch zu Ross beim Reiturlaub in Afrika

Tierisch was los im Busch...

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reitsafari
Termine: Juni-März
Unterkunft: Farm und Zeltcamp
Verpflegung: Volpension
Zimmer: DZ, EZ bzw. Zelt
Sprache: Deutsch, Englisch
Nichtreiter: Ja
Eigenes Pferd: Nein
Min./max. Teilnehmer: 2/6

Reiturlaub in Ostafrika: Auf den Spuren grosser Tiere in Tansania - hier geniessen Sie abwechslungsreiche Safariritte vor der Kulisse des Kilimanjaro.



Ihre Expertin: Angelika Kaiser

Pferde:   Ein Teil der sehr gepflegten Pferde sind noch aus Deutschland stammende Warmblut/Vollblut Mischungen sowie Vollblutmix aus Kenia, Zimbabwe und Südafrika. Die Pferde sind sehr gelände- und trittsicher mit einem guten "Bush-Sense" und einem Stockmass von 142 cm bis 168 cm. Sie werden im Offenstall mit ständigem Weidegang und Training gehalten. Sie sind sehr ausgeglichen, ausdauernd und willig. Die Pferde können sich bei langsamen Ritten mit Anfängern komplett adaptieren, gehen aber andererseits auf schnellen Ritten sehr freudig vorwärts. Von sehr ruhig und besonnen bis anspruchsvoll ist für jeden Reitgeschmack etwas dabei.
Ihre Gastgeber, ein deutsches Tierarztehepaar, legen äussersten Wert auf das Wohlergehen der Pferde. Sie werden liebevoll ausgebildet, sind sehr vertrauensvoll und sensibel zu reiten und im Umgang.

Sattel& Zaum:   Die Zäumung ist gebisslos, Hackamore und Sidepulls. Es steht eine Auswahl an verschiedenen sehr bequemen Trail-Sätteln zur Verfügung: Podium Distanz Sättel, Trailrider (südafrikanische Stocksättel), Wanderreitsättel von den Firmen Deuber & Partner und Sommer, sowie baumlose Sättel wie Barefoot und Trekker. Englischsättel werden aus Gründen der Bequemlichkeit für Pferde und Reiter nur für kurze Ritte, nicht für Safaris, verwendet.

Reiterfahrung:   Für die Reitsafari sollten Sie eine gute Kondition aufweisen, absolut sattelfest und sicher im Gelände sein, da jenes sehr unterschiedlich und z.T. schwierig ist (auch kleinere Sprünge über Flüsse und Gräben). Sie müssen fit genug sein, um mind. 10 Minuten am Stück traben oder galoppieren zu können.
Sie müssen jederzeit in der Lage sein, Ihr Pferd im Schritt, Trab oder Galopp zu beherrschen. Auf Safari sollten längere Galoppstrecken kein Problem für Sie darstellen. Reitzeit: 4-6 Stunden täglich.
Reitergewicht max. 90 kg (oder max. 95 kg - dann nur sehr gute Reiter).
Das Gelände ist häufig uneben oder steinig. Es gibt Dornenbüsche, Löcher oder anderen Hindernisse. Dies erfordert eine schnelle Reaktion der Pferde, ein sicherer Sitz ist also unerlässlich! Die Pferde sind sehr trittsicher. Sie können sich auf Ihr Pferd verlassen - es wird Sie sicher an's Ziel bringen.

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