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TAT 015

Durch Nomadenland zum weissen Strand









Qualifikation



Fern vom Tourismus durch sehr schöne Wüsten- und Gebirgslandschaft zum weiten Atlantikstrand

1. Tag: Ankunft in Agadir und Übernachtung im Hotel in Agadir.

2. Tag: Fahrt vorbei an Tiznit und Lakhsass nach Goulmim. Die Pferde stehen etwas ausserhalb von Goulmim in der Oase von Tighmert. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit nach Goulmim zu fahren, oder einen kurzen Ritt zu unternehmen um sich an Ihr Pferd zu gewöhnen. Übernachtung in der Auberge in Tighmert.

3. Tag: Sie reiten durch die Oase von Tighmert. Bald schon erreichen Sie die unendliche Ebene die Sie Richtung Osten führt. Das Gelände ist ideal für viele lange Galoppaden. Heidegebüsch wächst im sandigen Boden und wenn einmal Regen gefallen ist, blüht die ganze Ebene in weiss und rosa. Picknick unterwegs. Abends erreichen Sie das Dorf von Taidalt, wo bereits das Camp für Sie aufgeschlagen ist. Einige Akazienbäume spenden Ihnen Schatten. Wasser gibt es leider nicht in der Gegend. Übernachtung im Camp.

4. Tag: Heute reiten Sie weiter in der Ebene, die aber mehr und mehr steinig wird. Grosse Ziegen- und Schafherden weiden hier zwischen den Akazienbäumen. Die Berge kommen immer näher und das Tal wird enger. Der meist leere Fluss hat sich eine kleine Schlucht gegraben. Vielleicht folgt auch eine einsame Kamelherde dem Weg durch die schwarz-braunen Berge. Bald wird das Tal wieder breiter und ein Brunnen bietet sich als geeigneter Picknickplatz an. Das Auto wird heute bei uns sein, da es ja die gleiche Strecke fährt. Am Nachmittag geht es weiter durch das Gebirgstal. Plötzlich entdecken Sie vor sich eine grüne Oase. Hier gibt es Wasser! So haben sich hier einige Siedler ihre Farmen aufgebaut. Die Frauen sind sehr nett und freuen sich auf Besuch.

5. Tag: Die erste Strecke folgen Sie der Strasse bis ins Dorf Aouinet Torkos. Hier ist ein Kontrollposten, wo die Pässe geprüft werden. Die Dorfvorsteher sind alle sehr nett und freuen sich über jeden Besuch.
Das Dorf liegt völlig einsam inmitten einer steinigen Ebene. Keine Bäume wachsen hier und es gibt keine Felder - wovon leben aber die Leute hier? Nur um hier zu wohnen, werden die Bürger vom Staat bezahlt. Auch sind die meisten Lebensmittel sowie auch Benzin subventioniert. Im Dorf gibt es einen Metzger, einiges Gemüse aber auch Brot und Butagas zu kaufen. Wenn man Glück hat, findet man auch ein Huhn. Doch dies ist das letzte Dorf und die letzte Möglichkeit zum Einkaufen für die nächsten 150 Kilometer.
Die nächsten 10 Kilometer führen über eine steinige Piste. Trotz der Steine wachsen hier einige Akazienbäume und dazwischen fressen Kamele spärliches Grün.
Sie nähern sich einem Hügelzug und eine riesige weisse Ebene davor lädt zu tollen Galoppaden ein! Immer weiter führt die Ebene entlang des Hügelzuges. Akazienwälder wechseln ab mit kargen Flächen. Ein einsames Haus mit Brunnen lädt zu einem Picknick ein. Am Nachmittag geht es flott weiter auf der Ebene bis zum Camp, das sich mitten in der Wüste befindet.

6. Tag: Weiter geht es über die Ebene. Immer wieder durchqueren Sie dabei Akazienwälder. Aber Menschen und Tiere gibt es hier nicht. Bald führt der Weg über den Hügelzug. Versteckt am Berg liegt ein altes verfallenes Dorf. Nur die Ruinen stehen noch. Doch ab und zu wird wohl ein einsamer Hirte hier übernachten. Das Faltengebirge bietet einen beeindruckenden Anblick - durch eine Schlucht reiten Sie in die nächste Ebene. Hier kommt plötzlich ein riesiges Flussbett. Es ist der Draafluss, der aber meistens kein Wasser führt. Doch im Flussbett wachsen Mimosen und Akazienbäume. Holz gibt es in Mengen, das einfach herumliegt. Vielleicht treffen Sie auch auf eine einsame Kamelherde und ihren Hirten. Da freuen sich die Leute enorm, denn es gibt kaum jemals Menschen, die hier durchreisen und schon gar nicht auf Pferden! Trifft man per Zufall einmal ein Auto an, wird sofort angehalten und die letzten Neuigkeiten ausgetauscht. Dieses Land hat aber schon viel erlebt. Denn genau an dieser Stelle hat Marokko gegen die Polisario und die Algerier gekämpft. Sie folgen weiter dem Fluss Draa. Riesige weisse Sandebenen wechseln ab mit Akazienwäldern und das breite Tal ist weiterhin eingerahmt von Bergketten.
Plötzlich gräbt sich der Fluss Draa einen Durchgang durch den Berg - hier schlagen Sie das Camp auf, denn es gibt auch einen Brunnen für die Tierherden der Nomaden. Der Staat stellt Solarpannels für die Pumpe zur Verfügung - somit gibt es den ständig Wasser.

7. Tag: Heute ist ein Gebirgstag. Sie überqueren mehrere Gebirgszüge. Die Täler sind sehr einsam. Nur ab und zu sieht man ein Nomadenzelt und Tierherden weiden zwischen den Steinen. Entlang der Hügel ziehen sich oft kilometerlange, halb zerfallene Mauern. Das waren einst Grenzenmauern der hier lebenden Menschen.
Gegen Abend erreichen Sie ein ebene. Hier wachsen plötzlich Sukkulenten - für uns sehen sie wie Kakteen aus. Dann wird es plötzlich grün: Eine grosse Quelle speisst das Tal. Sogar Frösche leben hier. Ein idealer Platz fürs Camp.

8. Tag: Heute trennen Sie nur noch 30 Kilometer von Tantan. Das Gelände ist hügelig, aber recht gut für die Pferde. Es gilt wieder einige Hügelzüge zu überqueren, aber dazwischen liegen sandige Täler, die zu schönen Galoppaden einladen. Ab und zu gibt es sogar eine Quelle, an der die Nomadenfrauen Wäsche waschen. Wenn sie aber die Pferde sehen, überlegen sie sich, ob sie nun wohl flüchten müssen oder ob die Reiter doch nicht so gefährlich sind. Die Pferde stehen etwa 2 Kilometer ausserhalb von Tantan bei dem Gemeindebrunnen. Dort können auch die Nomaden mit ihren Kamelherden zum Tränken hinkommen.
Fahrt ins Hotel nach Tantan.

9. Tag: Heute ist Ruhetag. Tantan ist zwar klein, aber trotzdem hat es viele Souks und kleine Läden zum einkaufen. Der Wochensouk ist immer sonntags und montags, aber man kann sich auch einfach ins Strassencafé setzen und das Stadtleben geniessen. Individuelles Mittagessen (nicht inklusive). Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Heute geht es wieder auf die Pferde. Sie reiten weiter zum Draafluss, der hier nun plötzlich Wasser führt.
In dem angrenzenden Moorgebiet leben und brüten viele Vögel - ein gemütlicher Platz für das Picknick Am Nachmittag folgen Sie noch ein Stück dem Draa, dann drehen Sie ins Landesinnere ab. Leider gibt es keinen geeigneten Weg für die Begleitfahrzeuge bis an den Strand. So schlagen Sie das Camp auf dem sandigen Hochplateau auf.

11. Tag: Durch sandige Täler und Dünenlandschaften nähern Sie sich dem Atlantik. Von der Steilküste bieten sich Ihnen wundervolle Ausblicke über die einsamen Buchten. Die Brandung donnert beeindruckend gegen die Felsen. Auf sandigen Wegen reiten Sie bis zum ehemaligen Fort Aurorea. Das Camp ist ganz in der Nähe.

12. Tag: Endlich gehts an den lang ersehnten weissen Strand. Endlose Galoppaden auf dem weissen Sand lassen das Reiterherz höher schlagen! Picknick unterwegs in den Dünen. Und weiter gehts den Atlantik entlang. Spielen mit den Wellen und wieder ein Galopp - es ist eine wahre Freude! Camp bei dem kleinen Dorf Plage Blanche, aber es gibt hier nur ein Cafe, eine Marinestation und die Polizei. Doch im Sommer füllt sich der Strand mit Marokkanischen Feriengästen.

13. Tag: Sie reiten weiter am Strand entlang, der jetzt recht flach und weit ist. Bald schon kommen Sie nach Foum Assaka. Zuletzt wird der Strand etwas steiniger. Schon bald ist auch das Ende sichtbar. Die Berge erheben sich. Da liegt noch ein altes Schiffswrack und dann geht's ab in die Berge. Sie reiten durch einsame Täler, über Hügel mit Kakteen bewachsen dann kommen zum Assaka Fluss. Eine zeitlang reiten Sie den Fluss entlang und erreichen auch schon den Campplatz unter Eukalyptusbäumen.

14. Tag: Heute ist bereits der letzte Reittag. Sie reiten Richtung Goulmim über die leichten Hügel, bis Sie wieder den Assaka Fluss erreichen. An diesem geht es kleines Stück entlag. Er bildet sogar eine kleine Schlucht. Die Pferde bleiben ausserhalb von Goulmim - leider heisst es nun Abschied nehmen von den Pferden und der Crew. Mit dem Auto fahren Sie zurück nach Goulmim und Agadir. Übernachtung im Hotel in Agadir.

15. Tag: Individuelle Heimreise.

Die Tour kann auch wochenweise gebucht werden:
1. Teil 9 Tage: Tourenverlauf 1. Tag bis 9. Tag Abreise
2. Teil 8 Tage: Tourenverlauf 8. Tag Anreise bis 15. Tag Abreise



Fast wie im Monument Valley

Handelsstationen aus belebteren Zeiten

Jetzt müssen die Kleinen auch noch die Grössen ziehen!

In Kürze

Pferde, Reiten, Zaumzeug

Programm: Reitexpedition
Termine: November-Dezember
Unterkunft: Hotels & Camp
Verpflegung: VP
Zimmer: DZ, EZ, Zelte
Sprache: Deutsch, Französisch, Englisch
Nichtreiter: nein
Eigenes Pferd: nein
Min./max. Teilnehmer: 4 / 9

Die Tour kann auch wochenweise gebucht werden: 1. Teil 9 Tage, 2. Teil 8 Tage.

Pferde: Trittsichere und ordentlich ausgebildete Araber & Berberpferde.

Sattel & Zaum: Trense und Trekkingsättel

Reiterfahrung: Sie sind mehr als 5 Jahre regelmässig geritten. Es werden oft Stuten und Hengste im Verband geritten. Nicht schwierig, aber etwas erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich.Sie reiten zwischen 5-7 Stunden täglich.

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